Top-Liste Lebensmittelhandel

Edeka bleibt Spitzenreiter

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Der deutsche Lebensmittelhandel generierte im Jahr 2019 252,7 Milliarden Euro Umsatz
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Der deutsche Lebensmittelhandel generierte im Jahr 2019 252,7 Milliarden Euro Umsatz
Der deutsche Lebensmittelhandel konnte seinen Umsatz im Jahr 2019 um knapp 2 Prozent auf 252,7 Milliarden Euro erhöhen. Das geht aus der Marktstudie TOP-Firmen Edition 2020 hervor, in der das Mess- und Datenanalyse-Unternehmen Nielsen die Gesamterhebung der Jahreswerte 2019 für den Lebensmittelhandel in Deutschland veröffentlicht.
Die Top-5-Unternehmen im Lebensmittelhandel bleiben unverändert und halten einen Marktanteil von 75,6 Prozent. Mit einem Umsatz von rund 61,9 Milliarden Euro und einem Marktanteil von 24,5 Prozent bleibt das Unternehmen Edeka auch im Jahr 2019 Spitzenreiter. Auf Platz zwei steht der Lebensmittelhändler Rewe mit einem Umsatz von 44,7 Milliarden Euro. Die Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) erreichte mit einem Plus von fast 3,6 Prozent einen Umsatz von 41,7 Milliarden Euro. Die Aldi-Gruppe (Aldi Süd und Aldi Nord) reihte sich mit einem Umsatz von 29,5 Milliarden Euro auf Platz vier ein. Das Schlusslicht der Top-5-Unternehmen bildet der Handelskonzern Metro mit einem Umsatzrückgang von 2 Prozent auf 13,2 Milliarden Euro.


Der Biohandel konnte im Jahr 2019 zweistellige Wachstumsraten mit den Unternehmen Veganz (22,7 Prozent), Basic (13,6 Prozent), EBL (13 Prozent) und Voll Corner (10,7 Prozent) verbuchen. Discounter gewannen kaum zu: Die Discount-Unternehmen steigerten ihren Umsatz um insgesamt fast 500 Millionen Euro (0,6 Prozent) gegenüber dem Jahr 2018. Die Drogeriehändler dm (3,2 Prozent) und Rossmann (5,1 Prozent) können hingegen ein deutlich stärkeres Wachstum verzeichnen.

Das Jahr 2020 sei mit den neuen Herausforderungen der Corona-Pandemie für die gesamte Lebensmittelbranche kaum einschätzbar, heißt es von Nielsen. Zwar sei während des Lockdowns eine enorme Umsatzsteigerung bei den Lebensmittelhändlern zu verzeichnen gewesen, doch insgesamt habe der Großverbraucherbereich starke Umsatzeinbußen zu verkraften.
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