Wichtiges&Mehr

Mobilfunk / Qualitativ-Online / Öffentlich-Rechtliche / Straßenbeleuchtung / Passwörter / Blaumachen

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Heute wird sie geboren, die 8-Milliardste Erdenbürgerin, vielleicht ist es auch ein Junge Das ist natürlich nur eine Schätzung der UNO. Vielleicht war es auch schon gestern oder ist erst übermorgen. Aber heute gibt es für Sie frisches Wichtiges&Mehr von planung&analyse. Mit Wissenswertem von BIK, Aschpurwis + Behrens, Ipsos, Innofact, Toluna, Bitkom, Google.



#Mobilfunkdaten brauchbar

Vor ein paar Tagen hatten wir unter dem #Eine Frage der Qualität über einen Beitrag in der wissenschaftlichen Zeitschrift WISTA geschrieben. Die Forscher von Destatis hatten geprüft, ob Mobilfunkdaten den Qualitätsanforderungen der amtlichen Statistik bei Auswertung zur Bevölkerungsverteilung und zur Bevölkerungsmobilität, genügen. Sie waren zu dem Schluss gekommen, dass dies derzeit nicht möglich sei. Eine Aussage zur Verwendung der Mobilfunkdaten bei Befragungen wurde dabei nicht geprüft und nicht getroffen. Darauf wies uns die BIK, Aschpurwis + Behrens GMBH hin. Das Institut stellt unter anderem für die ADM-Stichprobe die Auswahllisten für Mobilfunkdaten zur Verfügung. Und sie schreiben darüber hinaus: „Das Bundesamt kommt zudem zu dem Schluss, dass man nur mit den Daten aller drei Provider sinnvolle Aussagen und Hochrechnungen machen kann, denn jeder Provider hat andere Zielgruppen über- oder unterproportional in seinem Kundenstamm.“ Vielen Dank für diese Ergänzung. 

#Neue Technik

Toluna hat die vom Online-MR-Spezialisten Further entwickelte Technologieplattform für qualitative Forschung für eine ungenannte Summe erworben. Sie soll in die End-to-End-Lösung Toluna Start integriert werden. Das in London ansässige Unternehmen Further (früher bekannt als Dub) wurde 2017 von Stephen Cribbett gegründet und entwickelte eine geräteunabhängige Forschungstechnologie, die eine breite Palette von Online-Qualifizierungstools und Online-Insight-Communities, mobile Ethnografie und Co-Creation enthält. Toluna ist die Muttergesellschaft von Harris Interactive, KuRunData und vor einem Monat wurde das Unternehmen GutCheck hinzugekauft.  

#Private reichen aus

Die Öffentlich-Rechtlichen verlieren an Rückhalt: 30 Prozent der Befragten sind dafür, dass ARD und ZDF wie bisher je ein eigenständiges Fernseh- und Online-Programm bereitstellen sollen. 35 Prozent würden hingegen eine Zusammenlegung der beiden Sender begrüßen. Weitere 35 Prozent sind für eine vollständige Abschaffung der Öffentlich-Rechtlichen in Deutschland. Ipsos befragte zwischen dem 4. und 7. November 2022 online 1.000 Wahlberechtigte zwischen 18 und 75 Jahren in Deutschland repräsentativ gewichtet nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region und Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl.

#Dunkle Städte

Straßenbeleuchtung ausschalten, um Energie zu sparen? 55 Prozent der befragten Autohaltenden sind aktuell dafür, dass es innerorts zumindest zeitweise dunkel wird, 45 Prozent sprechen sich dagegen aus. Geht es um Land- und Bundesstraßen sind sogar 73 Prozent für ein Abschalten der Laternen. 21 Prozent sind dabei für einen völligen Verzicht auf Licht, 52 Prozent sind für ein temporäres Abschalten. Mit 27 Prozent spricht sich ein gutes Viertel der Befragten gegen eine Einschränkung beim Licht außerhalb Geschlossener Ortschaften aus. Allerdings gehen auch 28 Prozent davon aus, dass sich innerorts mehr Straftaten ereigneten, wenn man die Beleuchtung herunterfahre; 26 Prozent halten es für wahrscheinlich, dass es zu mehr Unfällen kommt. 25 Prozent wollen an der gewohnten Beleuchtung festhalten, weil die Menschen sonst Angst haben, nachts durch die Stadt zu laufen. Innofact hat im Auftrag von Autoscout24 insgesamt 1.001 Autohaltern und Autohalterinnen zwischen 18 und 65 Jahren vom 18. bis 21. Oktober 2022 befragt.

#Unsichere Passwörter

35 Prozent der befragten Internetnutzenden verwendet für verschiedene Online-Dienste das gleiche Passwort. Dazu sagt Simran Mann, IT-Sicherheitsexpertin beim Digitalverband Bitkom: „Bequemlichkeit kann auch in der digitalen Welt gefährlich sein.“ Immerhin sagen 83 Prozent, dass sie bei der Passwort-Erstellung auf einen Mix aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen achten. Obwohl das wohl auch an den vorgegebenen Anforderungen der Registrierung liegen dürfte – würde man nicht dazu gezwungen werden, würden sich viele für 1234 entscheiden. Immerhin 20 Prozent nutzen einen Passwortgenerator oder einen Passwortmanager, aber 43 Prozent schreiben sich Passwörter auf Zettel auf. Bitkom Research hat im Auftrag des Digitalverband Bitkom 1.014 Personen ab 16 Jahren in Deutschland, die das Internet nutzen, telefonisch befragt.

#Das Letzte

Die Google-Suche nach Ausreden, nicht zur Arbeit zu müssen, erreicht ein Rekordhoch. Das berichtete die Agentur Frau Wenk mit Bezug auf eine Erhebung der Frank Recruiting Group in den USA. Gesucht wurde nach Begriffen wie „best excuses for missing work“. Zwischen 2018 und 2022 ist die Anzahl der eingegebenen Suchen um bis zu 630 Prozent gewachsen.

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