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Eatrenalin im Europa Park Rust
© Europa Park Rust
Eatrenalin im Europa Park Rust
Wie teuer das Gut Aufmerksamkeit ist, wissen die beiden ProSieben-Moderatoren Joko und Klaas sehr gut. Eine Million Menschen sahen zu, als sie verkündeten, dass sie ihre Instagram-Accounts mit rund zwei Millionen Followern an zwei iranische Aktivistinnen verschenken. Zu sehen waren zudem Bilder und Filme zu den Protesten von Frauen im Iran und wie diese blutig niedergeschlagen werden. Gänsehaut. Wir bitten Sie um die Aufmerksamkeit für unser Wichtiges&Mehr vom Effie, Murmuras, GfK, Brigitte-Studie, EHI und wir machen einen Ausflug in den Freizeitpark Rust.

#Employer Branding

Es ist sowohl eine traurige Tatsache als auch ein viel kritisierter Missstand, dass weibliche Angestellte in Deutschland gegenüber ihren männlichen Kollegen nach wie vor benachteiligt sind. Sei es die Höhe des Gehalts, die Quote weiblicher Führungskräfte oder die Vereinbarkeit von Beruf und Familie - in den meisten Unternehmen herrscht hier Unausgewogenheit. Warum Unternehmen attraktiver für Frauen werden müssen und wie das gelingt, zeigt eine Studie der Zeitschrift Brigitte gemeinsam mit der Agentur Territory Embrace. Weiterlesen auf planung&analyse

#Gold für die Flutwein-Kampagne

Die Jury für den Effie Germany hat in diesem Jahr siebenmal Gold verteilt. Eine Arbeit hat die Jury gleich in zwei Kategorien überzeugt. Laut der Kreativ-Expertin von Horizont, Bärbel Unkrich, “eine echte Seltenheit” beim Effektivitätswettbewerb des Gesamtverbands Kommunikationsagenturen GWA. Es handelt sich um die #Flutwein-Kampagne, die von der Seven One Ad Factory und Wall Decaux eingereicht worden ist. In der Jury des Effie sind auch Marktforscherinnen und Marktforscher vertreten. 

#TikTok, Instagram & Facebook

Auf TikTok wird Werbecontent von Influencern mit durchschnittlich 6,58 Sekunden mehr als doppelt so lange von Usern angesehen wie Werbevideos, die direkt von Unternehmen geschaltet werden. Das ist ein Ergebnis von Murmuras, die In-App-Werbedaten von 1267 deutschen Smartphones im Zeitraum vom Juni bis Ende September auswerteten. Adidas macht es vor: Mit einer Tanzchallenge wirbt der erfolgreiche TikToker @avemoves für die Marke bei seinen über 16,5 Millionen Followern. TikTok werde mit täglich ca. 70 Minuten länger genutzt als Facebook und Instagram zusammen, wissen die Forscher. Laut Murmuras schaut ein TikTok-User im Schnitt täglich 12 Werbevideos. Bei Facebook werden den Nutzern im Schnitt ca. 40 Anzeigen pro Tag angezeigt. Die Werbelast bei TikTok sei also deutlich geringer. Das Unternehmen, das Teilnehmende bittet, die Murmuras-App zu installieren, um konsum- und werberelevante Daten zu erfassen, hat eine Rangliste, der am stärksten werbenden Unternehmen auf Facebook, Instagram und TikTok erstellt. 

#Mehr als Pizza

Lebensmittellieferdienste sind auch nach der Pandemie gefragt. Dies ein Ergebnis einer Studie von GfK im Auftrag von Mastercard. Mehr als jeder vierte Befragte (27 Prozent) hat die Lebensmittellieferdienste für sich entdeckt und die Nachfrage bleibt auf einem hohen Niveau. Ein Fünftel lässt sich Lebensmittel sogar mehrmals pro Woche bringen. Für die Studie befragte die GfK vom 11. bis zum 15. August 2022 insgesamt 1.009 Personen im Alter von 18 bis 74 Jahren. 

#E-Commerce-Umsatz

Das EHI und eCommerceDB veröffentlichen die E-Commerce-Studie 2021: Ikea, Apple und Docmoris legen dabei deutlich an Umsatz zu. Amazon.de führt das Ranking zwar immer noch an, aber die Wachstumstreiber sind etwa ikea.com, die ihren E-Commerce-Umsatz in Deutschland mit 102,9 Prozent Wachstum mehr als verdoppelten. Auch apple.com mit 71,9 Prozent Wachstum und docmorris.de mit 60,5 Prozent Wachstum legen deutlich zu. Die Angaben der Studie beruhen auf einer Händler-Befragung (EHI) und Hochrechnungen auf Basis von Unternehmensangaben.

#Das Letzte

Im Europapark Rust ist eine kulinarische Attraktion entstanden: “Eatrenalin”. Das ist nicht etwa eine neue Pommesbude, wie man in einem Freizeitpark neben der Achterbahn erwarten würde, sondern ein Erlebnis für alle Sinne. Das Gastronomie-Event-Konzept bietet anspruchsvolle Kulinarik kombiniert mit Multimedia. Auf eigens entwickelten schwebenden Stühlen wechseln die Besucher beim 8-Gänge-Menü die Stationen Discovery, Ocean, Taste, Umami, Universe und Incarnation. 200 Gäste haben pro Abend Platz und rund 200 Euro kostet ein Menü. Weiterlesen bei der AHGZ (Abo)

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