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Wieviel Geld haben Sie in Ihrem Portemonnaie? Ungefähr 100 Euro? Dann liegen Sie Statista zufolge im statistischen Durchschnitt Deutschlands. Die Summe variiert dabei allerdings je nach Alter, Einkommen und bevorzugtem Zahlungsmittel. So liegen Frauen mit 88 Euro unter und Männer mit 113 Euro über dem Durchschnitt. Bei Wichtiges&Mehr geht es heute ums Geld, Inflation und die Lieblingsstifte der Deutschen.



#Deutschland bleibt beim Bargeld

58 Prozent der alltäglichen Zahlungen werden bar getätigt. Somit ist Bargeld nach wie vor das am häufigsten genutzte Zahlungsmittel in Deutschland. Inzwischen geben aber auch vier von zehn Befragte an, Kartenzahlungen oder andere bargeldlosen Zahlungsmittel zu bevorzugen, wenn sie die Wahl haben. Der Trend wurde 2020 durch die Corona-Pandemie beschleunigt, hatte sich 2021 jedoch wieder etwas abgeschwächt. Gründe für den geringeren Bargeldeinsatz sind die Zunahme von Internetkäufen und die steigende Nutzung von kontaktlosen Debit- oder Kreditkarten, vielfach ausgelöst durch Appelle der Geschäfte zum kontaktlosen Bezahlen aus Hygienegründen. Seit 2008 liefert die Bundesbank regelmäßig Studien zur Verwendung von Zahlungsmitteln. Für die Datenerhebung wurden von September bis Dezember 2021 n=5.870 zufällig ausgewählt Bürgerinnen und Bürger ab 10 Jahren per Telefon befragt. Darüber hinaus führten die Befragten ein dreitägiges Tagebuch, in dem sie ihr Zahlungsverhalten dokumentierten.

#Willkommen in Österreich!

Das Unternehmen Rogator AG für Software und Online-Forschung aus Nürnberg integriert zum 01.Juli 2022 das Marktforschungsinstitut Wissma und gründet eine eigene Niederlassung in Wien. Mit diesem Schritt baut die Rogator AG ihre Präsenz im DACH-Bereich aus. Mit der Integration der Wissma wird das Team zukünftig von Mag. Dr. Katja Meier-Pesti unterstützt. Die promovierte Wirtschaftspsychologin wird die Methodenentwicklung mitgestalten und für die Folgeprozesse bei Mitarbeitendenbefragungen verantwortlich sein.

#Mehr Angst vor Inflation als vor dem Krieg

Die inflationsgetriebenen Preissteigerungen lösen derzeit die größte Besorgnis aus. Mehr als vier von zehn (42 Prozent) der deutschen Befragten in einer Umfrage von Ipsos geben an, dass die Inflation eine ihrer größten Sorgen ist. Im Vergleich zum Vormonat sind das sechs Prozentpunkte mehr. Dicht hinter der Inflation folgt mit 38 Prozent eine ebenfalls von Geldnot geprägte Sorge, nämlich die Angst vor Armut und sozialer Ungleichheit. Damit verdrängen Inflation und Armut die Sorge vor einem militärischen Konflikt von der Spitze der Sorgenskala in Deutschland. Das zeigt die aktuelle What Worries The World Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos, die jeden Monat in 27 Ländern durchgeführt wird. Im Zeitraum vom 27. Mai bis 6. Juni 2022 wurden n=19.000 Personen über das Ipsos Online-Panel interviewt.

 

#Was ist es mir wert?

Wie reagiert die Bevölkerung auf die Preissteigerungen? 61 Prozent geben an, sie kaufen preisbewusster ein, vor allem mit Sonderangeboten und beim Discounter. Für ebenfalls 61 Prozent der Bevölkerung heißt das auch, dass sie weniger Markenartikel kaufen. Sie greifen zu günstigeren Alternativen. Bei Frauen liegt der Anteil bei 65 Prozent, bei Männern bei 57 Prozent. Der Berater für digitale Marken DCMN befragt in einem Digital Band Tracker regelmäßig 2.000 deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher zu digitalen Marken in 20 Branchen.

 

#Was ist Dein Lieblingsstift?

Pelikan erreicht in einer Studie von Splendid Research im Wettbewerbsfeld die meisten Punkte für Markenbekanntheit und Image: 63,4 von maximal 100 Punkten. Im Gesamtranking der Studie folgen Faber-Castell (62,7) und Edding (61,1) auf den Plätzen zwei und drei. Faber-Castell schneidet in puncto Image allerdings besser ab als der Erstplatzierte Pelikan, dieser hat jedoch bei der Markenbekanntheit die Nase vorne. Das Hamburger Marktforschungsinstitut hat im Juni 2022 im Rahmen einer Umfrage über sein Online-Panel befragmich n= 1.011 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Thema Stifte befragt. 

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