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Am 6. Mai hatte Ipsos mal wieder das Ranking der beliebtesten Bundesministerinnen und Bundesminister erhoben: Außenministerin Annalena Baerbock ist erstmals an der Spitze. Wirtschaftsminister Robert Habeck klettert auf Platz 2 - Rückenwind für die Koalitionsverhandlungen in NRW? Verhandlungen anderer Art finden bei Nielsen nun ein Ende. In unseren News geht es außerdem heute u.a. um die Gen Z, die Silversurfer sind aber auch dabei.



#Nachgefragt

Kantar hat die britische App-Umfrageplattform Qmee gekauft. Das berichteten wir schon gestern. Jetzt wollten wir wissen, was hinter der Übernahme und hinter den Technologien von Qmee steckt. In einem kurzen Interview erklärt uns Caroline Frankum, CEO der Profiles Division von Kantar, was es mit der Betrugspräventionstechnologie von Qmee auf sich hat. Weiterlesen auf planung&analyse.

#Proteste vergeblich

 Die Übernahme des multinationalen Medienunternehmens Nielsen Holding durch ein Konsortium von Privatinvestoren wird nun doch wie geplant durchgehen. Der Nielsen-Verwaltungsrat stimmte einstimmig für die Übernahme, nachdem eine Frist von 45 Tagen für die Suche nach einer anderen, einer besseren Lösung für die Aktionäre verstrichen war. Der Aktionär WindAcre hatte mächtig Stimmung gemacht, die Aktie sei wesentlich mehr wert als die angebotenen 28 US-Dollar. Der störrische Aktionär hatte sein Portfoilio selber aufgestockt. Nun genehmigte der Verwaltungsrat die Übernahme, die einen Aufschlag von zehn Prozent auf den vorherigen Vorschlag des Konsortiums und einen Aufschlag von 60 Prozent auf den unbeeinflussten Aktienkurs des Unternehmens vom 11. März dieses Jahres bedeutet. Die Vorgeschichte kann man hier nochmal nachlesen.

#Neu an Bord

DVJ Insights baut sein Beratungsteam weiter aus und stellt Ben van der Werf und Sonja van den Berg als Consultants ein. DVJ Insights ist eine internationale Agentur für Marktforschung und Analyse mit Hauptsitz in Utrecht, in den Niederlanden, und Niederlassungen in Hamburg und London. Die Agentur hilft Unternehmen dabei, ihre Kommunikation zu optimieren, stärkere Marken aufzubauen, innovativere Produkte und Dienstleistungen einzuführen und das Kaufverhalten besser zu verstehen. Die beiden Neuankömmlinge sollen die Bereiche der internationalen Kundeportfolios und die Wachstumsziele bestehender Kunden von Utrecht aus vorantreiben.

#Besorgte Verbraucher

Laut dem Consumer Sentiment Survey der McKinsey & Company (15. bis 18. April mit mehr als 1.000 Befragten) kippt die Stimmungslage derzeit ins Negative. Aus Sicht der Unternehmensberatung führt dies zu einer massiven Veränderung des Einkaufsverhaltens. Verlierer sind wohl vor allem die Markenhersteller. So haben 55 Prozent der Befragten ein negatives Gefühl, was die Lage der deutschen Wirtschaft betrifft. Die größte aller Sorgen ist derzeit die Inflation: Vier von zehn Verbrauchern fürchten sich vor steigenden Preisen. Weiterlesen auf Horizont (Abo)

#My brain has too many taps open

In der Informationsflut seinen eigenen Weg zu finden, ist mühsam – schier unendliche Wahlmöglichkeiten überfordern die Generation Z. Die Studie Future Needs der Generation Z des ECC Köln (n= 1.028) beschäftigt sich mit dem Zeitgeist und den Einstellungen der GenZ. Das Ziel der Studie ist es, Einblicke in die Köpfe der 16- bis 26-Jährigen zu erlangen. Die Ergebnisse zeigen ein sehr heterogenes Bild und verdeutlichen die Überforderung einer ganzen Generation. Sowohl der Social-Media-Input als auch der Informations-Overload im Alltag führen zu Ziellosigkeit. Mit Blick auf den nachhaltigen Konsum der Generation zeigen die Zahlen der Studie, dass nur rund jeder vierte junge Konsument nachhaltige Produkte sucht und kauft (27 Prozent). Der größte Anteil der Konsumenten der GenZ kauft nachhaltige Lebensmittel eher situationsbedingt.

#Onlineshopping kennt kein Alter

Die Gruppe der über 65-Jährigen kauft mittlerweile fast so häufig online ein, wie die jüngeren Generationen. 85 Prozent der Altersgruppe ab 65 Jahren gaben an, mindestens einmal innerhalb der letzten 28 Tage online eingekauft zu haben. Diese Erkenntnisse liefert eine Befragung von rund 1.350 Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland. Die Ergebnisse liefert das schwedische Marktforschungsunternehmen Kantar Sifo im Auftrag des europäischen Zahlungsdienstleisters Nets Group und des PayTech-Unternehmens Nexi Group. Auch bei der Wahl der Zahlungsmethode zeigt sich in allen Altersgruppen ein ähnliches Niveau im Konsumverhalten (E-Wallets 39 Prozent, Kauf auf Rechnung 23 Prozent, Kreditkarte 10 Prozent).

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