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Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten.

Stellisee und Matterhorn
© Jan Christopher Becke
Stellisee und Matterhorn
Guten Morgen. Peter Tabichi, Professor für Mathematik und Physik in Kenia, wurde in Dubai zum "Lehrer des Jahres" gekürt – gegen 10.000 Nominierte aus 179 Ländern. An der Schule, in der Tabichi unterrichtet, gibt es einen Computer, eine schlechte Internetverbindung und ein Schüler-Lehrer-Verhältnis von 58:1. Dennoch hat es der 36-Jährige geschafft, mit seiner Klasse einen Wissenschaftswettbewerb  für sich zu entscheiden, bei dem es darum ging, aus lokalen Pflanzen Elektrizität zu gewinnen. Tabichi gibt ferner 80 Prozent seines Monatsgehalts für die Unterstützung der am stärksten benachteiligten Schüler aus, fast ein Drittel von ihnen sind Halb- oder Ganzwaisen. Hier nun die Branchen-News von HORIZONT Swiss:


Content Marketing ist bei den Werbeauftraggebern seit einigen Jahren hoch im Kurs. Entsprechend bieten mehrere Dutzend Agenturen und Medienhäuser in der Schweiz CM-Dienstleistungen mit unterschiedlichen Ansätzen an. Zudem haben sie sich in zwei Verbänden organisiert: Bei der IAB Switzerland und beim Content Marketing Forum.

Rolex bleibt im Luxussegment unangefochtener Marktführer. Für Omega besteht viel Aufholbedarf, doch auch Rolex hat noch Potenzial. Das hat die auf Neuromarketing spezialisierte Unternehmensberatung Zutt & Partner in einer qualitativen Befragung herausgefunden.


Apple will mit einem eigenen Video-Streamingdienst und weiteren Abo-Angeboten seine aktuelle Abhängigkeit vom iPhone-Geschäft verringern. In dem Angebot mit dem Namen Apple TV Plus sollen ab Herbst im Auftrag des Konzerns gedrehte Serien und Filme exklusiv verfügbar sein. Zunächst in den USA und Kanada gibt es zudem in der App Apple News Plus für 9,99 Dollar im Monat Zugang zu 300 Magazinen und einigen Zeitungen. Kurz vor der entscheidenden Abstimmung zum neuen EU-Urheberrecht ist eine Mehrheit für den umstrittenen Artikel 13 fraglich. "Es wird knapp, aber ich glaube, dass es am Ende für eine Streichung reicht", so SPD-Europapolitiker Tiemo Wölken. Der Protest gegen das Vorhaben war zuletzt immer größer geworden. Am Wochenende waren Zehntausende Menschen in vielen Städten Europas dagegen auf die Straße gegangen. Der globale Werbemarkt wird in diesem Jahr voraussichtlich stärker wachsen als ursprünglich erwartet. Das geht aus dem Advertising Expenditure Forecast der Mediaagentur Zenith hervor. Die korrigierte ihre Prognose auf 4,7 Prozent nach oben.

Wahrscheinlich wurden noch nie so viele bewegte Bilder konsumiert wie heute - nur das gute alte Fernsehen profitiert davon nicht. Die Nutzung verschiebt sich immer stärker in die Online-Welt. Mit inzwischen deutlichen Folgen für die Sender: Ihre Umsätze aus dem herkömmlichen Spotverkauf geraten immer stärker unter Druck. Die Deutschen haben das Vertrauen verloren – in ein gesundes Miteinander der Gesellschaft, in Politik, Medien und Unternehmen sowieso. In seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online erläutert McDonald's-Unternehmenssprecher Philipp Wachholz, warum die aktuelle Glaubenskrise so gefährlich und gleichzeitig die Fähigkeit, Fehler zu machen und sich einzugestehen für große Konzerne enorm wichtig ist.

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