Studien der Woche

YouGov / Stiftung für Zukunftsfragen / Ipsos / R+V

Bevor man die Freizeit genießen kann, geht es oft erstmal zum Einkaufen - vielleicht nimmt man auch einen Snack bei Rewe mit. Ob das jedoch eine Fake-News ist, traut sich nicht mal jeder Zweite zu, zu erkennen. Die Ängste der Bevölkerung könnten hier eine Rolle spielen



Convenience in Supermärkten

58 Prozent der deutschen Verbraucher kaufen zumindest gelegentlich fertige Snacks im Supermarkt. Am besten schneidet in der Zielgruppe, jener, die die Snack-Angebote kennen, der Lebensmitteleinzelhändler Rewe ab. Ein Drittel (32 Prozent) bewertet das Angebot als „sehr gut“ oder „ausgezeichnet“. Knapp dahinter auf Platz 2 und 3 folgen Edeka und Kaufland mit jeweils 26 Prozent. Die Snacks der großen Discounter Lidl (21 Prozent) und Aldi (20 Prozent) kommen jeweils bei jedem fünften Kenner des Angebots sehr gut oder ausgezeichnet an.
Zur Analyse von YouGov >>

Freizeitbeschäftigungen

Bevor man sich mit seiner Freizeit beschäftigt, wollen viele Bundesbürger erst noch produktiv sein oder müssen zunächst etwas erledigen. Hierbei lassen sich gerade zwischen den Geschlechtern Unterschiede nachweisen. So kümmern sich immer noch deutlich mehr Frauen als Männer (94 zu 57 Prozent) um den Haushalt und den Einkauf (89 zu 70 Prozent). Männer dagegen telefonieren in der Freizeit häufiger mit der Firma (21 zu 13 Prozent), arbeiten mehr für den Job (15 zu 11 Prozent) und bilden sich öfter weiter (23 zu 17 Prozent). Während zahlreiche Aktivitäten in der Freizeit häufiger als in der Vergangenheit ausgeübt werden, gehen soziale Verpflichtungen wie ein Ehrenamt auszuüben (−6 Prozentpunkte) oder Nachbarschaftshilfe zu leisten (−14 Prozentpunkte) zurück.
Zur Studie der Stiftungs für Zukunftsfragen >>

Fake News

30 Prozent der Befragten in Deutschland sind der Überzeugung, häufig oder regelmäßig auf Nachrichtenberichte zu stoßen, in denen bewusst Falschmeldungen verbreitet werden. Allerdings fühlen sich die Menschen hierzulande besonders selten dazu in der Lage, beim Medienkonsum gezielt zwischen Fakten und Fiktion unterscheiden zu können. Nicht einmal jeder zweite Deutsche (47 Prozent) ist davon überzeugt, Falschnachrichten auch als solche zu erkennen. Nur in Japan (30 Prozent), Spanien (39 Prozent) und Südkorea (45 Prozent) trauen sich noch weniger Bürger diese Fähigkeit zu. Im globalen Durchschnitt sind immerhin zwei Drittel aller Befragten (63 Prozent) von ihrer Medienkompetenz in Bezug auf Fake News überzeugt, in der Türkei sogar beinahe acht von zehn Personen (77 Prozent).
Zur Ipsos-Studie >>

Die Ängste der Deutschen

Die Sorge um die Gefährdung der internationalen Lage durch die Politik des US-Präsidenten steht mit Abstand auf Platz eins. Mit 69 Prozent erreicht sie einen der höchsten Werte, die jemals in der Ängste-Studie gemessen wurden. Mit 63 Prozent und damit sechs Prozentpunkten Abstand auf den Spitzenplatz folgt die Sorge, dass die Deutschen und ihre Behörden durch die große Zahl der Flüchtlinge überfordert sind (Vorjahr: 57 Prozent, Platz sechs). Ebenfalls 63 Prozent der Bürger haben Angst davor, dass es durch den weiteren Zuzug von Ausländern zu Spannungen zwischen Deutschen und hier lebenden Ausländern kommt – zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und Platz drei der aktuellen Studie.
Zur R+V-Langzeitstudie >>




Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.
stats