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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen! Die USA sind für viele Länder der Welt eine wichtige Prosperitäts-Lokomotive. Insbesondere die Schweiz darf mit der Zugkraft der letzten Jahre zufrieden sein. 28 Milliarden Franken beträgt der aktuelle Handelsbilanzüberschuss. Zum Vergleich: Aus dem Warenverkehr mit Nachbar Deutschland resultiert ein Minus von 9,7 Milliarden. Auch Deutschland ist USA-Profiteur. Der Überschuss hat sich hier seit 2010 auf über 47 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Die vielen Handelsbilanzdefizite sind den USA ein Dorn im Auge. Daran wird ein möglicher Machtwechsel im Weissen Haus nichts ändern. Während der letzten drei Tage konnten die Besucher in die vielschichtige Welt der Digitalisierung mit Diskussionsmöglichkeiten, Lernimpulsen, Unterhaltung, hochkarätigen Gästen aus dem In- und Ausland und inspirierenden Gesprächen  eintauchen. Es standen über 500 kostenlose Angebote zur Auswahl. Die Jury von Best of Swiss Apps hat getagt. Am 26. Oktober wurden die eingereichten Projekte durch die 56-köpfige Expertenjury nach den jeweiligen Kriterien der Kategorien bewertet. 49 Projekte schafften es auf die Shortlist. Die Projekte, die für den prestigeträchtigen Titel “Master of Swiss Apps” nominiert sind, werden am 5. November bekannt gegeben. Wer am Ende tatsächlich die begehrte Trophäe ergattert und sich Master of Swiss Apps 2020 nennen darf, zeigt sich an der Award-Night am 2. Dezember. An den Digital Days von digitalswitzerland sind heute die ersten NextGen Heroes mit einem Digital Economy Award ausgezeichnet worden. Sie stehen für das Potenzial der jungen Generation, die digitale Zukunft der Schweiz aktiv mitzugestalten. Cognitive Biases sind Denk- und Verhaltensmuster, denen wir alle unterliegen, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Sie führen dazu, dass wir uns in Ausnahmesituationen mitunter ungewöhnlich verhalten. Das Jung von Matt "Bias-based Creativity Team" rund um Prof. Dr. Johanna Gollnhofer und Stefan Naef skizziert die fünf gängigsten Cognitive Biases der vergangenen Monate und zeigt, was diese mit Corona zu tun haben und wie sie Marketers während der zweiten Welle für sich nutzen können. Wie macht man den 1230 Mazda-Verkaufspunkten in der Schweiz so richtig Lust darauf, den neuen MX-30 ihren Kunden vorzuschlagen? Agence Trio organisierte zu diesem Zweck für Mazda Schweiz  den “Mazda Sales Force Race” – den grössten je realisierten internen Verkaufswettbewerb - mit Hilfe einer speziell dafür geschaffenen Web Applikation. Es lässt sich nicht anders sagen: Das Corona-Jahr war für Amazon ein Segen. Um diesen Erfolg nun mit einem Rekord-Weihnachtsgeschäft zu krönen, gönnt sich der E-Commerce-Riese in Europa nur eine Festtagskampagne, die ebenfalls alle Maßstäbe sprengt. Das Herzstück bildet der 2-minütige Kampagnenfilm "The Show must go on", der in Großbritannien Premiere feiert. Die Zeiten, in denen der "One size fits all"-Ansatz in der Kommunikation funktionierte, sind vorüber. Wir leben im Zeitalter der individuellen Playlists, Feeds und Watchlists – daher gilt es auch (und gerade) im Commerce auf eine individualisierte Ansprache zu setzen, um Erfolg zu haben. Der Prozess der Kampagnenplanung muss geändert werden, sodass er nicht nur einen Insight, sondern mehrere mit einbezieht. Was das bedeutet und wie das funktioniert, erläutert Peer Wörpel, Creative Agency Partner bei Facebook, in seinem Gastbeitrag für HORIZONT. Die Monate April und Mai des Jahres 2020 dürften ohne Zweifel in die Werbegeschichte eingehen. Und zwar als die Monate, in denen der Werbemarkt eine noch nie da gewesene Vollbremsung hinlegte. Glaubt man Nielsen, dann sind die Brutto-Werbespendings jeweils um rund 20 Prozent eingebrochen. Wird sich die Katastrophe aus dem Frühjahr mit dem erneuten Lockdown wiederholen? Führende Mediaexperten bezweifeln das.


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