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Cookie-Nachfolger / Aufstieg / Bio-Absatz / Konsumverhalten / CMO-Hoffnung / Freitag

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Japan aus dem Weltall
© IMAGO / ZUMA Wire
Japan aus dem Weltall
In dieser Woche haben uns viele Themen bewegt - u.a. Lützerath, Panzerlieferungen, prominente Todesfälle oder dass die Astronauten auf der ISS gerade nicht weg können. Positives wird kaum berichtet. Da kommt die Meldung vom Statistischen Bundesamt gerade noch rechtzeitig: Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2022 trotz aller Umstände um 1,9 Prozent gestiegen. In Wichtiges&Mehr haben wir auch ein paar positive Nachrichten für Sie von Deichmann, Tegut, Capgemini, R+V-Versicherung.



#Post-Cookie-Ära

Kollege Klaus Janke schreibt in Horizont über eine smarte Lösung für adressierbare Werbung in der Post-Cookie-Ära. Noch sei nichts in trockenen Tüchern, aber die vier großen Telefonanbieter Deutsche Telekom, Orange, Telefónica und Vodafone planen ein Joint Venture, dass eine Lösung parat hält. Das Projekt wurde der Europäischen Kommission vorgestellt. Das Ziel: eine Werbeplattform für das mobile Web mit einer „datenschutzgerechten Identifikationslösung, um digitale Marketing- und Werbeaktivitäten von Marken und Publishern zu unterstützen“. Bescheid aus Brüssel wird bis zum 10. Februar erwartet.

#Aufstieg

Kristin Driemeier ist zur Head of Market Research & Consumer Insights beim Schuheinzelhändler Deichmann ernannt worden. Zuvor war sie vier Jahre beim Fashion Online Shop About You, zuletzt als Teamlead Market Research & Consumer Insights. Driemeier hat einen Master in Market and Media Research in Köln absolviert und war während ihres Studiums bei BBE Automotive tätig.

#Konsum durch Händlerbrille

Tegut, ein Handelsunternehmen, das traditionell großen Wert auf ein Bio-Sortiment legt, konnte in seiner Jahresbilanz feststellen, dass im Jahr 2022 der Bio-Anteil am Umsatz von vormals 30,5 Prozent auf 28,4 Prozent gesunken ist. Die Kunden würden weiterhin ökologisch einkaufen, dabei aber die günstigeren Varianten bevorzugen, ließ sich der Geschäftsführer Thomas Gutberlet in einer Pressemitteilung zitieren. Vor allem der Verkauf von Obst und Gemüse sei rückläufig. Hier habe Tegut die größten Bio-Anteile aller Warengruppen, abgesehen von Brot. „Wenn Obst und Gemüse weniger gekauft wird, geht auch der Bio-Umsatz zurück“, so Gutberlet. Aus der Lebensmittel Zeitung.

#Kaufverhalten

Das Capgemini Research Institute veröffentlicht jährlich seinen Consumer Trends Report „What Matters to Today's Consumer“. Aktuell steht Sparen für viele Menschen an erster Stelle: 70 Prozent der Verbraucher kaufen bei Discountern ein, und 68 Prozent kaufen gezielt Billig- oder Eigenmarken. Und nur noch nur 43 Prozent der befragten Verbraucher in Deutschland sind dazu bereit, mehr für ein Produkt zu bezahlen, das sie für nachhaltig halten – 2020 waren es noch 57 Prozent. Marken könnten aber in den sozialen Medien punkten, wenn sie ihre Kunden durch Social-Media-Influencer: 70 Prozent der Verbraucher, die Produkte über soziale Medien kaufen, vertrauen Influencern, wenn diese das Produkt verwenden und ihre eigenen Erfahrungen und Bewertungen teilen. Für die Studie wurden 11.300 Verbraucher über 18 Jahren in elf Ländern befragt: Deutschland, Frankreich, Italien, Australien, Kanada, Japan, die Niederlande, Spanien, Schweden, das Vereinigte Königreich und die USA. Um an der Umfrage teilnehmen zu können, mussten Verbraucher in den vorangegangenen sechs Monaten Lebensmittel und/oder Gesundheits- und Schönheitsprodukte gekauft haben. Die Befragung wurde im Oktober und November 2022 durchgeführt.

#Hoffnung

Bei einer Umfrage von Horizont unter CMOs aus allen Branchen wurde nach drei Jahren im Krisenmodus gefragt, was Hoffnung macht. Erfreulich oft wird auf den Konsumenten geblickt. Zum Beispiel: „Hoffnungsvoll stimmt mich der Eindruck, dass in unsere Zunft mehr und mehr der gesunde Menschenverstand und der Mensch in den Fokus zurückrückt. Nach Zeiten der teilweise obsessiven Technologie, Tool- und Methodenfixierung, stellen wir den Human Factor wieder ins Zentrum der Diskussion und lassen den Kunden zu dem werden, was er schon immer war: ein Mensch mit all seinen Facetten.“ Anja Stolz, CMO der R+V-Versicherung.

#Meist gelesen

#Das Letzte

Heute ist es wieder soweit: Freitag, der 13. – diese Komibation gibt in jedem Jahr mindestens einmal und höchstens dreimal. Bereits 2015 hat sich Die Zeit in ihrem Blog Math up your Life intensiv mit der Mathematik dazu beschäftigt. Dort ist zu erfahren, dass mindestens vier Wochen zwischen zwei dieser Freitage liegen müssen und es höchstens 61 Wochen sind. Auch andere Kombinationen von Tag und Wochentag wurden untersucht und die seltenste ist ein 31. am Mittwoch.

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