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Fachzeitschriften bleiben DAS Informationsmedium
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Fachzeitschriften bleiben DAS Informationsmedium
Trotz günstigerer Varianten auf dem Markt: Die Thermomix-Community wächst und wächst. So zeigt eine Statista-Auswertung, dass Vorwerk den weltweiten Umsatz auf 1,7 Milliarden Euro steigern konnte und der Küchenhelfer daran gut 50 Prozent Anteil in 2021 hatte. Für alle, die hier noch nicht im Thema sind: Das Küchengerät greift per WLAN auf eine Rezeptdatenbank zu – und kann unter anderem kochen, mixen, dämpfen, mahlen und zerkleinern. Rund 1.400 Euro kostet das aktuelle Modell TM 6. Im Folgenden kommt hier unser Mix für die Mafo-Branche:



#Fachzeitschriften!

Die Agentur Pilot Mainz hat in Kooperation mit dem Deutschen Apotheker Verlag aus Stuttgart eine Untersuchung zur Mediennutzung und Werbewirkung im Apothekenmarkt durchgeführt. Bei der Apo-Momentum-Studie wurden Anfang April 1.022 Apothekerinnen und Apotheker und 980 Pharmazeutisch-Technische-Assistentinnen und -Assistenten (PTA) befragt. Dabei zeigte sich, dass auch im Healthcare-Bereich Fachzeitschriften sowohl für Apothekerinnen und Apotheker als auch für PTA das wichtigste Informationsmedium (48 und 44 Prozent) sind. Gefolgt von Fortbildungsformate wie etwa Video-Tutorials, Webinare oder Podcasts (45 und 44 Prozent). Newsletter und Websites von Fachmedien haben für 36 Prozent der Apothekerinnen und Apotheker sowie für 33 Prozent der PTA hohe Relevanz, Social Media Formate wie Facebook, Instagram oder Twitter liegen bei 25 bzw. 24 Prozent.

#Neue Direktorin

Medallia, Anbieter für Customer- und Employee-Experience Lösungen, beruft Barbara Thym zur Director Alliances & Partners im D-A-CH-Bereich. Sie kommt von Kantar wo sie zuletzt als Managing Director/Head of CX das Geschäftsfeld in Deutschland verantwortet hat. Medallia hat sein Angebot kürzlich mit der Übernahme von Decibel und Thunderhead verstärkt.

#Bedrohung – oder nicht?

Daten aus April 2022 der YouGov Global Profiles, wo anhand von mehr als 1.000 einheitlich erhobenen Fragen in 43 Ländern weltweit Zielgruppen analysiert werden, lassen erkennen, dass der Klimawandel die Menschen beschäftigt: 76 Prozent der Portugiesen, 74 Prozent der Italiener und 70 Prozent der Deutschen sehen im Klimawandel die größte Bedrohung für die Menschheit. In Ägypten, China und Saudi-Arabien sorgt man sich noch nicht so sehr: 45 Prozent in Ägypten, jeweils 46 Prozent in China und Saudi-Arabien. Und die USA? Hier sehen 55 Prozent die größte Bedrohung darin. Außerdem widersprechen dieser Aussage 35 Prozent der Befragten in den USA – doch auch in Deutschland, dem Vereinigten Königreich (jeweils 24 Prozent) und Australien (23 Prozent) ist die Ablehnung dieser Aussage vergleichsweise hoch.

#Wer kommentiert?

Was früher der Leserbrief war, ist heute der Kommentar bei Artikel in redaktionellen Online-Medien. Gerade Social-Media-Nutzer sind oft dabei: 49 Prozent machen davon regelmäßig Gebrauch. Für den Social-Media-Atlas 2022 der Kommunikationsberatung Faktenkontor wurden von Toluna mehr als 2.700 Nutzer sozialer Medien ab 16 Jahren in Deutschland befragt. Insbesondere die Altersgruppe zwischen 26 und 40 Jahren kommentiert fleißig: 63 Prozent werden zwischen einmal pro Jahr und mehrmals pro Woche tätig. Ab 40 ist dann eher wieder mehr Zurückhaltung angesagt: lediglich vier von zehn posten mindestens einmal im Jahr ihre Meinung unter journalistischen Beiträgen. Allerdings betont Faktenkontor-Geschäftsführer Dr. Roland Heintze: „Die gängige Meinung vom Mob, der wahllos und undifferenziert drauf los schimpft, können wir nicht bestätigen. Die Mehrheit sucht den inhaltlichen Diskurs.“

#Im Alter arm

Alle drei Jahre untersucht die Metallrente GmbH in einer Studie das Sparverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Für den Report hat Kantar Public rund 2.500 Personen zu ihren Vorstellungen und ihrem Finanzwissen sowie zu ihren Altersvorsorge-Planungen befragt. Aktuell sagen 62 Prozent der Befragten, dass sie sich in finanziellen Dingen „sehr gut“ oder „gut“ auskennen. Anders sieht es in der Frage der Altersvorsorge aus: Da glauben nur 31 Prozent, dass sie hier über einen „sehr guten“ oder „guten“ Wissensstand verfügen. Allerdings haben auch 78 Prozent der jungen Leute die Sorge, im Alter nur eine geringe Rente zu bekommen und arm zu sein. 

#Das Letzte

Lidl bestellt für das kommende Jahr deutlich weniger Nonfood-Ware und reagiert damit auf sinkende Umsätze. Dies schreibt die Lebensmittel Zeitung. Der Händler rechnet damit, dass sich die Inflation überproportional auf die Discount-Klientel auswirke und bei steigenden Energiepreisen die Kaufkraft der Kunden leide. „Bei allem über 20 Euro gibt es dramatische Rückgänge, unabhängig von der Preiswürdigkeit“, sagt ein Discount-Manager der Fachzeitschrift.

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