Wichtiges&Mehr

Telefonieren / Mediaplanung / Mitarbeiterbefragungen / Essverhalten / Autonomes Fahren

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Telefonzellen ade, heißt es nach 142 Jahren. Die bisher verbliebenen 12.000 Telefonzellen nehmen seit heute kein Kleingeld mehr an, im Januar werden alle Telefonkarten ungültig. Bis 2025 sollen die Häuschen abgebaut sein. Für Wichtiges&Mehr erreichten uns zudem Nachrichten von agma, Skopos, Infratest Dimap, Bitkom, DIW Berlin & DZI. Morgen findet außerdem unser Deeper Insights Day zum Thema Agile Forschung statt – alle angemeldet?



#Neues Tool und neuer Vorsitzender

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma), ein Zusammenschluss von mehr als 200 Unternehmen der Werbe- und Medienwirtschaft, stellt ein Tool zur strategischen Mediaplanung vor. Mit einem Dashboard soll der gesamte Datenschatz der Reichweitenstudie ma Intermedia PLuS zugänglich werden. In dem Tool sind die aktuelle Reichweitendaten zu allen Mediengattungen verknüpft mit den Nielsen-Werbemarktdaten. Die agma hat in den vergangenen Monaten bereits Online-Tools zur ma Tageszeitungen, ma Pressemedien, ma IP Audio und zur ma Podcast vorgestellt. Zudem ernannte die Mitgliederversammlung der agma René Lamsfuß zum Vorstandsvorsitzenden. Er ist der Chief Analytics Officer der Agenturgruppe Publicis Media. Das Führungsgremium besteht aus Alexander Potgeter, Andrea Tauber-Koch, Jan Isenbart, Julia Scheel und Kai-Marcus Thäsler. Geschäftsführer der agma bleibt Olaf Lasalle.

#Frauenpower

Skopos View hat mit Viktoria Dik und Nina Bergner neue Unterstützung für das Team um Marielle Schweizer gefunden. Viktoria Dik war zuvor Projektmanagerin bei Kantar Deutschland und bei Mercer Deutschland. Als Consultant verantwortet sie jetzt das Projektmanagement globaler Projekte unter Verwendung der EX-Plattformtechnologien Qualtrics Employee XM und Tivian XI. Nina Bergner startet nach ihrem Psychologie-Studium als Junior Projektmanagerin.

#Fleischverzicht denkbar

Im Auftrag der SWR-Sendung Report aus Mainz hat Infratest Dimap die Deutschen befragt, ob und wie sie sich angesichts des Klimawandels eine Änderung im eigenen Lebensstil vorstellen könnten. 41 Prozent stehen einer Anpassung des eigenen Essverhaltens ablehnend gegenüber. Bei jedem Sechsten (16 Prozent) kommt jedoch ein geringerer Fleischkonsum oder vollständiger Fleischverzicht in Betracht. Eine Bereitschaft zu Anpassungen in der eigenen Ernährung signalisieren insbesondere Frauen und formal höher Gebildete. Gefragt wurde auch nach der Einführung einer CO2-Steuer und dem Verzicht auf Wirtschaftswachstum zugunsten des Klimas. Vier von zehn (42 Prozent) stehen einer besseren Abbildung ökologischer Kosten in den Preisen etwa über eine CO2-Steuer offen gegenüber. Gut die Hälfte (51 Prozent) ist gegenteiliger Auffassung. Befragt wurden 1.225 Bundesbürger (801 Telefoninterviews und 424 Online-Interviews).

#Besser für Klima und Umwelt

„Wann glauben Sie, werden in Deutschland pro Jahr mehr selbstfahrende Autos als herkömmliche Autos zugelassen?“ Diese Frage stellte Bitkom Research 1.005 Personen im Alter ab 16 Jahren in Deutschland. Das kann noch dauern! Rund ein Drittel (34 Prozent) gibt an, es wird noch 20 Jahre dauern, nur zehn Prozent rechnen damit, das passiere in etwa zehn Jahren. Aber eine Mehrheit glaubt, dass autonome Autos auf den Straßen besser für Klima und Umwelt wären. 60 Prozent sagen, größte Vorteile seien eine geringere Umweltbelastung durch weniger Kraftstoffverbrauch, 53 Prozent erwarten einen besseren Verkehrsfluss und damit weniger Staus und 49 Prozent eine geringere Lärmbelästigung durch eine angepasste Fahrweise.

#Reiche spenden weniger

Relativ zum verfügbaren Einkommen spendeten einkommensstarke Haushalte deutlich weniger als einkommensschwache Haushalte. Dies ist ein Ergebnis einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Es wurden Befragungsdaten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) für das Berichtsjahr 2019 sowie der DZI-Spenden-Index für die Jahre 2020 und 2021 herangezogen. Insgesamt lag das Spendenvolumen in Deutschland im Jahr 2019 bei mehr als zehn Milliarden Euro. Die einkommensstärksten zehn Prozent der Haushalte trugen 37 Prozent zum Spendenaufkommen bei.

#Das Letzte

Elon Musk hat in seinem neu erworbenen Spielzeug Twitter zu einer Abstimmung aufgerufen. Er fragte unter der Überschrift „Vox populi, vox dei“ (Volkes Stimme ist Gottes Stimme), ob der Ex-US-Präsident Trump auf Twitter zurückkehren sollte. 15 Millionen der 230 Millionen User weltweit stimmten ab und 51,8 Prozent stimmten für „ja“. Trump war 2021 im Zusammenhang mit dem „Sturm“ des Kapitols am 6. Januar in Washington von der Plattform ausgeschlossen worden. Er hat inzwischen eine eigene Plattform Truth Social gegründet. Der Spiegel berichtete.

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