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Inflation / Produktinnovationen / Tindern / Internet / Coaching

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Neue Produkte gibt es nicht nur in der „Höhle der Löwen“, sondern auch in Datenbanken - das Angebot von Mintel stellen wir heute vor. Außerdem schauen wir auf den Digital Brand Tracker von DCMN, die neue Marke Coaworks und auf zehn Jahre Tinder.



#Produkt-Datenbank

Das Marktforschungsunternehmen Mintel sammelt jeden Monat über 40.000 Produkt-Neuerscheinungen mit Foto, Preis-, Format- und Inhaltsangaben aus 86 Märkten und steckt sie in eine Datenbank. Ein Fundus für Produktentwickler. Weiterlesen auf planung&analyse

#Shrinkflation

„Unehrlich“ nennen 82 Prozent der Befragten des Digital Brand Tracker von DCMN das Verkleinern der Portionierungsgrößen von Verbrauchsgegenständen, um Inflation zu verbergen (Shrinkflation). 80 Prozent erwarten bei Preiserhöhungen eine ehrliche Markenkommunikation. Geht es um Preissteigerungen bei Lebensmitteln und Getränke sind aktuell für 39 Prozent Erhöhungen von bis zu zehn Prozent tolerierbar, für ein Drittel Steigerungen von bis zu fünf Prozent. Ein Großteil der Befragten erwartet zudem Solidarität der Marken mit ihren Konsumentinnen und Konsumenten angesichts hoher Inflation. 68 Prozent meinen, dass Marken Preise aus Solidaritätsgründen nicht erhöhen und auf Gewinn verzichten sollten. Im Digital Brand Tracker werden regelmäßig 2.000 Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland befragt, um fast 350 digitale Marken in Bezug auf Metriken wie Markenbekanntheit, Markenwahrnehmung und Markenwiedererkennung in 20 Branchen zu bewerten.

#Management-Coaching

Für Geschäftsführerin Sabine Henjes ist ihre neue Marke Coaworks eine logische Ergänzung des Portfolios von Bestviso. Neben dem Management von Kunden- und Marktinformationen rückt die Bedeutung der Mitarbeitergewinnung und -Bindung in Zeiten des Fachkräftemangels immer mehr in den Mittelpunkt. Zum Einsatz kommen systemisches Management- und Team-Coaching, MotivationsPotenzialAnalyse (MPA) bis hin zu Rhetorik und Moderation. Ziel für Henjes ist es, die motivbasierte und damit persönlichkeitsgerechte Führungs- und Kommunikationskompetenz von Mitarbeitenden in Unternehmen nachhaltig zu stärken.

#Tindern

Vor zehn Jahren hat Tinder das Mobile-Dating gestartet. Per Wischen zur neuen Partnerschaft. Und so erstaunt es nicht, dass 84 Prozent derjenigen, die online flirten und daten, dafür ihr Smartphone nutzen. Dabei sind alle Altersstufen vertreten: 34 Prozent der 16- bis 29-jährigen, 39 Prozent der 30- bis 49-Jährigen und 33 Prozent der 50- bis 64-jährigen Internetnutzerinnen und -nutzer suchen online nach Partnerschaften oder Begegnungen. Bei den Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren, die das Internet nutzen, sind es noch 16 Prozent. Und was wird gesucht? Sechs Prozent der Nutzerinnen und -Nutzer von Online-Dating-Diensten geben zu, es gehe ihnen vor allem um One-Night-Stands. 71 Prozent dagegen suchen vor allem eine feste Beziehung – zumindest laut einer Umfrage von Bitkom Research (Januar 2022, n=1.005 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 856 Internetnutzerinnen und -nutzer).

#Das Letzte

Was die Internetqualität angeht, liegt Chile bei Stabilität und Geschwindigkeit ganz vorne. Im Digital Quality of Life Index 2022 von Surfshark erreicht das Land einen Wert von 0,6 (Skala 0 bis 1). Gefolgt von Dänemark (0,59 Punkte) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (0,57 Punkte). Die deutsche Internetqualität kommt auf 0,46 Punkte – und belegt damit weltweit Platz 26. Vor allem die niedrige Geschwindigkeit im Datenaustausch, sowohl über mobile Endgeräte als auch bei Breitbandverbindungen, ist an der Bewertung schuld. Nur die hohe Stabilität deutscher Netzwerke bewahrt Deutschland vor einem noch tieferen Platz im Ranking. Zum Ranking zusammengestellt bei Statista.

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