HORIZONT Swiss vor 9

Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten.

Hinweisschild Zürich
© Boscorelli
Hinweisschild Zürich
Guten Morgen. Sind Sie Autofahrer? Dann lassen Sie heute ihre Blechkarrosse besser zu Hause, es schneit in tiefste Lagen. Sind Sie Verleger? Dann lesen Sie heute die "vor 9" von HORIZONT Swiss bestimmt mit viel Genuss: In gleich drei Beiträgen werden die Stärken von Print betont. Nun also los an den Speck!


Basierend auf einer Analyse von Kundenbewertungen hat das nach eigenen Angaben grösste europäische Online-Reiseunternehmen eDreams das jährlich erscheinende internationale Airline-Ranking erstellt. Demnach schafft es die Swiss nicht einmal aufs Podest, Emirates hingegen schon.

Audi will ebenfalls in den Markt mit Elektroautos einsteigen. Doch statt bloss Werbung für ein weiteres e-Fahrzeug zu machen, haben Werbe- und Mediaagentur gemeinsam mit weiteren Partnern ein Konzept entwickelt, das Audi nicht nur als einen von mehreren e-Auto-Anbietern darstellt, sondern die Marke als Kompetenzzentrum für e-Mobilität generell positionieren soll.


Es soll ja Verlage geben, die den Werbemarkt stiekum aufgegeben haben. Das wäre ziemlich dumm, sagt Deutschlands mächtigster Print-Planer Boris Schramm. Laut dem Group-M-Manager beginnen Marketer sich nämlich allmählich wieder für die Werbewirkung im Kopf der Menschen zu interessieren. Im Interview mit HORIZONT mahnt Schramm die Verlage daher zu mehr Sportsgeist und beklagt Versäumnisse in der Werbewirkungs- und Neuromarketing-Forschung.

Die Podcast-Nutzung bei Spotify ist 2018 um satte 175 Prozent gestiegen: Kein Wunder, dass der Musik-Streamingdienst sein Angebot in diesem Bereich weiter ausbauen will. Im Video-Interview mit HORIZONT Online spricht Sven Bieber, Head of Ad Sales beim Marktführer, über die rasante Entwicklung, Podcast-Zugpferde und Werbemöglichkeiten.

Influencer Marketing ist weiter auf dem Vormarsch. Doch wirkt die Werbung mit den Social-Media-Stars auch? Das Forschungsinstitut Access Marketing Management hat in einer Studie den Einfluss von Instagram auf den Absatz von Kosmetikprodukten untersucht und mit klassischen Printanzeigen verglichen. Noch hat Print in puncto Werbewirkung die Nase vorn - in affinen Zielgruppen wirkt aber auch Influencer Marketing. Die Nutzungssituation hat einen entscheidenden Anteil daran, wie Werbung aufgenommen und verarbeitet wird. Dieses Bauchgefühl untermauert der Zeitungsvermarkter Score Media in der Studie "Der Faktor Print". Demnach erinnern sich 80 Prozent der Abozeitungsleser, die Werbung wahrgenommen haben an die beworbenen Marken - und zwar ungestützt. Wer sich für den Kauf eines Produktes entscheidet, hat unbewusst bereits eine Vorauswahl der in Frage kommenden Marken getroffen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Report der Group-M-Agentur Wavemaker. Eines der Kernergebnisse: Mehr als jeder zweite Deutsche, nämlich 53 Prozent, hegt bereits lange bevor er oder sie über einen Kauf nachdenkt, eine unterbewusste Kaufpräferenz.



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