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Heute verraten wir, wie planung&analyse künftig zu gendern gedenkt. Haben auch Sie neuerdings eine Guideline dazu im Unternehmen? Das Thema Fachkräfte lässt uns diese Woche nicht los, ebenso wie Marken und auch an Corona kommen wir heute nicht vorbei. Zudem konnten wir erfahren, wie man beim Zwiebelschneiden das Weinen vermeiden kann.



#Bürger*innenmeister*innenkandidat*innen

Prof. Kilian Moritz von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt hat Stilblüten zum Gendern gesammelt und sie uns zur Verfügung gestellt. Hier einige Beispiele: „Urheber: innen rechts Verletzung“, „Französ*innen, Spanier*innen und Deutsch*innen“, Mediennutzer*innentypologie“ und die „Kanzler:innenkandidat:innen“.
Wer sich die Sammlung ansieht, den wundert es nicht, dass bei vielen Befragungen die Menschen ablehnend auf das Gendern reagieren. Aber es ist natürlich dennoch wichtig. Wir fragten daher unsere Leserinnen und Leser, ob und wie wir in unseren Medien gendersensible Sprache verwenden sollten und haben nun das Ergebnis für Sie. Mit dabei unsere neuen Guidelines fürs Gendern in planung&analyse >> 

#Ist das wirklich messbar?

Rankings sind bei der Presse immer sehr beliebt und bekommen Aufmerksamkeit. Wichtig ist wie immer auf die Methode zu schauen. „Glassdoors 10 beste Arbeitgeber Deutschlands 2022“ ist ein Versuch, sich dem Thema Wohlfühlen am Arbeitsplatz zu nähern. Die Studie beruht auf der Qualität und Quantität sowie der Konsistenz der freigeschalteten freiwillig von Angestellten abgegebenen Unternehmensbewertungen im Zeitraum von einem Jahr. Auf der Glassdoor-Plattform können die Vor- und Nachteile der jeweiligen Unternehmen benannt und Ratschläge für das Management hinterlassen werden. Die zu bewertenden Kategorien sind Karrieremöglichkeiten, Vergütung & Zusatzleistungen, Kultur & Werte, Vielfalt und Inklusion, Führungskräfte, Work-Life-Balance. Ach ja: An Platz 1 steht in diesem Jahr Salesforce (Vorjahr Platz 11).

#Neue Partner, gleiches Thema: Marke

Zum Jahresbeginn stellt sich die Brandmeyer Markenberatung personell und konzeptionell neu auf. Dazu holt Peter Pirck, der vor 18 Jahren zu den Gründern gehörte, mit Andreas Ebeling und Henning Meyer zwei neue Partner an Bord. Ebeling, langjähriger Managing Director Brand Strategy bei Kantar Added Value, bringt seine Expertise in Sachen Markenführung, Segmentierung und Insights mit Schwerpunkt auf Consumer Brands ein. Meyer integriert seine komplette Firma Markentechnik Consulting in die neue Brandmeyer Markenberatung, mit der er sich seit 16 Jahren auf Positionierung, Implementierung und Touchpoint-Management insbesondere für B2B-Marken spezialisiert hatte.

#Fachkräfte hierbehalten

Vorgestern hatten wir den Fachkräftemangel in der Newsline thematisiert, heute mit dabei: eine Studie vom Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung. „Welchen Beitrag leisten Migrant_innen und Geflüchtete zur Sicherung der Arbeitskräftebedarfe in Fachkraftberufen in Deutschland?“ Kompliziert ausgedrückt, die Fakten sind einfach: Was passiert, wenn auf diese Fachkräfte verzichtet wird? Das zeigt sich gegenwärtig in Großbritannien. LKW werden auch hierzulande zu 23 Prozent von Personen mit Migrationshintergrund gefahren. In der Gastronomie stellen sie sogar 31 Prozent der Belegschaft. Ziel der Studie ist es, den wichtigen Beitrag, von Migrantinnen und Migranten zum Funktionieren der deutschen Wirtschaft deutlich zu machen. 

#Markenaufbau

Die globale Mediaplattform Teads hat eine Studie mit Kantar zum Wissen um E-Autos durchgeführt. Nur 18 Prozent der Befragten in Deutschland sind sich der Vorteile von Elektrofahrzeugen bewusst. Horizont-Swiss-Autor Beat Hürlimann berichtet weitere Details 

#Geoutet

In einem langen lesenswerten Beitrag in der ZEIT zur Corona-Situation kommt Stephan Grünewald, Chef des Rheingold-Instituts, zu Wort. Er glaubt, „Omikron sei wie ein Kippbild der Pandemie“. Gemeint sind die Bilder, die mal ein freundliches Gesicht und, wenn man das Blatt dreht, eine böse Fratze zeigen. In dem Beitrag outet sich Grünewald auch als Anhänger der Impfpflicht. Er sagt: „Für den sozialen Frieden wäre die Impfpflicht also gut.“ Denn die „ungeheure Ohnmachtserfahrung“ der Pandemie führe zur Suche nach Schuldigen im näheren und weiteren Umfeld.

#Zum Schluss

Was Forschung erreichen kann, zeigt sich in Großbritannien. Wer bei den Essensvorbereitungen das Zwiebelschneiden zum Heulen findet, der sollte im Supermarkt nach der neuen Sorte „Sunions“ Ausschau halten. Die Zwiebelsorte ist mild und arm an jenen Reizstoffen, die eigentlich Fressfeinde fernhalten sollen. Zuerst gefunden auf Turi 2 am Morgen, ausführlicher in der Süddeutschen.

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