HORIZONT Swiss Vor 9

Sechs Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen. 17 Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung "Cumhuriyet" stehen von heute an in Istanbul vor Gericht. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, Verbindungen zu Terrororgansiationen zu unterhalten. Laut Reporter ohne Grenzen sind in der Türkei bereits mehr als 150 Journalisten inhaftiert. Hier nun die Branchennews von HORIZONT Swiss:

1. Die "Republik": Verleger und Revolutionäre

Anfang 2018 geht die "Republik" an den Start. Constantin Seibt und seine Mitstreiter wollen den Qualitätsjournalismus im Netz neu erfinden. Ein Besuch im Hotel Rothaus, dem Sitz der Schweizer Medienrebellen.

2. Zürcher Rotes Kreuz: Hilfswerker suchen freiwillige Helfer und Spender

An 292 Stellen im gesamten Kanton Zürich sind der derzeit von der Agentur Marti Communications konzipierte Plakate des Zürcher Roten Kreuzes zu sehen. Die Hilfsorganisation braucht Unterstützung.

3. Hiltl: Veggie-Pionier sucht mit Hilfe von Ruf Lanz potenziell eher ungeeignetes Personal

Die Hiltl AG eröffnet in der zweiten Septemberhälfte einen weiteren Standort. Bei der Besetzung der Stellen für das neue Lokal sollen Bewerber zum Zuge kommen, deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt für gewöhnlich nicht so gut stehen.

4. Tamedia: Stress um neue Lohnfortzahlung im Krankheitsfall

Die Personalkommissionen für die abonnierbaren Tageszeitungen in der Deutschschweiz, also etwa "Tages-Anzeiger" und "Berner Zeitung", sind auf Zinne. Sie protestieren einem Bericht von persoenlich.com zufolge gegen eine geplante Neuregelung.

5. Journalismus-Studie: Schlechtes Zeugnis für deutsche Medien

In der von der Otto Brenner Stiftung veröffentlichten Untersuchung "Die ,Flüchtlingskrise’ in den Medien" übt der Medienwissenschaftler Michael Haller heftige Kritik an der Berichterstattung: Qualitätsgrundsätze wurden vielfach missachtet. Die "NZZ" fühlt sich bestätigt.

6. Award Shows: Veranstalter bringen sich gegen Cannes Lions in Stellung

Auch vier Wochen nach den Cannes Lions sind der Publicis-Boykott und seine Folgen noch ein großes Thema für Award-Veranstalter. D&AD, London International Awards und One Show bringen sich jetzt mit eigenen Statements zu Publicis und gegen Cannes in Stellung.




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