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Pausen machen produktiver - unsere vierbeinigen Freunde wissen, wie es geht. Bei vielen Berufstätigen scheint dies nicht der Fall zu sein, denn laut einer Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbunds neigen viele gerade im Homeoffice dazu, Pausen ausfallen zu lassen oder zu verkürzen. Mit uns immer auf dem neusten Stand lesen Sie heute über eine neue Übernahme, die Ernährungsindustrie und vieles Wichtiges&Mehr. 



#Wachsen durch Zukauf

Das aus dem Kantar-Geschäftsbereich Reputation Intelligence und der Firma PRgloo hervorgegangene Unternehmen Onclusive wächst durch Zukauf. Das Unternehmen für Media Intelligence gab gestern die Übernahme der Social Listening- und Market Intelligence-Plattform Digimind bekannt. Digimind nutzt KI-Lösungen und Machine Learning, um globales Social Media Listening und umfassende Analysen auf sozialen Plattformen anzubieten. Im Mai 2022 war die US-amerikanischen Medienbeobachtungsplattform Critical Mention übernommen worden. Eigentümer des Konglomerates ist der britische Technologie-Investor Symphony Technology Group (STG).

 

#Preis über Geschmack

Der Krieg in der Ukraine und dessen Konsequenzen für das Leben in Europa sorgen dafür, dass Verbraucher Produkte im LEH nach anderen Kriterien wählen, wie eine Studie der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) zeigt. Der Preis schlägt erstmals wieder das Kriterium Geschmack beim Kauf von Lebensmitteln. „Noch im aktuellen Ernährungsreport des Bundesministeriums steht der Geschmack an erster Stelle. So, wie es nahezu immer war. Aber der Erhebungszeitraum war zu Beginn des Krieges“, erklärt BVE-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff. Für neue Erkenntnisse haben die Verbände das Meinungsforschungsinstitut Civey beauftragt, rund 5000 Bundesbürger ab 18 Jahren repräsentativ zu befragen. Weiterlesen in der Lebensmittel Zeitung (Abo)

#Was weiß Facebook?

Welche Daten könnten Plattform-Betreiber wie Facebook theoretisch speichern? Dieser Frage sind Forscher des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universitäten Zürich, Lausanne und Yale nachgegangen. Die Ökonomen haben Nutzerdaten von knapp 5.000 Menschen einbezogen. Die Studie zeigt: Digitale Plattformen könnten bis zu 52 Prozent der Seiten nachvollziehen, die Surfer besuchen und individuelle Konsumentenprofile erstellen. Da die Unternehmen kaum Auskünfte darüber geben, welche Algorithmen sie verwenden, müssen die Aussagen in den Konjunktiv gesetzt werden. Für die Forscher steht allerdings fest, dass die Plattformen auch von Menschen, die die Dienste selbst nicht nutzen, demografische Eigenschaften wie Alter, Geschlecht oder das Bildungsniveau mit bis zu 65-prozentiger Sicherheit korrekt geschätzt werden können.

 

#Wen kümmert der Datenschutz?

Rogator hat gemeinsam mit exeo Strategic Consulting herausgefunden, dass der Datenschutz für Käuferinnen und Käufer im Online-Shop sehr wohl ein relevanter Faktor ist. Das Themas wurde in mehreren Stufen untersucht, nicht nur mit Verbrauchern, sondern auch mit Entscheiderinnen und Entscheidern aus Unternehmen. Zunächst mit einer Befragung: Wie wichtig ist der Datenschutz? Welche Kenntnisse bestehen zum Datenschutz?  Nur vier Prozent der befragten Personen halten Datenschutz persönlich für unwichtig. Die meisten Regelungen sind zu mehr als 50 Prozent bekannt. Schließlich wurde mit einem Experiment eine konkrete Kaufsituation für vier Testgruppen geschaffen. Variabel waren der Preis und ein TÜV-Siegel „Datensicherheit“. Es kam heraus, dass ein solcher Qualitätsindikator durchaus tauglich ist, sich als Online-Shop vom Wettbewerb zu differenzieren.

#Das Letzte

Die BILD-Zeitung schreibt, dass mehr als jeder Zweite (62 Prozent) mittlerweile kürzer und seltener duscht. Laut der Insa-Umfrage für die Boulevard-Zeitung sind vor allem Wähler der Grünen bereit, ihre Duschgewohnheiten umzustellen. Wähler der Linken und der AfD bleiben eher bei ihrer gewohnten Morgenhygiene. Die für Studien üblichen Eckdaten wie die Zahl und Art der Befragung werden in dem Medium nicht genannt. Vielleicht sollten wir eine neue Rubrik im Newsletter einführen: Studien, die keiner braucht. 

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