HORIZONT Swiss vor 9

Neun Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten.

Guten Morgen. Gemäss "20 Minuten" löst der Wechsel der "Basler Zeitung" zu Tamedia in Basel sowohl Freude als auch Bedenken aus: Linke Politiker freuts eher (aber nicht ungeteilt), bürgerliche dagegen haben eher Sorgenfalten. Hier weitere News von HORIZONT Swiss:

Serge Reymond ist Leiter Bezahlmedien bei Tamdia. Im Interview erklärt er, dass er glaubt, einen Teil der vielen verlorenen BaZ-Nutzer wieder zurückzuholen, wie er die von Blocher publizierten BaZ-Zahlen beurteilt, warum er Chefredaktor Markus Somm noch ein halbes Jahr weiter arbeiten lässt und weshalb Tamedia Blocher hilft, eine Reichweiten-Konkurrenz zum Metropool aufzubauen.

Dass Christoph Blocher und Markus Somm in Basel nun aufgeben, schreiben sie weder der Machart noch der Ausrichtung ihrer "Basler Zeitung" zu, sondern einzig dem Strukturwandel und dem veränderten Nutzerverhalten. Wie es mit der BaZ unter Tamedia konkret weiter geht, bleibt dagegen noch offen.

Jung von Matt/Limmat und Graubünden Ferien lancieren das neue Kinderbuch „Gian und Giachen und der Sternschnuppenberg" mit einem exklusiven Vorverkauf nur für Grosseltern.

Weil er wächst, sucht der Schweizer Digital-Health-Anbieter Medgate neue Ärzte und bittet Bewerber zum Online-Arzttermin. Dafür hat sich die Agentur Leo Burnett Schweiz einen Employer-Branding-Auftritt samt der Live-Dialogmassnahme „Arzttermin für Ärzte“ ausgedacht.

Weil Marcel Geissbühler (54), geschäftsführender Direktor der Groupe Gassmann, zu Blochers Zeitungshaus AG wechselt, stellt das Bieler Medienunternehmen seine Unternehmensleitung neu auf: Geissbühlers Aufgaben werden unter den Mitgliedern der Unternehmensleitung aufgeteilt.

Der Rücktritt von WPP-Chef Sorrell hat ein mittelschweres Erdbeben ausgelöst. Die Frage ist nun, wie es bei der Werbeholding weitergeht. Einige Akteure rechnen damit, dass WPP ein radikaler Kurswechsel bevorsteht, der zum Verkauf von Unternehmensteilen führen könnte. 

Dass Snapchat ins E-Commerce-Geschäft einsteigt, war spätestens seit dem Start des Snap Stores im Februar zu erahnen. Jetzt geht die App aus Los Angeles in die Vollen.

Viel Lärm um nichts? Die geplanten spektakulären Vermarktungs- und Vertriebsallianzen der Großverlage Bauer, Burda und Funke scheinen vorerst geplatzt, ehe sie überhaupt geschmiedet wurden. Nun müssen und werden die Häuser andere Wege der Kooperation suchen.

Die "Bild"-Zeitung darf ihre Livestreams im Internet nur weiter anbieten, wenn sie dafür eine Sendelizenz bekommt. Die Angebote "Bild live", "Die richtigen Fragen" und "Bild Sport-Talk mit Thorsten Kinhöfer" seien als Rundfunk einzustufen.




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