Artikel anhören
© Pixabay
Die Sommerhitze rollt über Deutschland und ein kaltes Getränk in der Hand schafft die nötige Abkühlung. YouGov zufolge ist Coca-Cola das Sommergetränk schlechthin, jedoch greifen jüngere Verbrauchende und vor allem die Gen-Z eher zu Energy-Drinks. Schnappen Sie sich ihr Lieblingsgetränk und lesen Sie Wichtiges&Mehr, heute mit spannenden Informationen über Neueinstellungen und die Sorge vor Preiserhöhungen.

#Datenspezialist an der Konzernspitze

Mit Christoph Lütke Schelhowe wird ein Daten- und Customerspezialist Deutschland-Chef von Zalando. Dies meldet die TextilWirtschaft (gehört zur dfv Mediengruppe wie p&a). Eine Neubesetzung war nach dem plötzlichen Abgang von Florian Jodl nötig geworden. Lütke Schelhowe ist seit zehn Jahren im Unternehmen tätig und hat derzeit die Position des Vice President Demand – Customer Acquisition & Engagement inne. Seine vorherigen Stellen waren ebenfalls nah am Konsumenten und seinen Gewohnheiten und Erfahrungen. 2017 hielt er auf einem Digital Elite Camp 2017 den Vortrag „Data for everyone?“

 

#Sorge vor Preiserhöhung

Die Stimmung ist deutlich schlechter als das Wetter in diesem Sommer. Gleich mehrere Studien stellen dies fest:

  • Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juli auf 88,6 Punkte gefallen, nach 92,2 Punkten im Juni. Das ist der niedrigste Wert seit Juni 2020. Die Unternehmen erwarten in den kommenden Monaten erheblich schlechtere Geschäfte. Zudem waren sie weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Hohe Energiepreise und drohende Gasknappheit belasten die Konjunktur. Deutschland steht an der Schwelle zur Rezession
  • Die Preiserhöhungen zeigen Wirkung. Deshalb vergleichen vier von fünf Deutschen neuerdings häufiger die Preise und ziehen Investitionen vor, weil sie steigende Preise fürchten. Das zeigt eine neue repräsentative GfK-Umfrage im Auftrag des Onlinehändlers Galaxus. Die Befragung wurde auch in Österreich und der Schweiz durchgeführt und zwar mit jeweils n=1000 Menschen.
  • Mc Kinsey sieht in seinem Consumer Pulse Survey, dass sich die Europäer zwar langsam von der Pandemie erholen, doch das Vertrauen in die Wirtschaft weiter sinkt. Als Reaktion darauf verändern sich die Haushaltsbudgets, wobei ein höherer Anteil auf Grundbedürfnisse wie Lebensmittel, Transport und Energie entfällt. Viele kaufen weniger: Sie wenden sich Eigenmarken, Discountern oder günstigeren Marken zu. Die Studie wurde in mehreren europäischen Ländern durchgeführt.

     

#Tesco, Sainsbury, Asda und Aldi?

Aldi ist auf dem Weg zur Nummer vier der Top-Händler in Großbritannien und damit Morrissons zu vertreiben. Das zeigen die jüngsten Zahlen des Kantar Worldpanel zum Lebensmittelmarkt in UK, schreibt die Lebensmittel Zeitung (Abo). Die steigenden Lebenshaltungskosten in Großbritannien wirken sich günstig auf das Wachstum der Discounter aus, die auf der Insel bereits einen Anteil von 16,1 Prozent am Gesamtmarkt errungen haben. Das ist zwar nur ein Bruchteil der Stärke, die Discounter hierzulande haben, aber schließlich sind Aldi und Lidl erst in sehr viel später in UK gestartet.

 

#Das Letzte

Seit 25 Jahren gibt es die Zauber-Welt von Harry Potter und rund 7,3 Prozent der Menschheit haben die Bücher Schätzungen zufolge gelesen. Jetzt haben Wirtschaftswissenschaftler der Bar-Ilan University in Israel die Ökonomie der von J. K. Rowling geschaffenen Welt zu durchleuchten. Sie kommen – wie nicht anders zu vermuten – zu einem aus ökonomischer Sicht katastrophalen Urteil. Sie hadern besonders mit der dort verwendeten Währung: eine goldene Galleone entspricht 17 silbernen Sickel, die wiederum aus 29 bronzenen Knut bestehen. Ein solches auf Primzahlen aufgebautes Währungssystem sei praktisch völlig unbrauchbar und erschwere die flexible Preisgestaltung. Gefunden in der FAZ 

    Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.
    stats