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Heute nochmal kurz zu den Vorsätzen für 2023. Vielleicht steht auch  „wieder mehr lesen“ auf Ihrer Liste? Hier können wir Ihnen einen Blick in die bereits erschienenen planung&analyse-Ausgaben empfehlen. Viele finden Sie auf unserer Website und bis 1995 zurück können Sie im dfv-Archiv recherchieren, unsere Abonnenten sogar kostenfrei. Wir wünschen Ihnen dabei viele Entdeckungen! Im Folgenden können Sie schonmal in einem Artikel von K+A BrandResearch schmökern und Neues u.a. von Rheingold Institut, Innofact, Ipsos erfahren.



#Achtung Kontext!

Bei Verpackung denken viele heutzutage direkt an das Thema Nachhaltigkeit. Aber Packungen schützen Waren, helfen uns, den Inhalt zu verstehen und Marken wiederzuerkennen. Sie sind also ein wichtiges Kommunikationsmittel. Um sich leicht und effizient in den Lebensalltag einbinden zu lassen, muss vor allem der Kontext beachtet werden, wissen Dr. Uwe H. Lebok und Marco Gromer von K&A BrandResearch. Lesen auf planung&analyse.

#Neuer Kopf in Köln

Das Kölner Rheingold Institut verstärkt seine Geschäftsführung und holt sich den Marketing-Profi Johannes Mauss als Chief Marketing Officer. Mauss bringe umfassende Erfahrung in den Bereichen Markenstrategie, Innovationsmanagement, Unternehmensführung und Nachhaltigkeit mit. Als CMO vom Rheingold Institut ist er unter anderem für Marketing, PR sowie Vertrieb und den Ausbau der Marken- und Strategieberatung verantwortlich. Zuvor war Mauss Geschäftsführer der Bio-Zentrale sowie Marketingleiter bei Vapiano und Haus Rabenhorst. Vorherige Stationen waren Bahlsen, Schneekoppe und die Schweizer Burger und Söhne Gruppe.

#Zwei neue Köpfe in Paris

Ipsos hat auf globaler Ebene zwei neue Führungskräfte bekannt gegeben: Valerie Vezinhet als Chief People Officer und Michel Guidi als Chief Operating Officer. Vezinhet kommt von der Unternehmensberatung PWC, wo sie Leiterin des Bereichs Humankapital in Frankreich und dem frankophonen Afrika war. Guidi wird die Technologieplattform von Ipsos, alle Abläufe und die Datenerfassung beaufsichtigen und die Kundenbetreuung sowie die operative Leistung durch höhere Geschwindigkeit und Effizienz zu verbessern, heißt es in der Mitteilung. Er bringt 23 Jahre Erfahrung in der Insights-Branche mit, davon siebzehn Jahre bei Dynata und den Vorgängerunternehmen Bloomerce und SSI, wo er die internationale Expansion leitete.

#Wie lief das Jahr im Modehandel?

„Der stationäre Modehandel konnte 2022 von der Normalisierung der Corona-Lage profitieren“, schreibt die Fachzeitschrift Textilwirtschaft (Abo) und berichtet von einer Umsatzsteigerung um neun Prozent. Laut dem TW-Testclub, dem teilnehmerstärksten Panel im stationären Modehandel, verzeichnete mehr als die Hälfte der Mode-PoS ein Umsatzplus im Vergleich zum Jahr 2021. Bei 38 Prozent der Befragten legten die Erlöse im Schnitt um mehr als 20 Prozent zu. Für 2021 hatte das Panel ein Minus von 12 Prozent (2020: minus 30 Prozent) gemeldet. Dennoch: Die Mehrheit der Modeanbieter hat den Umsatz von 2019 nicht erreicht.

#Shopping-Entertainment

In einer Studie für den Personalisierungs-Spezialisten Epoq untersuchte Innofact wie Entertainment beim Online-Shopping beim Konsumenten und der Konsumentin ankommen? Was kann das sein? Spielerische Elemente und Interaktivität. So können sich Kunden mit wenigen Klicks ein gesamtes Produkt-Set zusammenstellen oder sie erhalten Informationen wie „Produkt in Größe 36 noch verfügbar“ oder „Artikel ab nächsten Dienstag wieder erhältlich“ angezeigt. Insbesondere für die jüngere Generation hat das einen hohen Reiz. 48,8 Prozent der für eine Studie befragten 18- bis 29-Jährigen ordneten der Unterhaltung beim Internet-Einkauf auf einer Skala von 1 („total unwichtig“) bis 10 („sehr wichtig“) mindestens den Wert 6 zu. In keiner anderen Altersklasse ist die Zustimmung höher. Während bei den über 60-Jährigen noch jeder Vierte mindestens den Wert 6 zuordnet (25,7 Prozent), sind es bei den 50- bis 59-Jährigen 28,8 Prozent, bei den 40- bis 49-Jährigen 38,6 Prozent und bei den 30- bis 39-Jährigen 45,4 Prozent.

#Das Letzte

Was verbindet die deutsche Bevölkerung mit dem Begriff „Soziale Marktwirtschaft“? Diese Frage stellte sich ein Forscherteam des Ludwig Erhard ifo Zentrums für Soziale Marktwirtschaft und Institutionenökonomik in Fürth. 2.000 Bürger und Bürgerinnen wurden befragt. Während 49 Prozent bei dem Begriff an Fairness, Verteilung und soziale Absicherung denken, assoziieren 34 Prozent marktwirtschaftliche Prozesse. Nur knapp ein Viertel der Befragten verbindet mit der Sozialen Marktwirtschaft sowohl soziale als auch wirtschaftliche Aspekte.

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