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Wie viele ungenutzte Elektrogeräte liegen bei Ihnen zu Hause herum? Bei einer Bitkom-Befragung geben das 40 Prozent der Befragten zu. 22 Prozent gestehen außerdem, schon mal ein Elektrogerät im Hausmüll entsorgt zu haben, weil sie nicht wussten, wie es richtig zu entsorgen ist. Deshalb der Hinweis: von 1. Juli an nehmen auch Discounter ab einer Fläche von 800 Quadratmetern alte Elektrogeräte zurück, wenn sie mehrmals im Jahr oder dauerhaft Elektro- und Elektronikgeräte verkaufen. In unseren News geht es heute um: Mediennutzung, Hackerangriffe, Autos, Food und zwei Umstrukturierungen.

#Was liest und guckst Du?

Die Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse, kurz AWA genannt, ist erschienen. Sie ermittelt seit 1959 Einstellungen, Konsumgewohnheiten und Mediennutzung der Bevölkerung in Deutschland. Für die AWA 2022 werden bundesweit rund 23.000 Personen ab 14 Jahre in einem mündlich-persönlichen Interview befragt. Die AWA sieht einen starken Shift in bestimmten Pressetiteln. In der Corona-Zeit hat sich die Talfahrt der Gattung stark verlangsamt. Und das lineare TV-Programm zählt zwar noch für über die Hälfte (netto 56 Prozent) der Über-14-Jährigen zum Alltag. Schaut man sich jedoch die Youngsters an, nutzen nur noch 25 Prozent täglich lineares TV. Dafür nutzen 29 Prozent der 14- bis 29-Jährigen täglich YouTube und Co. Horizont (Abo) berichtet ausführlicher hier und hier.

#Cybersicherheit

Was ist passiert? Die Lebensmittel Zeitung (Abo) hat erfahren, dass die Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) ein neues Geschäftsfeld Cyber-Sicherheit aufbauen und seinen Kunden deren Dienste anbieten will. Vor einem halben Jahr hatte der Händler das israelische Unternehmen XM Cyber für 500 Millionen Euro übernommen.
Warum ist das wichtig? Die Sorge vor Hackerangriffen wird immer größer und gerade mittelständische Unternehmen brauchen dringend Unterstützung zum Schutz ihrer IT-Systeme. 

#Lang, länger, Lieferzeiten

Autokäufer müssen derzeit vor allem eines: Sich in Geduld üben. Durch gestresste Lieferketten und Halbleitermangel sind aktuell zu wenige Neuwagen auf dem Markt. Doch wie eine Studie der Marktforschung Puls zeigt, gibt es Marken, bei denen eine verlängerte Lieferzeit die Kundinnen und Kunden nicht abschreckt. 63 Prozent der Befragten haben Verständnis dafür. Dabei nehmen Kia-, Mercedes- und Dacia-Interessenten vergleichsweise die längsten Lieferzeiten in Kauf. 5,2 Monate sind diese bereit, auf ein neues Fahrzeug zu warten. In der Regel dauert es aber derzeit 7,7 Monate, bis das Fahrzeug erhältlich ist - manchmal auch deutlich länger. Puls wollte von n=1.020 repräsentativ ausgewählten Autokäufern in Deutschland wissen, wie diese mit den Lieferproblemen umgehen: 43 Prozent bleiben allen Lieferproblemen zum Trotz bei ihrem ursprünglich anvisierten Fahrzeug.

#New Work als Forschungsfeld

Das Kölner Marktforschungsinstitut September Strategie & Forschung hat einen eigenen Bereich für das Thema New Work geschaffen. Mit der neuen Business-Unit InSpring sollen Erkenntnisse und Methoden aus der tiefenpsychologischen Forschung mit agilen Methoden kombiniert werden. Geleitet wird der Bereich von Eva Daniela Bock, die bereits seit 2014 bei September tätig und heute Partnerin ist. Zu den Themen Führung, Agilität und Inner Child Centricity berät sie Kunden und geht Trainings-Kooperationen ein. September Strategie & Forschung beforscht schwerpunktmäßig alles rund um das Thema Tiefenpsychologie und Emotion.

#Neuaufstellung

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) stellt seine Konjunkturforschung neu auf. Geraldine Dany-Knedlik wird als Expertin für internationale Konjunkturentwicklung Co-Leiterin des Konjunkturteams, das am DIW Berlin für die Prognosen zur Wirtschaftsentwicklung und die damit zusammenhängende Forschung zuständig ist. Dany-Knedlik befindet sich derzeit in Elternzeit. Damit das neue Konjunkturteam Zeit zur Einarbeitung hat, unterbricht das DIW Berlin seine Mitarbeit an der Gemeinschaftsdiagnose (GD), die von den deutschen Wirtschaftsforschungsinstituten zwei Mal pro Jahr für die Bundesregierung erstellt wird. Im Sommer will das DIW wieder mit den hauseigenen Prognose beginnen und ab Herbst dann auch wieder in der Gemeinschaftsdiagnose dabei sein.

#Wohin geht der Trend bei Food?

Food-Expertin Hanni Rützler beleuchtet im Food Report 2023 die Trends und Entwicklungen der Lebensmittelbranche. Der Fokus liegt auf dem Thema Nachhaltigkeit und den Herausforderungen, die multiple Krisen mit sich bringen. Ihre Auswirkungen brauchen eine Re-Regionalisierung und Neuausrichtung des globalisierten Ernährungssystems. Herausgeber der zehnten und damit Jubiläumsausgabe des Food Reports ist das Zukunftsinstitut in Kooperation mit den Fachmedien Lebensmittel Zeitung, gv-praxis und foodservice der dfv Mediengruppe.

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