Übernahmegerüchte

Investoren sondieren Nielsen-Kauf

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Ein Konsortium aus verschiedenen Private Equitiy-Gruppen prüft ein gemeinsames Angebot für Nielsen. Dies erfuhr die Financial Times aus nicht näher genannten Quellen.

Nachdem Nielsen den Verkauf von Teilen oder die Zerschlagung des Unternehmens selber vorgeschlagen hat, prüfen nun Investoren verschiedene Optionen. Die britische Wirtschaftszeitung Financial Times berichtete von den Investoren Blackstone und Hellman & Friedman (H&F), die gemeinsam mit dem kanadischen Investor CPPIB und GIC aus Singapur ein Kaufangebot in Höhe von 17 Milliarden US-Dollar vorgelegt haben soll. Der Marktwert von Nielsen wird auf 10 Milliarden USD geschätzt.

Nielsen war nach einer Gewinnwarnung und dem angekündigten Rücktritt des CEO sowie dem Wechsel des Finanzvorstandes vor allem wegen mangelnder Performance im sogenannten Buy-Segment unter Druck geraten. Der Hedge-Fonds Elliott Management Corp. hatte im August einen Anteil von 8,4 Prozent an der Nielsen Holding erworben und das Nielsen Board aufgefordert, verschiedene Verkaufsoptionen zu prüfen.
Die Investoren Blackstone und H&F hatten gemeinsam mit Carlyle und KKR bereits im Jahr 2006 Nielsen gekauft und vor sieben Jahren wieder an die Börse gebracht.




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