HORIZONT Swiss vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten.

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Zürich
© Stephan Ulrich
Zürich
Guten Morgen. George Clooney ruft zum Boykott gegen Luxushotels des Sultans von Brunei auf, weil der Kleinstaat die Todesstrafe für Homosexuelle einführt. Gut so. Clooney sollte aber auch seine Werbeengagements überprüfen für Firmen, bei denen menschenrechtlich nicht alles zum Besten steht. Hier nun die News von HORIZONT Swiss:


Aus für den "Swiss Media Data Hub". Das von Mediapulse und WEMF gemeinsam initiierte Projekt wird eingestellt.Das Projekt sollte eine Onlinewährung mit Vorbildcharakter liefern. Nun wird es gestoppt.

Kein Aprilscherz: Ab 1. April erscheint die "Basler Zeitung" (BaZ) in einem neuen Layout, und zwar im Einheits-Zeitungsdesign der Deutschschweizer Tamedia-Zeitungen. Gleichzeitig wird die Gratiszeitung "BaZ Kompakt" durch eine BaZ-Grossauflage ersetzt. Auch werden der Online-Auftritt erneuert und Abo+-Artikel eingeführt.


Der Jugendsender "Radio 4 The Next Generation" ("Radio4TNG") hat mit der SRG eine Vereinbarung zur Übernahme der Radionachrichten von SRF abgeschlossen – eine weitere Kooperation im Rahmen der im Oktober 2017 von angekündigten verstärkten Zusammenarbeit mit privaten Medienhäusern.

Unter dem Namen "Swiss Retail Media" bringt Converto Werbeanzeigen direkt in den Online-Shop, neu nun auch in der Schweiz. Shops können so ihren erzielten Traffic monetarisieren, Brands steigern die Sichtbarkeit ihrer Produkte am virtuellen "Einkaufsregal", argumentiert der Tech-Anbieter.

Mit dem Ausbau des Berliner Büros und der Lancierung der Deutschland-Ausgabe "NZZ Digital" möchte sich die "Neue Zürcher Zeitung" weiter auf dem deutschen Zeitungsmarkt etablieren. Scholz & Friends Zürich hat hierzu den neuen Kampagnenauftritt entwickelt.

Markenverantwortliche verlassen sich in ihrer Strategieentwicklung auch auf die Erhebungen von Media Focus Schweiz. CEO Jens Windel hat alle Hände voll zu tun, damit die Datenanalysen mehr als nur mit dem technologischen Wandel Schritt halten.

Die US-Regierung hat Facebook mit dem Vorwurf verklagt, das Online-Netzwerk habe Diskriminierung bei Wohnungsanzeigen zugelassen. Dabei steht die Plattform des Online-Netzwerks für personalisierte Werbung im Visier.

Automatisierte Prozesse erzeugen Silos in unseren Köpfen. Dieser Meinung ist Dirk Assent, Chef von Bernstein. In seinem Gastbeitragbeantwortet er die Frage, ob wir KI und Co wirklich brauchen, wenn wir stattdessen mit Herz und Hirn mit Menschen kommunizieren können.



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