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Zwei russische Forschungsinstitute haben sich Gedanken über Werbung mit Hilfe von etwa 50 Satelliten im Weltraum gemacht. 65 Millionen Dollar könnte eine solche Werbetafel kosten und dann monatelang am Himmel strahlen. Bei einer Laufzeit von drei Monaten mit 24 Werbeanzeigen wird mit einem Nettogewinn von 111 Millionen Dollar gerechnet. Unser Wichtiges&Mehr strahlt heute mit News von Dynata, Go2Market, YouGov und Abus, Momox und uns erreichen immer mehr Meldungen, dass irgendetwas knapp werden könnte.



#Jetzt auch als Online-Testmarkt

Go2market launcht – Ende 2022 in Österreich und im Q1 2023 in Deutschland – einen Online-Marktforschungssupermarkt. Bei „Go2market digital“ kann die Produkt- und Preisgestaltung in allen denkbaren Kombinationen getestet werden. An der Grundidee ändert sich allerdings nichts: Nur auswählte Panelisten dürfen für eine begrenzte Zeit den Online-Marktplatz nutzen und werden anschließend befragt. Ursprung ist also die Idee eines Real-Live-Marktforschungstool für die Konsumgüterindustrie. Darüber hinaus kündigt das Unternehmen einen „Go2market Online-Shop“ an, in dem ausschließlich Produkte gelistet werden, die im Vorfeld einen Produkttest im Shop durchlaufen haben und von den Mitgliedern überdurchschnittlich bewertet wurden.

#Zu Hause sicher?

Wie sicher fühlen sich die Deutschen in ihrem Heim und sind sie bereit, sich vor Einbruch zu schützen? Dies wollte ABUS, der Hersteller von Sicherungssystemen, wissen und beauftragte YouGov zum dritten Mal mit einer Umfrage (n=2.114 Befragte im Zeitraum vom 19. bis 25. Juli 2022). Ergebnis: Knapp die Hälfte der Deutschen nutzt keine Absicherungssysteme in Haus und Wohnung. Also weder spezielle Türsicherungen noch Überwachungskameras, Alarmanlagen oder Smart-Home-Systeme.

#Klima ist Thema

Klimawandelleugner und -leugnerinnen gibt es in Deutschland fast keine mehr. Das findet Dynata in seiner jüngsten Studie anlässlich der Weltklimakonferenz heraus. Nur sechs Prozent ziehen hierzulande den Klimawandel in Zweifel. 72 Prozent finden das Thema sehr oder äußerst dringlich. Vor einem Jahr waren es noch 68 Prozent. Ein weiteres Ergebnis: Wenn es die Möglichkeit gibt, dann ziehen 57 Prozent der befragten Deutschen es vor, Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen zu kaufen, die umweltbewusst sind. Das Problem: Greenwashing. 67 Prozent stimmen stark oder ein bisschen der Aussage zu, dass dies vorkommen kann. Die Studie wurde außerdem in zehn anderen Ländern der Welt durchgeführt (n=11.000).

#Pre-Loved

Fragt man die Momox-Fashion-Kundschaft, so könnten sich 59 Prozent vorstellen, Gebrauchtes an Weihnachten unter den Baum zu legen. Und bei rund 40 Prozent der Befragten ist das der feste Plan. Des Weiteren kaufen 89 Prozent Gebrauchtes online ein, 46 Prozent gehen auf den Flohmarkt und 30 Prozent suchen zielstrebig in Second Hand Läden. Verschenkt werden am liebsten Accessoires wie Taschen oder Schals (65 Prozent) und Bekleidung (48 Prozent). Und na klar, Hauptbeweggrund ist der Nachhaltigkeitsaspekt (79 Prozent). Für die Momox-Second-Hand-Umfrage zu Weihnachtsgeschenken 2022 wurden 1.047 der Kundinnen und Kunden im Alter von bis über 60 Jahren online im September befragt.

#Das Letzte

Unter Landwirten und Metzgern herrscht Alarmstimmung. Kaum jemand außerhalb der Agrar- und Fleischwirtschaft wolle wahrhaben, dass der wertvolle Rohstoff Schweinefleisch knapp werden wird, so die Warnung der Fleischwirtschaft.de (dfv Medien). Der Pro-Kopf-Verzehr von Schweinefleisch ist rückläufig und liegt derzeit bei durchschnittlich 31 Kilo. Der Strukturwandel bewirke allerdings, dass die eigene Ferkelerzeugung in wenigen Jahren nicht mehr ausreiche, um die regionalen Programme zu bedienen. Derzeit liege der Selbstversorgungsgrad bei Fleisch bei 118 Prozent. Da die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher aber zu Edelteilen greifen, ist das Angebot begrenzt. 

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