HORIZONT SWISS VOR 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen, fast 60 Prozent der Schweizer sagen, dass sie die mögliche Überwachung im Netz von freier Informationssuche – etwa dem Recherchieren von sensiblen politischen Inhalten – oder vom Äussern von Meinungen, Interessen sowie Gefühlen abschreckt. Trotzdem nutzen 92 Prozent heute das Internet, bei den unter 50-Jährigen sind es sogar fast 100 Prozent. Das hat die Universität Zürich herausgefunden. Und auch das ist ein Ergebnis: Rund 6 von 10 Internetnutzern halten zumindest die Hälfte aller Internetinhalte für glaubwürdig. Klingt gut? Ist es aber nicht: Im Jahresvergleich zeigt sich seit 2013 ein deutlicher Rückgang in der Einschätzung der Vertrauenswürdigkeit von Internetinhalten, erklärt die Hochschule. HORZONT Swiss will mit seinen News dagegen ansteuern.


 Das Smartphone hat sich für viele längst zum Schweizer Taschenmesser in der Kommunikation entwickelt. Mit dem kleinen handlichen Alleskönner wird telefoniert, fotografiert, Mails und WhatsApp versendet, im Internet gestöbert, eingekauft und auch mal nach dem Wetter gefragt, selbst wenn ein Blick aus dem Fenster genügen würde. Wie sich die Kommunikation im Zeitalter des Smartphones verändert - damit hat sich der CEO von WerbeWeischer, Christof Kaufmann, beschäftigt. Er hat ein lesenswertes Werk vorgelegt, das sich überraschend anders mit dem Thema auseinandersetzt. Warum? Das erfährt man hier. Das Bild "A perfect day!" ist das PR-Bild des Jahres aus der Schweiz. Fotografiert hat es Marco Schnyder von Schnyder Werbung. Wie es aussieht, erfahren Leser hier. Ausgezeichnet wurde auch das Bild "Grindelwald, Cliff Walk" von Alessandra Meniconzi in der Kategorie Reisen. Die Preisverleihung hatte gestern Abend in Hamburg stattgefunden. Gemäss der Information Technology & Innovation liegen in der Schweiz die staatlichen Fördermittel für Forschung- und Entwicklung für Universitäten als Anteil am BIP 2017 bei 0.76 Prozent. Sie belegt damit weltweit den ersten Rang vor Dänemark und Norwegen. Twitter ist in den vergangenen Monaten von technischen Problemen im Werbegeschäft gebremst worden; unter anderem wurde hierdurch die Personalisierung von Anzeigen behindert. Zudem habe man feststellen müssen, dass einige Daten-Einstellungen nicht wie vorgesehen funktionierten. Das hatte jetzt erst Auswirkungen auf die Quartalszahlen, dann auf den Börsenkurs. Die Nachricht sorgte für Furore in der Marketing-Branche: Der gloable Mediadirektor von Adidas stellt den Nutzen von Performance-Marketing öffentlich infrage. Seine Äußerungen dürften Signalwirkung für die Branche haben, denn: Markenwerbung habe die Umsätze im stationären Handel sowie im E-Commerce offenbar wesentlich zuverlässiger getrieben als Performance-Maßnahmen. Seit ein paar Tagen ist die zweite Runde der Unverbesserlich-Kampagne on Air. Serviceplan Suisse und Ragusa spielen wieder mit bestimmten Eigenschaften der Fans. Die Headlines sind unter anderem auf Bussen und Trams in Zürich, Basel und Bern zu sehen. Die „New-Biz Balance“ des Pariser Recma Instituts weist Neugeschäftsgewinner und Etatverlierer der letzten 12 Monate unter den Mediaagenturen aus. Ganz vorne im Ranking eine Agentur, die erst im März durch eine Fusion entstand und nunmehr so etwas wie ein Hidden Champion ist. Große Namen mussten hingegen herbe Verluste verzeichnen. Dagi Bee gehört zu den großen Namen der deutschen Influencer-Szene, doch ihr im Winter 2018 gestartetes Kosmetiksortiment Beetique war kein Erfolg bei der Drogeriekette DM. Jetzt hat sich Kerstin Erbe, die DM-Geschäftsführerin Produktmanagement, zu den Gründen für die Auslistung der eigens für die Drogeriekette entwickelten Marke geäußert und vor falschen Erwartungen an das Influencer Marketing gewarnt.


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