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Klimakonferenz / Agile Forschung / Verhaltensökonomie / CINT / Midterms / Forrester / CX-Plattform

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Schon die Martinsgans gerupft? Das Statistische Bundesamt (Destatis) weiß, dass im vergangenen Jahr 18.200 Tonnen Gänsefleisch nach Deutschland importiert wurden, überwiegend aus Polen und Ungarn. In diesem Jahr waren es etwas (2,4 Prozent) weniger. Wer Fan ist, sollte sich eine sichern. Genauso wie ein Abo von Wichtiges&Mehr heute mit News von Forrester, Schweizerische Post, Produkt + Markt, Fehradvice, CINT, Destatis und einer coolen Aktion der Hamburger Verkehrsbetriebe.



#Gerrymandering

Heute dürfen US-Amerikaner Repräsentanten und Senatoren wählen. Das Wahlsystem sieht vor, dass der Gewinner eines Wahlbezirks alle Stimmen erhält, selbst wenn es 49:51 steht. Da wird der Zuschnitt des Wahlbezirks besonders wichtig. Nach dem US-Zensus im Jahr 2020 wurden diese neu eingeteilt. Das hat Tradition und ist nicht immer ohne Hintergedanken. Schon 1812 hat der Gouverneur von Massachusetts extrem geformte Wahlkreise zugelassen. Daran erinnert heute das Wort Gerrymandering – von Elbridge Gerry und Salamander. Dass eine faire Aufteilung der Wahlkreise aber selbst im Computerzeitalter gar nicht so einfach ist, beschreibt ein Beitrag in Spektrum.de. Immerhin bezeichnet die New York Times die heutige Aufteilung als die „fairste seit 40 Jahren“ – bis auf drei Sitze für die Republikaner. Aber die könnten entscheidend sein.

#Deeper Insights Day

Agilität gehört zu den Buzzwords der 20er Jahre dieses Jahrhunderts. Aber was genau bedeutet agile Marktforschung? Und welche Anforderungen ergeben sich daraus? Bianca Prommer von GrowFact und Heiner Junker von Produkt + Markt geben im Interview einen kleinen Vorgeschmack auf den Deeper Insights Day zum Thema Agilität am 22. November von 11:00 bis 12:00 Uhr.

#Kantar – Ipsos – Cint

Der Panelbetreiber Cint ernennt Olivier Lefranc zum neuen Chief Financial Officer. Lefranc ist seit über 20 Jahren in der Marktforschungs- und Consumer Insights-Branche tätig. Zuletzt war er M&A-Direktor bei Ipsos SA, davor war er über ein Jahrzehnt lang CFO bei Kantar Media.

#Wachstum durch Forschung

Das US-amerikanische Forschungs- und Beratungsunternehmen Forrester hat für das dritte Quartal einen Umsatz von 127,7 Millionen US-Dollar (USD) gemeldet, ein Plus von 8,1 Prozent, angeführt von der Forschungsabteilung, die ein Wachstum von 10,3 Prozent auf 87 Millionen USD verzeichnete. Des Weiteren ist Forrester durch Events gewachsen. Die Umsatzerwartung wird daher erhöht. In der Esomar-Liste der Global-Top-50-Insights steht Forrester übrigens auf Platz 37.  

#CX-Management bei der (Schweizerischen) Post

Die Schweizerische Post übernimmt mehrheitlich den CX-Spezialisten Unblu, „um Kundensupport und -betreuung sicher von der physischen in die digitale Welt zu überführen“, heißt es. Das Softwareunternehmen bietet eine Plattform für den schnellen, direkten und sicheren Austausch mit Kundinnen und Kunden. Die Firma mit Hauptsitz in Basel ist auch in Deutschland, Bulgarien, Großbritannien, den USA und Kanada tätig und wird vor allem von großen, internationalen Finanz- und Versicherungsdienstleistern genutzt.

#Die Jugend ist immer …

Gerhard Fehr, Verhaltensökonom aus der Schweiz, schreibt in seinem Newsletter Behavioral Economics News „den Generationenbegriffen fehlt es am wissenschaftlichen Fundament.“ und warnt, eine solche Kategorisierung erhöhe erheblich die Risiken für Fehlentscheidungen im Management. Er erklärt: „Bis heute gibt es kein Forschungsdesign, das Alters-, Perioden- und Kohorteneffekte voneinander trennen kann.“ Daran ändere auch eine künstliche Einteilung von Altersgruppen in „Generationen" nichts. Die Sozialwissenschaft habe sich lange damit auseinandergesetzt, aber bis heute keine befriedigende Lösung dafür gefunden. Hier können auch statistische Modelle nicht helfen, heißt es bei Fehr.

#Das Letzte

Anlässlich der 27. Welt­klima­konferenz benennt der Hamburger Verkehrs­verbund 14 Halte­stellen für drei Tage um. An der Haltestelle Rothenburgsort steht der Name Tropenburgsort, der Eppendorfer Baum heißt Steppendorfer Baum und statt Kirchwerder ist Kap Verder auf den Haltestellen-Schildern zu sehen. Ziel der Aktion: Die konkrete Bedrohung durch den Klimawandel auch für die Stadt Hamburg deutlich machen.

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