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Der Anbieter für Panel- und Comunity-Software, Cint, übernimmt den Berliner Panel-Anbieter GapFish, der bislang dem Gründer und CEO Oliver Weyergraf und dem Düsseldorfer Unternehmen Innofact gehörte.

Cint nennt sich selbst ein führender Anbieter im Bereich der digitalen Insights-Erfassung und hat eine endgültige Vereinbarung zur Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an der GapFish GmbH unterzeichnet. Mit der Übernahme von GapFish könne Cint sein Angebot an Online-Panel für Kunden erweitern und erhalte Zugang „zu einer zusätzlichen Zielgruppe von mehr als 500.000 hoch profilierten Befragten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die über ein Double-Opt-In-Verfahren verfügen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

GapFish wurde 2012 gegründet und hat mehr als 300 Kunden und über 40 Mitarbeiter. Das Panelangebot umfasse den „Entscheider Club“ mit mehr als 400.000 Panelisten, den TrendSetter Club und gemeinsam genutzte Panels mit Partnern wie der RTL Mediengruppe oder der Spiegel Gruppe und anderen. Heute führt GapFish jährlich über 2,5 Millionen Umfragen in der DACH-Region durch. Cint war im Februar diesen Jahres an die Börse gegangen und hatte damals bereits angekündigt, seine globale Präsenz durch M&A-Aktivitäten erweitern zu wollen. 2019 war bereits der Panel und Software-Anbieter P2Sample übernommen worden. GapFish werde in das Unternehmen Cint voll integriert, heißt es.

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