Wichtiges&Mehr

Umbenennung / Jobsuche / Kündigungsrechte / Stau / Kreuzfahrtschiffe

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© IMAGO / viennaslide
Neue Mitarbeitende gesucht? Wie ist ihr Recruiting aufgestellt? Xing rechnet damit, dass die Bewerbungsprozesse vereinfacht werden müssen – etwa Kontaktaufnahme per WhatsApp. Des Weiteren sollten potenzielle Arbeitsgeber nicht übersehen, dass Jobplanung auch immer Lebensplanung sei. Weitere Tipps für die Bewerbersuche lesen Sie in Wichtiges&Mehr. Außerdem Nachrichten von Fritz Classen, GetApp, Innofact und Inrix.



#Neuer Name

Die Fritz Classen GmbH heißt seit dem 1.1.2023 Uranos GmbH. Dahinter steckt eine Neuausrichtung des Unternehmens mit dem Plan, zum führenden Daten-Anbieter für KI-basierte Werteforschung zu werden. Neben den bisherigen Geschäftsführern Björn Welzel und Jonas Michels ist Carina Frisch neu im Gründerteam. Am 14. Februar können Sie das neue Unternehmen außerdem direkt bei planung&analyse kennenlernen im Online-Seminar „Mit KI der Gesellschaft auf der Spur. Wie Micromilieuforschung den gesellschaftlichen Wandel entschlüsselt!“.

#Diskriminierung bei der Jobsuche

32 Prozent der befragten Bewerber haben während eines Bewerbungsverfahrens im vergangenen Jahr Diskriminierung erlebt. Dabei ist die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts die häufigste Nennung (31 Prozent), gefolgt von Diskriminierung aufgrund des Alters (26 Prozent). Das zeigt eine Studie der Such- und Vergleichsplattform für Unternehmenssoftware, GetApp. Die Studie untersucht, welche Erfahrungen Kandidaten in Bewerbungsverfahren in den letzten zwölf Monaten gemacht haben und welches ihre Erwartungen an eine Arbeitsstelle und den Rekrutierungsprozess sind. Der wichtigste Faktor für die Bewerbung ist Flexibilität. Für mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Teilnehmenden ist die Möglichkeit, sich die eigene Zeit flexibel einteilen zu können, ausschlaggebend dafür, ob sie sich überhaupt auf eine Stelle bewerben. Die Daten für die Studie wurden im September 2022 über eine Online-Umfrage von GetApp durchgeführt. In dem Rahmen wurden n=358 Personen befragt, mit den Eigenschaften, im letzten Jahr einen Einstellungsprozess durchlaufen zu haben, in einem Alter zwischen 18 und 65 Jahre alt zu sein, bereits in Vollzeit oder Teilzeit und in einem Unternehmen mit 2 bis 250 Mitarbeitern zu arbeiten.

#Kündigungsrecht

Innofact hat im Auftrag des Vergleichsportals Verivox untersucht, ob das seit einem Jahr gültige Telekommunikationsgesetz und seine Änderungen bezüglich der Kündigungsmöglichkeiten bekannt sind. Dabei gaben 48,3 Prozent der Befragten an, dass sie die monatliche Kündigungsmöglichkeit bewusst genutzt hätten, um schneller aus ihrem Vertrag herauszukommen. 56,5 Prozent haben von den Änderungen gehört. Ein „Wechsel-Boom“ sei aber laut Verivox noch ausgeblieben: 52 Prozent der Befragten gaben an, seit dem Jahr 2020 mindestens einmal ihren Internetanbieter gewechselt zu haben. Für die Umfrage hatte Innofact Ende November 2022 1037 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren online befragt.

#Im Stau

Der Verkehrsdatendienstleister Inrix berechnet weltweit, wo die meisten Menschen im Stau stehen. In Deutschland steht München an Nummer 1: ein durchschnittlicher Pendler oder eine Pendlerin standen dort im vergangenen Jahr 74 Stunden im Stau. In Berlin waren es 71 Stunden und in Hamburg 56 Stunden. International ist die Situation an manchen Orten jedoch noch viel schlimmer: In London verliert man 156 Stunden, in Paris 138 Stunden und in Palermo 121 Stunden mit Stehen im Stau. Das bedeutet eine durchschnittliche Geschwindigkeit von gerade mal 14 Stundenkilometern zur Rushhour. Inrix berechnet die Metriken aus Signalen der Verkehrsbetriebe und aus Fahrzeugdaten. Seit März 22 bietet das Unternehmen seine Analytic für Deutschland an. Inrix hat errechnet, dass eine Verringerung der täglichen Verzögerung jedes registrierten Fahrzeugs an Signalanlagen um zehn Sekunden zu 120.000 Tonnen weniger CO2-Emissionen pro Jahr führen würde.

#Das Letzte

Jährlich werden etwa 700 größere Schiffe verschrottet, seit Corona vermehrt Kreuzfahrtschiffe. Aus Kostengründen mussten sich Reedereien teilweise ganz aus dem Business zurückziehen oder Schiffe früher ausmustern. Seitdem herrsche Hochbetrieb auf den Abwrackwerften, meldet der reisereporter. Innerhalb von sechs bis neun Monaten werden die Schiffe etwa im Abwrackhafen in Aliaga knapp 50 Kilometer nördlich von Izmir zerlegt und Einbauten, Elektrik sowie das gewonnene Altmetall werden weiterverkauft. Damit einhergehen oft schwierige und teils lebensbedrohliche Bedingungen für Arbeitende und Umwelt – wie im indischen Alang nördlich von Mumbai oder in Chittagong in Bangladesh: Die Küsten seien dort inzwischen von Asbest, Schwermetallen und Ölen kontaminiert.

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