HORIZONT Swiss vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Good News! Die Schweiz kann sich offenbar die Corona-Krise leisten. Denn die Staatsverschuldung entsprach vor der Krise gemäss OECD-Statistik 41 Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP). Nach der Krise dürften es gemäss Wirtschafsprofessor David Dorn von der Uni Zürich 45 bis 55 Prozent sein, wobei die höhere Zahl auf einem extrem pessimistischen Szenario basiere, lässt Dorn in der NZZ verlauten. Zum Vergleich: In Deutschland, dem finanzpolitischen Vorzeigeschüler Europas, betrug der Schuldenstand vor Corona 70 Prozent, in Österreich 90 Prozent. Fazit: Die Schweiz kann sich demnach selbst eine weitere Krise leisten. Es folgen die HORIZONT Swiss vor 9 News.


  Aufgrund der Corona-Krise ist die Arbeit im Sexgewerbe nach wie vor und seit über zwei Monaten verboten. Obwohl das Netzwerk Prokore gestern ein Schutzkonzept präsentiert hat, ist es noch nicht sicher, ob das horizontale Gewerbe am 8. Juni tatsächlich wie gewünscht ihren Betrieb wieder aufnehmen kann. Die Zürcher Agentur DIE ANTWORT möchte dem ältesten Gewerbe in dieser Zeit nun Gutes tun und sie fit machen aufs Neue: auf Digital und Social Media. Sehen wir also demnächst mehr horizontales Gewebe in vertikalen Videos? Für die Storyfeeds bestimmt eine Bereicherung. Der Lockdown macht allen schwer zu schaffen - aber jetzt gibt es ja Hoffnung. Die Coronakrise nimmt auf alle Lebensbereiche grossen Einfluss: Arbeiten im Home-Office, Schule vor dem Computer, Onlineshopping statt Einkaufsbummel in der Stadt. Entsprechend stark ist die Bevölkerung auf das Internet angewiesen um den Alltag zu meistern. Wie genau die aussergewöhnliche Lage den Web-Traffic in der Schweiz beeinflusst hat, zeigt eine aktuelle Studie von Netcomm Suisse Observatory in Zusammenarbeit mit INVEON und SimilarWeb.  Die International Advertising Association ist neuer Partner der TNW-Couch Conference. TNW (the next web) ist bekannt für seine Veranstaltungen im Bereich neuer Technologien. Am  29. Mai findet nun die TNW Couch Conference R-Brand statt. Thema: Wie Marken auf die aktuelle Krise reagieren und gestärkt daraus hervorgehen können. Vertreter von Marken wie WhatsApp, Google, Booking.com und Microsoft hosten eigene Sessions. Trotz der Corona-Einschränkungen bleibt die Druck- und Kreativbranche wendig und einfallsreich. Deshalb werden die Swiss Print Awards auch 2020 verliehen werden – allerdings erst am 18. November. Vergangene Woche hatte Facebook-Chef Mark Zuckerberg einen weiteren Versuch angekündigt, sein Unternehmen als Vertriebsplattform für Händler zu etablieren. Mit Facebook Shops soll es vor allem kleinen und mittleren Unternehmen ermöglicht werden, über Facebooks App-Familie mit Kunden in Kontakt zu treten, Produkte zu präsentieren und zu verkaufen. Gerade in der Corona-Krise, die viele Händler schwer getroffen hat, ein verlockendes Angebot. Doch was sagt die Handelsbranche selbst? Die deutschen Abonnenten von Netflix, Amazon Prime Video, Joyn und Co haben eine klar definierte Schmerzgrenze, wenn es um den monatlichen Preis der Streaming-Abos geht: 83 Prozent der Befragten einer Studie des Tech-Unternehmens The Trade Desk geben an, dass sie bereit sind, bis zu 20 Euro für ein oder mehrere Abos auszugeben. Auch was mögliche Werbung bei den Anbietern betrifft, liefert die Umfrage interessante Erkenntnisse. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sind sie ganz schön in Mode gekommen. Die Rede ist von Videobotschaften, mit denen sich die Unternehmenslenker an ihre Angestellten oder an die Öffentlichkeit wenden. Allerdings gibt es zahlreiche Fettnäpfchen, die CEOs dabei umschiffen sollten. Welche das sind, erklärt Wolf Zinn, Leiter Executive Communications bei der Agentur Oliver Schrott Kommunikation (OSK), in seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online.



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