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Sport kann man nebenbei schauen oder sich voll darauf konzentrieren. Und es gibt die Alles-Schauer, die gerade beim Skispringen, Biathlon, Slalom oder Rodeln dabei sind - aber auch Darts und ein Fußballspiel mitnehmen. Und dann haben wir die Ein-Sport-Fans, die sich rein auf ihren Lieblingssport konzentrieren. Wozu gehören Sie? Lesen Sie außerdem heute: USA, Technik, Nielsen, Modehandel, Einkaufsmeilen.


#Kapitol-Attacke

Der Angriff auf das Kapitol in Washington vor einem Jahr hat die Menschen in der ganzen Welt bewegt. Die Bereitschaft der US-Bevölkerung zur Strafverfolgung ist allerdings abnehmend, wie das Pew Research Center untersuchte. Wer insgesamt tiefer in die Seele der US-Amerikaner schauen will, dem sei eine Video-Serie zum Thema Vertrauen ans Herz gelegt. 


#Technikfans
72 Prozent der Befragten in China, Deutschland, Indien, Großbritannien und USA sind der Überzeugung, dass Technologie die Welt zu einem besseren Ort macht. Die größten Skeptiker sind dabei laut Tech Compass von Bosch und der GIM in Deutschland zu finden - denn hier sind es nur 51 Prozent. Allerdings liegt für mehr als drei von vier Befragten aus allen fünf Ländern im technologischen Fortschritt der Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels.

#Konkurrenzdruck
Nach einer Bewertung des Finanzdienstleisters Morgan Stanley ist laut Seeking Alpha der Aktienkurs der Nielsen Holding am Mittwoch um mehr als drei Prozent (letzter Blick heute morgen: 4,25 Prozent) gefallen. Der Analyst Toni Kaplan stufte den Medienbeobachter herunter. Hintergrund sind Berichte, dass die Pläne für die medienübergreifenden Mess-Plattform Nielsen One durch Konkurrent ComScore erschwert werden könnten. ComScore habe kürzlich Vereinbarungen mit YouTube und Univision bekannt gegeben und die Medienhäuser NBCU, WarnerMedia und ViacomCBS starteten ebenfalls Initiativen zur Entwicklung alternativer Messlösungen auf dem amerikanischen Markt.

#Verlierer im Handel
Trotz eines Rekordumsatzes des Handels insgesamt (siehe Newsline von gestern) verliert der stationäre Modehandel auch im zweiten Corona-Jahr an Umsatz. Das zeigt eine Erhebung des TW-Profi-Club der TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe wie planung&analyse). Wöchentlich befragt das Fachmagazin einen ausgewählten Kreis marktrelevanter Modeanbieter zu ihrer Umsatzentwicklung. Demnach schließt die Modebranche mit minus zwölf Prozent ab. Im vergangenen Jahr lag das Minus bei 30 Prozent. Zuletzt hatte es im Jahr 2010 einen positiven Jahresabschluss gegeben, seitdem schrumpft der Markt Jahr für Jahr. Zwar ist 2021 die befürchtete Insolvenzwelle ausgeblieben, da viele Unternehmen Kurzarbeitergeld und Überbrückungshilfen beantragt haben, dennoch ist die Marktsituation angespannt. 

#Trotz-Shopping
Das Niederländische Handelsforschungsinstitut Locatus erhebt für die französische BNP Paribas Real Estate die Attraktivität von Haupteinkaufsstraßen in 34 europäischen Großstädten. Das Handelsjournal berichtet über die Studie zur Passantenfrequenz (eine erste Studie erschien 2017), die auf die Umsatzstärke eines Einzelhandelsstandorts schließen lässt. Wichtig ist natürlich auch die Konversionsrate – wer schaut nur und wer kauft auch wirklich. Die Oxford Street in London liegt dabei weiterhin an der europäischen Spitze, die Regent Street auf Rang drei. Madrid belegt mit der Gran Vía und einer Passantenzahl von 60.800 am Zähltag den zweiten Platz. In Deutschland belegt Köln den ersten Platz im Ranking, München und Frankfurt folgen.

#Sport schauen
Die AGF Videoforschung hat eine Bilanz der Bewegtbildnutzung des Jahres 2021 veröffentlicht. Im Fernsehen war vor allem die Fußball-Europameisterschaft aber auch die Olympischen Spiele ein Treiber. 27,491 Millionen Zuschauer (ab drei Jahren) waren im TV dabei als am 29. Juni Deutschland 0:2 gegen England im Achtelfinale ausschied. Das entspricht einem Marktanteil von 76,3 Prozent. Neben Sport haben auch die Wahlen die Leute interessiert. Rund 76 Prozent der Zuschauer ab 14 Jahren haben sich im Wahljahr im linearen TV oder via Stream über „Wahlen“ informiert. Das entspricht über 53 Millionen Personen, die bis zum 30. September einmal für mindestens eine Minute Kontakt mit einer entsprechenden Sendung hatten. Die Reichweitenmessung der AGF erfolgt gemeinsam mit der GfK.

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