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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen! "One more Thing." Mit diesem Satz pflegte Steve Jobs jeweils die grössten Innovationen anzukündigen. Später benutzte auch Swatch den Slogan. Dagegen zog Apple vor Gericht. Die Klage wurde abgeschmettert. Die Begründung des Richters: Selbst wenn Swatch Apple "ärgern" wollte, könne dies nicht als böser Glaube angesehen werden, und dass die Verwendung "eines Zeichens, das einige Konsumenten in amüsanter Weise an einen anderen Akteur erinnere", keine unzulässige Geschäftspraxis darstellt. Es folgen die Branchennews mit "Eight more Things".

Die Kundinnen und Kunden von digitec und Galaxus bestellen heute in vier von zehn Fällen mit dem Handy. Vor fünf Jahren war dies erst in einem von zehn Fällen so. Es ist also klar, wohin die Reise geht. Die Corona-Wellen haben die Menschen zwar an die Computer zurückgebracht, doch der Siegeszug des Mobile-Shoppings geht weiter. Fundraising wird für Hilfsorganisationen immer anspruchsvoller. Auslöser dafür sind gesellschaftliche Trends, auf die sich der Non-Profit Sektor dringend vorbereiten sollte. Rod und Farner führen nun ihr gemeinsames Know-How zusammen. Sie wollen damit für NGOs mit neuen Branding- und Marketingframeworks ein effektives Fundraising zu ermöglichen.
Mit Künstlicher Intelligenz und zusätzlichen Informationen soll die Welt der Kartenansicht von Google Maps neu definiert werden. Der Flughafen Zürich ist dabei der erste Flughafen weltweit, der das neue Feature in den nächsten Monaten anbietet. Cookies galten lange als das wichtigste Daten-Werkzeug im digitalen Marketing. Doch nun soll das Tracking über verschiedene Seiten abgeschafft werden ‒ zum Schutze der Verbraucher, wie Google sagt. Für Marketer ist das ein Schock. Dabei soll es Lösungen geben, die es ermöglichen, auch ohne Cookies Werbung zu platzieren. Eine solche kommt von Uhoo. Mit mehr als 300’000 installierten Anlagen in Schweizer Gebäuden steht Elco, der Schweizer Marktführer für Heizsysteme, in erster Linie für Heizungen mit fossilen Brennstoffen. Doch die Zeiten ändern sich und mit ihr das Angebot von Elco. Soziale Netzwerke werden als Vertriebskanäle für den Handel künftig unerlässlich. Gleichzeitig wird personalisiertes Werben immer schwieriger und fordert neue Marketingstrategien. So zwei der zentralen Ergebnisse einer Befragung von rund 200 Branchenexperten, die die Frankfurter Agentur Zwei Digital jüngst durchgeführt hat. Weniger eindeutig fiel die Einschätzung der Professionals zur Relevanz von neueren Plattformen wie TikTok und Clubhouse aus. Auf LinkedIn greifen Hate Speech und Fake News vermehrt um sich. Aktivist Johannes Ceh will dabei nicht tatenlos zusehen: In einem offenen Brief fordert er entschiedenes Handeln. LinkedIn bekennt sich zu seiner Verantwortung. Der Journalismus erlebt derzeit ein Wechselbad der Gefühle. Wer sich mit der Zukunft der Branche beschäftigt, stößt abwechselnd auf apokalyptische Untergangsszenarien und utopische Rettungsverheissungen. Warum es sich in diesen ambivalenten Zeiten dennoch lohnt, mit neuen Medien-Start-ups und frischen Geschäftsmodellen an den Start zu gehen, erklärt Forum.eu-Gründer Paul Oswald in seinem Gastbeitrag.



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