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10 Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen! 10 Dinge heute Morgen. Eine Hommage an Diego Maradona, bester Fussballer der jüngeren Geschichte und Träger des Trikots mit der Nummer 10. Der Argentinier feiert heute seinen 60. Geburtstag. Als Maradona am 22. Juni 1986 im WM-Spiel das Momentum seines Lebens ablieferte, ein Tordribbling über 60 Meter, vorbei an sieben Engländern, gab es noch kein Facebook, kein Amazon, kein Alphabet und kein Spotify. Alle vier Digitalunternehmen haben gestern ihre hervorragenden Quartalszahlen veröffentlicht. Wie sich die digitale Schweiz schlägt, kann man anlässlich der bevorstehenden Digitaltage vom 1. bis 3.11. on- und offline erleben. SRG und Ringier berichten live.


Unter dem Motto "Was wünschst du dir von der digitalen Zukunft?" finden vom 1. bis 3. November die Schweizer Digitaltage 2020 statt. Die SRG und Ringier sind gemeinsam Medien-Hauptpartner des Events. Wenige Tage danach lanciert die SRG ihr neustes digitales Angebot: die nationale Streaming-Plattform Play Suisse. Der Tages-Anzeiger will herausfinden, wie Jugendliche medienmässig ticken. Welche Medieninhalte wünschen sie sich? Welche digitalen Plattformen nutzen sie? Um dies und anderes herauszufinden, lanciert das 1893 gegründete Traditionsmedium das «Tages-Anzeiger Youth Lab». Ab Januar 2021 sollen 15- bis 18-jährige während 12 Wochen die Zukunft des Qualitätsjournalismus mitgestalten. Wirz Brand Relations hat im Spätsommer den «Brandwalk» mit CEO Thomas Städeli lanciert. Das neue Angebot richtet sich an alle, die sich für Marken und ihre aktuellen Herausforderungen interessieren und sich dabei gerne im Freien bewegen. Städeli: "Beim Spazieren ergeben sich spannende und inspirierende Gespräche, oft auch mit unerwarteten Wendungen." Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Facebook Swiss Digital Summits erwartet ein spannendes Programm mit topaktuellen Insights zur ersten Marken- und Conversion-Lift-Studie „Made in Switzerland“ sowie Best Practices für Mobile-first-Kampagnen und Ausblicke auf eine Cookie-lose Zukunft. Alles aus erster Hand von Facebook. Oben drauf gibt's eine Podiumsdiskussion mit führenden Marketingentscheidern zum Thema digitale Transformation. Facebook hat in einem weiteren Quartal der Corona-Krise getrotzt. Der vor allem mit Werbung erzielte Umsatz des Online-Netzwerks stieg im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 21,2 Mrd. Dollar. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 7,85 Mrd. Dollar übrig – ein Plus von 29 Prozent. Während der Konzernumsatz insgesamt unter Vorjahr liegt, bleibt das Betriebsergebnis (EBITDA) stabil. Der Geschäftskundenbereich wächst im Lösungsgeschäft und Fastweb, zweitgrösster Festnetzbetreiber Italiens in Swisscombesitz, wächst bei Umsatz, EBITDA und Anzahl Kunden. Der Trend zum Einkauf im Internet verhilft dem weltgrößten Online-Händler Amazon in der Corona-Krise weiter zu glänzenden Geschäften. Im dritten Quartal wuchs der Umsatz im Jahresvergleich um 37 Prozent auf 96,1 Mrd. Dollar (82,3 Mrd. Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Gewinn verdreifachte sich auf 6,3 Mrd. Dollar. Boomende Werbeeinnahmen und ein starkes Cloud-Geschäft haben im dritten Quartal trotz Corona-Pandemie beim Google-Mutterkonzern Alphabet für einen Gewinnsprung gesorgt. Der Nettogewinn schoss im Jahresvergleich um fast 60 Prozent auf 11,2 Mrd. Dollar (9,6 Mrd. Euro) in die Höhe, wie der Internet-Gigant am Donnerstag nach US-Börsenschluss in Mountain View mitteilte. Die Erlöse wuchsen um 14 Prozent auf 46,2 Mrd. Dollar. Der Start in Russland hat Spotify deutlich über die Marke von 300 Millionen Nutzern gebracht. Der Marktführer beim Musikstreaming kam im vergangenen Quartal auf 320 Millionen monatlich aktive Nutzer. Die Zahl der zahlenden Abo-Kunden stieg binnen drei Monaten von 138 auf 144 Millionen, wie das in Schweden ansässige Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das "Auf Sicht Fahren" gehört unter Marketern derzeit - gezwungenermaßen - zu den Lieblingsbeschäftigungen. Prognosen zu erstellen, ist dementsprechend schwer. Das Marktforschungs-Unternehmen Forrester hat trotzdem den Blick in die Glaskugel gewagt und Thesen dazu formuliert, welche Trends die Werbebranche im kommenden Jahr prägen werden.

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