Umfrage-Software-Anbieter

SAP bringt Qualtrics an die Börse

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Der Umfrage-Anbieter Qualtrics notiert nun an der Nasdaq. Mutterkonzern SAP kann damit den Wert des Unternehmen verdoppeln und will mit dem Schritt Schulden abbauen.

Qualtrics stand schon einmal kurz vor dem Börsengang, als es 2018 für die Rekordsumme von 8 Milliarden US-Dollar (USD) an SAP verkauft wurde. Jetzt hat der deutsche Software-Konzern den Marktforschungsanbieter an die Börse gebracht und damit seinen Wert fast verdoppelt. Nach mehrfacher Erhöhung des Ausgabepreises wurde die Stammaktie Anfang Februar mit einem Preis von 30 US-Dollar (USD) bewertet. Am Ende des ersten Handelstags schloss die Qualtrics-Aktie bei 45,50 USD. Es wurden rund 59,4 Millionen Aktien verkauft. SAP habe mit dem Anteilsverkauf rund 2,4 Milliarden USD Erlös erzielt. 500 Millionen USD würden Qualtrics als Liquidität zur Verfügung gestellt, rund 1,9 Milliarden flössen nach Walldorf, heißt es in einem Bericht des Manager Magazins, das sich auf den Finanzchef Luka Music bezieht. SAP will mit den Einnahmen Schulden tilgen, heißt es.


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