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Dateninstitut / ÖPNV / Sportfans / Werbung

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Jakub Porzycki, © IMAGO / NurPhoto
Wer bei amerikanischen Tech-Unternehmen beschäftigt ist, muss dieser Tage in Deckung gehen. Entlassungen bei Twitter und Meta gehen auch am deutschen Markt nicht vorbei. Jetzt stellt laut Wall Street Journal und Manager Magazin auch Amazon Geschäftsbereiche auf den Prüfstand. Und zwar die sprachgesteuerte Assistenzfunktion Alexa. Wichtiges&Mehr zum Wochenendspurt u.a. mit ONE8Y, Kantar, System1.



#Erst das Konzept, dann das Geld

Nach 18 Stunden Lesung und Beratung steht der Bundeshaushalt für das Jahr 2023. Er sieht Ausgaben von rund 476,3 Milliarden Euro vor. Auch das gerade gegründete Dateninstitut soll zehn Millionen Euro bekommen, wie der Tagesspiegel berichtet. Allerdings: Erst muss das Konzept stehen. Die digitalpolitische Berichterstatterin Anna Kassautzki (SPD) sagte, dass es wichtig sei, „im Haushalt die nötigen Mittel bereitzustellen, damit das Dateninstitut an den Start gehen kann“.

#Mit Bussen und Bahnen

Seit mehr als 20 Jahren befragt Kantar die Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr nach ihrer Zufriedenheit, und zwar bei 42 ÖPNV-Anbietern. 40 Leistungsmerkmale werden abgefragt, zu Angebot, Tarif, Sicherheit, Verkehrsmittel, Haltestellen und mehr. Daher ist eine Einschätzung zum 9-Euro-Ticket besonders gut möglich. Mehr als 21.000 ÖPNV-Nutzer wurden 2022 von Juni bis August 2022 befragt. Kantar fand eine einfache Regel: Viele Fahrgäste – wie diesen Sommer – niedrigere Zufriedenheit. Wenige Fahrgäste – wie in den Pandemie-Jahren 2020/21 – hohe Zufriedenheit. Den Spitzenplatz teilen sich dieses Jahr die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) und die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG). Und sie fanden heraus, wer sich vom 9-Euro-Ticket hat locken lassen, nämlich vorwiegend ehemalige Kunden. Personen, die bei einem Ticketpreis von 9-Euro den ÖPNV nicht nutzen, die wollen einfach nicht.

#Knausrige Sportfans

Laut einer Studie von ONE8Y wollen in Deutschland 50 Prozent der Sportinteressierten an Fanartikeln und Stadionbesuchen sparen. Dabei könnte ein Umsatz-Volumen von rund 280 Millionen Euro im Monat verloren gehen. Der britische Sportmarkt muss sogar auf 374 Millionen Euro verzichten, obwohl nur 48 Prozent Zurückhaltung bei den Ausgaben ankündigen. Die Studie zeigt, dass sowohl aktiver Sport als auch passives Konsumieren von den Sparüberlegungen betroffen ist: So stehen auch die Mitgliedschaft in einem Sportverein (32 Prozent) oder Pay-TV-Angebote wie Sky oder DAZN (33 Prozent) auf der Liste für Waren oder Dienstleistungen, für die weniger Geld ausgegeben werden soll.

#Großbritannien

System1 analysierte die 1.000 besten Werbespots des Jahres 2021 auf der Grundlage der Medienausgaben im Vereinigten Königreich und kodierte die Arbeiten von 422 Marken auf der Grundlage von Alter und Geschlecht. Dabei stellte sich heraus, dass trotz der Tatsache, dass 65 Prozent der TV-Impressionen auf Zuschauer über 55 Jahre entfallen, nur 23 Prozent der untersuchten Werbespots Personen über 55 Jahre zum Thema haben. 

#Meist gelesen

#Das Letzte

240.000 gefälschte Artikel haben chinesische Behörden unter Mithilfe in den Provinzen Guangdong und Jiangxi beschlagnahmt. Darunter waren mehr als 130.000 Autozubehörteile und gefälschte Logos etwa von BMW und Porsche verletzen. Weitere 80.000 Luxusartikel sowie mehr als 30.000 Kleidungsstücke tragen die gefälschten Logos von Hugo Boss, Puma und anderen Luxusmarken. Aufgedeckt wurde das Ganze von Amazons Counterfeit Crimes Unit, die auch das Einrichten von Verkaufskonten von betrügerischen Unternehmen verhinderte. Gefunden auf etailment.

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