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Emojis / Cannabis / DIY / Sorgenbarometer / Sparen / Meinungsbildner / Briefpost

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Heute Abend 20:30 Uhr wird es wieder spannend: Das Halbfinale Deutschland gegen Spanien bei der Basketball-EM in Berlin geht los! Wir hoffen auf viele Dreier und am Ende auf einen entspannten Vorsprung. Mit folgenden Nachrichten von Adobe, Ipsos, Rheingold Institut & OBI, pilot & Norstat sowie Union Investment & Forsa wünschen wir ein schönes Wochenende!

#Happy Birthday

40 Jahre Emojis! Wenn das kein Zeitpunkt ist, sich einmal genauer damit zu beschäftigen. Hat sich jedenfalls Adobe gedacht und für die Studie Future of Creativity 10.000 Emoji-Nutzerinnen und -Nutzer in den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, Deutschland, Frankreich, Australien und Südkorea befragt. So sind 88 Prozent der Befragten in Deutschland der Meinung, dass sie sich mit Emojis besser ausdrücken können. 80 Prozent sagen, sie könnten so ihr Mitgefühl intensiver zeigen. Und auch in der Arbeitswelt sind die Kleinen bei 73 Prozent im Einsatz: schneller Ideenaustausch (56 Prozent), effizientere Entscheidungsfindung im Team (56 Prozent) und weniger Bedarf an Meetings und Anrufen (41 Prozent). Fernsehtipp dazu: 3sat strahlt die Kulturdoku „Die Emojikalypse – Wie Bilder unsere Kultur verändern“ am Samstag aus.

#Cannabis für 2025

Mehr als die Hälfte der Befragten in Deutschland (61 Prozent) würde eine kontrollierte Abgabe von Cannabis in lizenzierten Geschäften befürworten. Nur 39 Prozent halten die Pläne zur Legalisierung von Cannabis für unverantwortlich und lehnen den legalen Verkauf und Konsum grundsätzlich ab. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos bei der n=1.000 Wahlberechtigte zwischen 18 und 75 Jahren in Deutschland, repräsentativ gewichtet nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region und Wahlverhalten befragt wurden. Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung sieht zwar die Legalisierung von Cannabis vor, aber das letzte Wort scheint dort noch nicht gesprochen.

#Kreativität gefragt

71 Prozent der jungen Menschen zwischen 13 und 18 Jahren haben ihr eigenes Zimmer umgestaltet und jeder Dritte hat kleine Deko-Gegenstände selbst gebaut. Die Motivation ist dabei finaler Werkstolz (70 Prozent) sowie der Spaß, die eigenen Vorstellungen zu verwirklichen (64 Prozent). Allerdings fühlt sich jeder zweite junge Mensch angesichts der großen gesellschaftlichen Herausforderungen unter Druck gesetzt und empfindet Angst vor der Zukunft (76 Prozent der Befragten). DIY-Projekte stellen für Jugendliche eine Möglichkeit dar, sich von der empfundenen Belastung zu befreien und ihre Kreativität ohne Perfektionsdruck auszuleben. Das Rheingold Institut hat zwischen April und Mai 2022 im Auftrag von OBI insgesamt 1.017 Jugendliche aus Deutschland und Österreich im Alter zwischen 13 und 18 Jahren online zu ihrer Lebenswelt und der Einstellung zu Do-it-yourself (DIY) befragt. Zusätzlich führte rheingold 42 qualitative Interviews mit Kindern und Jugendlichen zwischen zehn und 18 Jahren durch.

#40. Welle

Im Sorgenbarometer der mittlerweile 40. Welle des pilot Radar geben 69 Prozent der Befragten an, allgemein verunsichert zu sein hinsichtlich der Entwicklung in den nächsten Wochen (Welle 39: 65 Prozent). Das Gefühl eines „andauernden Ausnahmezustands“ verstärkt sich ebenso (plus 5 Prozentpunkte auf 55 Prozent) wie die Sorgen um die persönliche finanzielle Situation (71 Prozent). Am heftigsten beschäftigt die Menschen derzeit aber die Versorgungssicherheit in Deutschland (76 Prozent) und die Befürchtung, dass die aktuellen Krisen unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt beschädigen könnten (75 Prozent). Für den pilot Radar hat Norstat 1.000 Personen in Deutschland online befragt; gestartet wurde die Studienreihe im März 2020 mit Beginn des ersten Corona-Lockdowns. 

#Sparstrumpf

Zehn Prozent mehr Befragte als im letzten Quartal rechnen damit, dass sich ihre finanzielle Situation verschlechtert (38 Prozent); optimistisch nach vorne blicken derzeit nur zwölf Prozent der Befragten. Dabei ist der Spareifer ist ungebrochen: Knapp drei Viertel der befragten Personen besitzen eine Geldanlage, in die sie regelmäßig einen festen Betrag einzahlen (72 Prozent). In erster wird für die private Altersvorsorge gespart (84 Prozent), gefolgt von der Rücklage für Notfälle (79 Prozent). Doch auch finanzielle Unabhängigkeit und Flexibilität ist mit 78 Prozent ein wichtiges Sparziel. Das Marktforschungsinstitut Forsa hat im August 2022 im Auftrag von Union Investment 1.010 Menschen im Alter von 20 bis 59 Jahren befragt, die in privaten Haushalten über Finanzen entscheiden und mindestens eine Geldanlage besitzen.

#Meinungsbildung

Der SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat ja seinen Twitteraccount eingestellt. Dabei war er als Meinungsbildner dort nicht allein unterwegs. Der Social-Media-Atlas 2022 zeigt, dass 49 Prozent klassischer Meinungsbildner wie Publizisten und Führungskräfte aus Wirtschaft oder Ehrenamt tweeten. Neben Twitter sind sie vor allem in beruflichen Netzwerken anzutreffen. Während LinkedIn 24 Prozent und Xing 21 Prozent aller Onliner zu ihren Nutzern zählen, erreichen beide Dienste jeweils 43 Prozent der Gruppe der Meinungsbildner. Für den Social-Media-Atlas von Faktenkontor wurden 3.500 nach Alter, Geschlecht und Bundesland repräsentative Internetnutzer ab 16 Jahren in Form eines Online-Panels zu ihrer Social-Media-Nutzung befragt. Die Umfrage wurde im Dezember 2021 und Januar 2022 von Toluna durchgeführt.

#Das Letzte

Ein neuer Wettbewerb. Der Stempel des Monats. Ja – sagt die Deutsche Post, Stempel sind trotz der Vielzahl digitaler Frankierarten immer noch in den Briefzentren im Einsatz. Alle Briefsendungen und Postkarten mit Briefmarken werden automatisch abgestempelt und damit entwertet. Und so haben Briefmarkensammlende, philatelistisch Interessierte und Freunde der Briefkultur nun die Möglichkeit, für jeden Monat des Jahres 2023 einen Themenvorschlag für einen Sonderstempel einzureichen. Eine Jury aus Vertretern der Deutschen Post und des Bundes Deutscher Philatelisten wird sich für zwölf Vorschläge entscheiden. Dann sind wir mal gespannt, wie unsere Briefpost im nächsten Jahr gestempelt sein wird.

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