Studien der Woche

YouGov / Bitkom / Innofact

© Pixabay
Wackeldackel oder Plüschlenkrad? Das sind die peinlichsten Autoaccessoires. Außerdem: Deutsche ab 60 achten beim Einkaufen besonders auf umweltfreundliche Verpackungen und beim Thema Blockchain hinkt die deutsche Wirtschaft noch hinterher.

YouGov

Ab 2021 soll der Verkauf von Wegwerfprodukten aus Kunststoff verboten werden. Das kürzlich von der EU beschlossene Verbot stößt bei 79 Prozent der Befragten in Deutschland auf Zustimmung. Nur 29 Prozent findet, dass es bereits ausreichend umweltfreundliche Verpackungen gibt und 72 Prozent wählen beim Einkauf bevorzugt Produkte, die möglichst wenig Verpackungsmüll verursachen. Mit 81 Prozent, sind es besonders ältere Befragte ab 60 Jahren, die Müll bereits bei der Produktauswahl im Supermarkt vermeiden möchten. Immerhin knapp die Hälfte der Befragten hat schon einmal ein Produkt nicht gekauft, weil dieses in Plastik verpackt war. 53 Prozent wären sogar bereit die Haupteinkaufsstätte zu wechseln, wenn ein umweltfreundlicherer Supermarkt in der Nähe liegt. Mit jeweils 58 Prozent Zustimmung, könnten vor allem Edeka und Penny hierdurch Kunden verlieren. Je nachdem um welches Produkt es sich handelt, bevorzugen Verbraucher hinsichtlich der Verpackung bestimmte Eigenschaften. So sind den Verbrauchern umweltfreundliche Verpackungen besonders bei Trockenwaren wie Nudeln (51 Prozent), Süßwaren (49 Prozent) und Obst und Gemüse (56 Prozent) wichtig. Geht es um Frischwaren und Milchprodukte, ist es den Verbrauchern am wichtigsten, dass Keime vermieden werden. Auch hier folgt jedoch die Umweltfreundlichkeit unmittelbar an zweiter Stelle.
Zur Studie von YouGov >>

Bitkom

Jedes zehnte deutsche Unternehmen sieht die deutsche Wirtschaft beim Thema Blockchain im internationalen Vergleich für abgeschlagen. Der Einsatz der Technologie verbreitet sich jedoch allmählich: 17 Prozent der Großunternehmen nutzen bereits die Blockchain-Technologie. Bei 27 Prozent ist der Einsatz geplant. Für 87 ist hierfür die Effizienzsteigerung ein entscheidender Faktor, für 41 Prozent sichert sie Vertrauen bei der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen. 82 Prozent der Unternehmen, die Blockchain benutzen oder dessen Einsatz planen, möchten mithilfe der Technologie neue Produkte und Dienstleistungen anbieten, 66 Prozent geben an, Blockchain-basierte Geschäftsmodelle entwickeln zu wollen. Im Branchenvergleich liegt die Automobilbranche beim Blockchain-Einsatz vorne: 13 Prozent der Automobilbauer setzen die Technologie bereits ein.
Zur Studie der Bitkom >>

Innofact

Was sind die peinlichsten Autoaccessoires für österreichische Autofahrer? Das hat sich das Autoportal AutoScout24 zusammen mit Innofact gefragt. Zwei Drittel der befragten Autofahrer in Österreich finden demnach die Klorolle auf der Hutablage besonders peinlich. Dicht dahinter folgen mit 60 Prozent Plüschaufsätze für Handbremsen und Schaltknüppel sowie Lenkradhüllen aus Plüsch (57 Prozent). Auch der Wackeldackel kommt nicht mehr gut an: Für 40 Prozent ist er völlig aus der Mode. Insgesamt unproblematisch scheinen immer noch Sitzauflagen mit Holzperlen zu sein. Nur 34 Prozent würden hier mit den Augen rollen. Zudem stören sich nur 26 Prozent an überdimensionalen Lautsprechern im Heck und nur jeder Vierte findet die altbekannten Innenspiegeldekorationen, wie Würfel und Traumfänger, peinlich.
Zur Umfrage von Autoscout24 und Innofact >>




Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.
stats