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Nicht nur Konsumenten und Konsumentinnen hamstern in unsicheren Zeiten, sondern auch Händler. Baumärkte etwa. Trotz hoher Kosten und Risiken, die damit verbunden sind, bevorraten sie sich und binden damit eine Menge Kapital. Aber ihnen bleibe keine Wahl, glaubt eine Kollegin der LZ: „Denn leere Regale bedeuten keinen Umsatz – oder Umsatz für Amazon.“ Bei uns können Sie Insights hamstern. Heute mit Bitkom, Heute und Morgen, Marketagent, YouGov und dem ADM.

#Aussicht für Institute

Ukraine-Krieg, Inflation, Energiekrise – geforscht wird immer, so könnte man vielleicht die Ergebnisse einer Umfrage des ADM zusammenfassen. 40 Prozent der Institute sind optimistisch und gehen von einer sich weiter verbessernden Auftragslage für das zweite Halbjahr aus. Eine Bremse könnte allerdings fehlendes Personal sein, denn fast jede zweite offene Stelle blieb in den vergangenen zwölf Monaten unbesetzt. Zur Konjunkturumfrage des ADM.

#Kostenfreie Rücksendung

Die Diskussionen über die Einführung von Gebühren für die Rücksendung von Produkten, die online gekauft wurden, hat die Otto Group, einer der größten Versender im Land, dazu veranlasst YouGov mit einer Befragung zu beauftragen. Im Juli wollte die Mehrheit der Deutschen ihre Waren weiterhin kostenfrei zurückschicken. Nur 14 Prozent der Kunden sind bereit, die Kosten zu übernehmen, 45 Prozent sagen, sie sind generell nicht dazu bereit. Für 33 Prozent ist die Kostenübernahme nur eine Möglichkeit, wenn zuvor keine Versandkosten anfielen. Sollten die Gebühren in Klimaschutzprojekte fließen, steigt die Zustimmungsquote nur auf 35 Prozent. Die Otto Group plant in der Folge für die Zukunft umfangreichere Produktinformationen für die Kunden mit Produktbildern und personalisierten Größenfindern oder Beratungsgespräche im Rahmen von Live-Shopping.

#Wer fragt hier?

Der österreichische Panelanbieter Marketagent versucht, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Umfragen durch ein neues Incentive zu ködern und nennt dies Demokratisierung der Marktforschung. Vor einem Jahr lud man die Befragten ein, selber Fragen zu stellen. Die erste Zwischenbilanz: Seit Beginn der Aktion wurden bereits mehr als 115.000 Umfragen erstellt. CEO Thomas Schwabl sieht darin eine Win-Win-Situation: „Selbst wenn das nie unser Ziel war, profitieren wir auch selbst davon.“ Höhere Rücklaufquoten, eine geringere Abbruchrate sowie höhere Konzentration bei den Erhebungen seien die Folge dieser Maßnahme.

#Neue Köpfe

Das Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstitut Heute und Morgen begrüßt Johannes Liebold als Junior Projektleiter im Team. Er ist Wirtschaftspsychologe und hat seinen Master-Abschluss mit Schwerpunkt Personal- und Organisationspsychologie an der Hochschule Fresenius in Köln absolviert. Studienbegleitend war er bereits als Berater bei der Unternehmensberatung Oscar, als freier Mitarbeiter beim Marktforschungsinstitut Rheingold sowie als studentischer Mitarbeiter an der Fresenius-Hochschule beschäftigt.

#Das Letzte

Manches, was man als Kulturgut angesehen hat, geht verloren. Fragen Sie mal Ihre Kinder, was eine Diskette ist! Und ein Fax-Gerät? Der Digitalverband Bitkom hat mehr als 900 Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 18 Jahren in Deutschland befragt: Nur ein Drittel der 10- bis 18-Jährigen (33 Prozent) hat schon einmal von einem Fax gehört, aber immerhin rund jeder Zweite (54 Prozent) weiß, was sich hinter dem „Speichersymbol“ verbirgt. Und wie sieht es mit einem Telegramm aus?

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