Studien der Woche

YouGov + Sinus Institut / Nordlight Research / MSR Consulting / Faktenkontor & Toluna / Facit Research

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Ein Thema, das zum Sommer gehört wie Eis und Schwimmbad: So schützen sich die Deutschen vor der Sonne. Außerdem unter der Lupe: Das private Finanz- und Versicherungsverhalten in Deutschland, das Trendthema Retouren, die Vorfreude auf den Ruhestand und die Vereinbarkeit von Nachhaltigkeit und Kosmetik.

Sonnenschutz

27 Prozent der Befragten in Deutschland geben an, im Sommer regelmäßig Sonnenbrand zu bekommen. Dabei geben auch 18 Prozent zu, sich nicht vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Die meist genannten Gründe sind das Ausbleiben von Sonnenbrand (24 Prozent der Ungeschützten), seltene Aufenthalte in der Sonne (22 Prozent) und der Umstand, das Gefühl von Sonnencreme auf der Haut nicht zu mögen (20 Prozent). Weitere 19 Prozent in dieser Gruppe finden es zu aufwendig, sich einzucremen. 17 Prozent vergessen es regelmäßig, sich einzucremen und 8 Prozent finden, dass das Thema Sonnenschutz überbewertet wird.
Zur Analyse zum Thema „Wie ernst nehmen die Deutschen Sonnenschutz?“ von YouGov und dem SINUS-Institut >>

Privates Finanz- und Versicherungsverhalten

33 Prozent der Befragten in Deutschland sind bereit, bei namhaften Digitalkonzernen wie Amazon, Apple, Google oder Paypal ein Girokonto zu führen oder einfache Versicherungen dort abzuschließen (entsprechende Angebote vorausgesetzt). Ebenso viele (32 Prozent) zeigen sich offen dafür, künftig nicht mehr nur der eigenen Bank, sondern auch Drittanbietern wie "Fintechs" den Zugriff auf ihre Kontoinformationen zu erlauben, um deren Services zu nutzen (gemäß PSD 2-Richtlinie). Und 22 Prozent können sich bereits vorstellen, digitale Sprachassistenten wie Alexa nicht nur zur Information über Bank- und Versicherungsprodukte zu nutzen, sondern auch für deren Abschluss.
Zum „Trendmonitor Deutschland“ von Nordlight Research >>

Die lieben Retouren

Häufigster Grund für Retouren sind Qualitätsmängel und Defekte (76,2 Prozent). Danach folgen aber schon typische Probleme des Online-Handels. Unpassende Produktgrößen (58,2 Prozent ), unerwartetes Aussehen (26,4 Prozent) und nicht korrekt beschriebene Funktionen (22,3 Prozent) werden gleich danach genannt. Die höchsten Rücksendungsquoten gibt es in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen. Hier senden fast 31 Prozent mindestens ein Viertel ihrer online bestellten Produkte wieder an den Händler zurück. Insgesamt sagen 68,3 Prozent aller Befragten regelmäßig Einkäufe zu retournieren.
Zur Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag von askgeorge.com >>

Auf in den Ruhestand

Über 50 Prozent der 50- bis 67-Jährigen freuen sich auf ihre Zukunft und den damit einhergehenden Ruhestand. Nur ein Fünftel der Befragten schaut besorgt in die Zukunft. Je näher der Ruhestand rückt, desto höher wird der Anteil der Optimisten und im Ruhestand blicken fast zwei Drittel der Befragten positiv in die Zukunft.
Zur Studie von MSR Consulting >>

<a href="https://www.faktenkontor.de/?s=%22sechs+arten+von+verbrauchern%22&sub">Zur Studie „Wege zum Verbraucher 2020“ von Faktenkontor in Kooperation mit dem Marktforscher Toluna und der dpa-Tochter news aktuell >></a>
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Beauty-Pflege & Nachhaltigkeit

57 Prozent der befragten Kosmetikverwenderinnen bevorzugen Produkte, die mit den eigenen nachhaltigen und ethischen Wertvorstellungen übereinstimmen. Wichtig ist 66 Prozent der Studienteilnehmerinnen zudem, dass Marken leicht auffindbare Informationen zur Nachhaltigkeit anbieten. Knapp 50 Prozent der Befragten achten beim Produktkauf auf recyclebare Verpackungen und 55 Prozent wünschen sich, dass sich die Kosmetikmarken gegen Tierversuche aussprechen. Von den Herstellern der Marke wird zudem soziales Engagement erwartet, regionale Produktion und der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen.
Zur Nachhaltigkeitsstudie Kosmetik 2019 von Facit Research >>

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