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6 Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen, so prompt wie in diesen Tagen bekommen Sie selten Antworten auf Ihre Mails. Allerdings lauten sie immer gleich: "Ich bin erst am ... wieder im Büro. Ihre Mail wird nicht gelesen." Doch, Sie lesen diese Mail. Danke. Unsere Nachrichten:

1. Werbung und Cloudcomputing treiben Google und Amazon an

Zwei weitere Schwergewichte des Silicon Valley haben gestern Abend ihre Quartalsbilanzen vorgelegt: Google und Amazon warten mit ähnlich guten Ergebnissen wie zuvor Facebook auf. Bei Google treibt das Werbegeschäft Umsatz und Gewinn. Die Weltverbesserungsprojekte der Mutter Alphabet dagegen produzieren außer Schlagzeilen nur Verluste. Hier die wichtigsten Fakten und eine Analyse der NZZ. Amazon profitiert vom Geschäft mit dem Cloudcomputing, so der "Tagi".

2. Swisscom erkennt die Kunden an ihrer Stimme

Neue Wege in der Kunden-Kommunikation: "Voiceprint" heißt das System, mit dem das Telekomunternehmen seine Kunden in der Hotline ab August identifizieren will. Der Stimmabdruck soll die Sicherheit verbessern. Der Swisscom-Kunde hat allerdings ein Vetorecht. Er kann bei den bisherigen Sicherheitsabfragen bleiben ("Wie war noch mal der Mädchenname Ihrer Mutter?").

3. Es ist viel drin in dieser "Weltwoche"

Es gibt Journalisten, die zum besonders lauten Ego-Marketing neigen. Beat Gyg gehört nicht dazu. Um so besser gelungen ist sein Video-Teaser zur aktuellen Doppelnummer der "Weltwoche". Zentrale Botschaft aus der Chefredaktion: Alles in allem ist viel drin in diesem Blatt. Stimmt.

4. SRF mit den Quoten der Tour de France zufrieden

Zuschauerzahl und Marktanteil haben zwar nicht ganz das Niveau des Vorjahres erreicht, mit dem Ergebnis der Tour-de-France-Übertragungen ist der gebührenfinanzierte Sender aber dennoch hoch zufrieden. Das berichtet der Klein Report. Der Vertrag der SRF mit dem Tourveranstalter läuft bis 2019, also wird der Radsport auch im nächsten Jahr wieder auf SRF zwei zu sehen sein. In Deutschland will die ARD dagegen im Herbst über ihr weiteres Engagement entscheiden.

5. Ressourcenmangel und Freunde des Hauses werben für die ARD

Der Pitch um den Werbeetat der ARD ist entschieden - und endet mit einer Überraschung: Wie der Senderverbund mitteilt, haben sich die Hirschen-Töchter Ressourcenmangel und Freunde des Hauses gemeinsam gegen fünf Mitbewerber durchgesetzt und den Etat gesichert, der bislang von Thjnk betreut wurde. Die Zusammenarbeit läuft bis zum 30. Juni 2018.

6. Bundesliga treibt die Auslandsvermarktung voran

Kurz vor Beginn der neuen Saison verkündet die Deutsche Fußball-Liga eine Digitaloffensive. Der Fokus liegt auf der Internationalisierung: So gehen neue Websites für China und die spanischsprachigen Märkte online, zudem steht ab Ende August eine runderneuerte Bundesliga-App in mehreren Sprachen zum Download zur Verfügung. Auch neue E-Gaming-Angebote sollen an den Start gehen.



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