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Ehemaliger Forsa-Manager berät Civey

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Joachim Koschnicke
© Hering Schuppener
Joachim Koschnicke
Das Meinungsforschungsinstitut-Startup Civey nimmt Joachim Koschnicke in seinen Beirat auf. Der Kommunikationsberater war vor einigen Jahren Geschäftsführer beim Meinungsforscher Forsa.

Koschnicke, der zwischen 2011 und 2013 bei Forsa tätig war, gilt als Politstratege und Berater von CDU-Politikern bis zur Kanzlerin. Er war einige Jahre für den Autobauer Opel tätig und wechselte Anfang 2018 zu der Kommunikationsberatung Hering Schuppener, die zum WPP-Konzern gehört.



Bereits seit diesem Frühjahr gehöre Koschnicke zu dem Gesellschafterkreis des 2015 gegründeten Unternehmens Civey, heißt es in einer Pressemitteilung.

Das Berliner Unternehmen Civey steht derzeit unter Beschuss durch die traditionelle Meinungsforschung. Vor kurzem wurde bekannt, dass drei Institute, Forsa, Infas und die Forschungsgruppe Wahlen, eine Beschwerde beim Presseamt vorgelegt haben. Vordergründig geht es dabei um einen Artikel auf Focus Online. Dort wurde eine Umfrage von Civey zitiert. Die drei Meinungsforschungsinstitute halten diese Umfrage für nicht repräsentativ, die Methode des Startups für nicht wissenschaftlich. Der Presserat entscheidet im Dezember.


Koschnicke äußert sich laut Pressemitteilung so: “Civey hat das Geschäftsmodell der Marktforschung in das digitale Zeitalter übersetzt. Im Hinblick auf kundenzentriertes Handeln ist der Bedarf an validen Daten groß. Kunden sind dabei mehr denn je auf individualisierbare Echtzeit-Daten angewiesen.“

Neben Koschnicke unterstützen in dem Beitrat weitere Experten aus Wissenschaft, Praxis und Politik das Management von Civey. Deren Namen sollen nun nach und nach bekannt gegeben werden.

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