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Ab heute ist es auch offiziell Sommer. Uns begleiten die heißen Temperaturen bereits seit ein paar Tagen und der Deutsche Wetterdienst hat in großen Teilen Deutschlands Temperaturen von über 37 Grad gemessen. Seit gestern ist es in den meisten Regionen wieder etwas kühler geworden, so dass sich unser Wichtiges&Mehr-Newsletter entspannt lesen lassen sollte.

#Live und in Farbe

Nach einem Jahr Pause und einem Online-Kongress tagt der BVM wieder live. In der Frankfurter Nationalbibliothek zeigt der Verband ein abwechslungsreiches Programm und vergibt wieder den Innovations- sowie den wichtigen Nachwuchspreis. Weiterlesen bei planung&analyse >>


#Urlaubsflieger

Mit einem neuen Design überrascht das Flugunternehmen Condor. Marken erfinden sich immer wieder neu. Selbst alteingesessene Labels ändern ihren Look hin und wieder, um dem Zeitgeist zu entsprechen, Aufmerksamkeit zu erregen und einfach im Gespräch zu bleiben. Das dachte sich auch Condor und sorgt in den deutschen Netzwerken für große Aufmerksamkeit mit dem Condor Redesign. Das gewählte Streifendesign ist extrem auffällig und wird neues Erkennungszeichen für den Urlaubsflieger. Und genau davon ist der Look inspiriert - von Urlaub. In Anlehnung an Sonnenschirme, Badetücher und Strandliegen trägt Condor künftig Streifen in fünf Farben. Einen Marketing-Check und wie das Design ankommt, hat Splendid Research durchgeführt.

#Zukunft des Shoppings

Bereits im ersten Corona-Jahr verzeichnete der Einzelhandel in den 27 EU-Staaten ein Umsatzplus von 1,5 Prozent. Im Jahr 2021 konnte der Umsatz noch einmal deutlich um 6,8 Prozent gesteigert werden. Die höchsten Wachstumsraten gab es in kleineren osteuropäischen Staaten wie Litauen (plus 17 Prozent), Slowenien (plus 16 Prozent) oder Estland (plus 13 Prozent). Die starke Umsatzentwicklung des Einzelhandels ist insbesondere auf den Nonfood-Bereich zurückzuführen. Der Studienleiter Dr. Philipp Willroth erklärt jedoch, dass der innenstadtrelevante Einzelhandel, insbesondere Branchen wie Bekleidung, Schuhe oder Schmuck, nach wie vor in vielen europäischen Ländern stark leidet. Hauptproblem: Der Online-Handel wird immer stärker. Ziel der GfK-Studie „Einzelhandel in Europa“ ist es, Schlüsselindikatoren des europäischen Einzelhandels zu untersuchen. Für das Jahr 2021 wurden folgende Kennziffern analysiert: Kaufkraft, Einzelhandelsumsatz, Einzelhandelsanteil an den Gesamtausgaben der Bevölkerung sowie die Entwicklung der Verbraucherpreise 2021 und 2022.

#Umweltsünde Online-Shopping

Der Trend geht also in Richtung Online-Shopping, aber nachhaltig ist das ganz und gar nicht. Die Mehrheit (84 Prozent) spricht sich zwar gegen Retourenvernichtung sowie unnötigen Verpackungsmüll aus. Doch nur zehn Prozent der Befragten in Deutschland reduzieren ihre Online-Käufe aus ökologischen Gründen. Für die „Postbank Digitalstudie 2022 - Die digitalen Deutschen“ wurden im Januar und Februar diesen Jahres n=3.050 Personen in Deutschland befragt. Die Postbank untersucht somit im achten Jahr in Folge, welche Entwicklungen sich in den verschiedenen Lebensbereichen der Bundesbürger in Bezug auf Digitalisierung allgemein und insbesondere zu Finanzthemen abzeichnen. Zudem erfolgt eine Gewichtung nach Bundesland (Proportionalisierung), Alter und Geschlecht. Als Referenzdatei wird der Zensus 2011 des Statistischen Bundesamtes verwendet.

#Not everbody is welcome

Mehr als drei Viertel (78 Prozent) aller Befragten in Deutschland halten es grundsätzlich für richtig, dass Menschen die Möglichkeit haben sollten, in Deutschland Zuflucht zu suchen, um vor Krieg oder Verfolgung zu fliehen. Die Akzeptanz gegenüber Geflüchteten ist somit im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (71 Prozent). Doch das gilt nicht für alle Geflüchteten, denn die Aufnahmebereitschaft variiert stark nach dem Fluchtgrund und der Nationalität. Bei Fluchtgründen, die persönliche Charakteristika betreffen, fällt die Aufnahmebereitschaft noch geringer aus. Eine große Hilfsbereitschaft gibt es für Geflüchtete aus der Ukraine. Die der Ipsos Global Advisor-Studie „World Refugee Day. Global attitudes towards refugees“ wurde zum Weltflüchtlingstag durchgeführt und mit einer Online-Umfrage zwischen dem 22. April und 6. Mai 2022 n=20.505 Personen aus 28 Ländern interviewt.

#Wer wirbt wo

Der TikTok-Boom nimmt immer weiter zu. Trotzdem bleiben viele große Unternehmen Facebook und Instagram treu. Über die letzten beiden Monate gehörten Obi, Disney+, REWE, Samsung und Warner Bros. sowohl in Facebook als auch Instagram zu den Top10 Unternehmen, die die meisten Personen mit ihren Anzeigen erreicht haben. Auch bei den aktuellen Top50 werbenden Unternehmen tummeln sich oft die gleichen Unternehmen rum, die bereits über das letzte Jahr stark in den Meta-Apps geworben haben. In TikTok hingegen gehört keines der Top-Meta-Advertiser zu den werbestärksten Unternehmen. Hier zählen Unternehmen wie Trendyol, Louis Vuitton, Herzenskette, Dislyte, IKK classic zu den Top-Advertisern. Im Zeitraum vom 25.04.22 bis 12.06.22 hat die Murmuras GmbH durch passive Datenerhebung die in Apps gesehenen Werbeanzeigen von 1.030 Personen mit Smartphone in Deutschland erhoben. Die Datengrundlage sind daher reine Verhaltensdaten, keine Fragebögen.

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