Studien der Woche

YouGov & Sinus / BDZV / Ipsos / quantilope / Adobe & London School of Economics

   Artikel anhören
© pixabay
Zum internationalen Tag des Waldes drängt sich die Frage auf, wie es um den Waldschutz steht. Außerdem: Fake News oder seriöse Quelle? Wie die Deutschen mit Zeitungen umgehen. Und: Was die Zukunft mit sich bringt – für die Generation Z, die Marktforschung und die Führungskräfte von Unternehmen.

Wer schützt unsere Wälder?

Der Wald ist ein geschätzter Ort. Von den Studienteilnehmern verbringen 87 Prozent gerne und oft Zeit im Wald. Ihre Lieblingsbeschäftigungen sind Wandern mit rund 80 Prozent, die Natur genießen mit rund 50 Prozent und Tiere beobachten mit knapp 30 Prozent. Im postmateriell geprägten Milieu soll die Liebe zum Wald am größten sein.

Dabei ist den meisten klar, dass es nicht gut um die Wälder steht: 75 Prozent der Befragten sorgen sich um den Zustand der Wälder – mit dem Alter wächst die Sorge. Auch in Zukunft sehen die Befragten eine Verschlechterung. Rund 60 Prozent erwarten, dass sich der Zustand der Wälder in den nächsten 20 Jahren noch verschlechtern wird. Trotz allem engagiert sich nur eine kleine Minderheit der Befragten aktiv für den Waldschutz. 57 Prozent haben sich überhaupt noch nicht für den Schutz der Wälder durch den Kauf von Produkten, Spenden oder persönliche Mitarbeit eingesetzt. Gerade mal sechs Prozent haben den Waldschutz durch aktive Mitarbeit vorangetrieben.

Über die Studie
Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.038 Personen zwischen dem 10. und 17.02.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und schließen die 18- bis 69-Jährigen aus der deutschen Bevölkerung ein.
Zu den Ergebnissen >> 

Zeitunglesen heute

37 Prozent aller befragten Zeitungsleser nutzen E-Paper. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 57 Prozent. Wer die gedruckten Zeitungsausgaben liest, begründet das so: Für 89 Prozent sind bieten das richtige Zeitungsfeeling, 82 Prozent finden sich in der Printausgabe besser zurecht und 74 Prozent sagen, man kann Interessantes besser aufheben, wenn es gedruckt ist. Unter den E-Paper-Lesern überwiegen für 76 Prozent folgende Vorteile bei den Befragten: Ein E-Paper ist einfacher zu bekommen und lässt sich lesen – wann und wo immer man möchte.
Über die Studie
Die ZMG ist ein Tochterunternehmen des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV). In der Studie "Zeitungsqualitäten 2021" wertet die ZMG aktuelle Ergebnisse aus eigenen Bevölkerungsumfragen und Fremdstudien zusammen aus.
Zu den Ergebnissen >>

„Die Generation Z will zurück in die Zukunft!“

Ein Vergleich zwischen den Daten des Nationalen Wohlstandsindex für Deutschland (NAWI-D) von Dezember 2020 mit denen aus dem Vorjahr zeigt: Die Angehörigen der Generation Z, also die jungen Erwachsenen zwischen 14 und 24 Jahren, fühlen sich durch die Corona-Krise stärker in ihrem persönlichen Wohlergehen beeinträchtigt als die Älteren. Die Befragungen ergaben, dass die Jüngeren offenbar besonders unter den Kontaktbeschränkungen leiden. Rückläufig war der Anteil der 14- bis 24-Jährigen, die angaben, gute soziale Kontakte zu Freunden zu haben: er sank um zehn auf 71 Prozent. Die Kontakte zu Familienmitgliedern haben acht Prozent eingebüßt. Ebenso die Möglichkeit, in gewünschtem Umfang „für andere da sein“ zu können – hier liegt der Anteil der Befragten nur noch bei 52 Prozent.
Über die Studie
Bei dieser Untersuchung wurden je 2.000 zufällig ausgewählte Personen ab 14 Jahren in den Zeiträumen um den Dezember 2019 und Dezember 2020 herum befragt. Der 2012 von Ipsos gemeinsam mit Zukunftsforscher Prof. Dr. Opaschowski entwickelte Wohlstandsbarometer diente als Grundlage der persönlichen Befragungen.
Zu den Ergebnissen >>

Wie entwickelt sich die Insights-Branche?

In der Insights-Branche prägen Fragen zu Marken und Kunden das Tagesgeschäft der Befragten: 80 Prozent gaben an, dass Fragestellungen rund um Marken im Arbeitsalltag besonders wichtig sind. Für 74 Prozent sind es Themen rund um die Kunden. Mehr als die Hälfte gab an, dass Fragen rund um Produkte eine große Bedeutung in ihrem Arbeitsalltag haben. Dabei verwenden mehr als 60 Prozent der Befragten regelmäßig Trackings, Net Promoter Score und qualitative Forschung, um Insights zu gewinnen. Auch Segmentierung und Treiberanalysen nutzt jeder zweite von ihnen regelmäßig. Zu den “big topics” der Zukunft zählen qualitative Online-Forschung, KI, Data Science, die Automatisierung von Marktforschungsmethoden sowie Agilität.
Über die Studie
Der Insights Report 2021 basiert auf einer quantitativen Branchenstudie von quantilope, die in der Zeit von Dezember 2020 bis Januar 2021 durchgeführt wurde. Mehr als 120 Personen in Deutschland, mit beruflichem Bezug zu Insights, wurden befragt.
Zu den Ergebnissen >>

Unternehmen erfolgreich aus der Krise führen

Nur 25 Prozent der europäischen Unternehmen sind aktuell in der Lage, erfolgreich ins digital geprägte Zeitalter nach der Pandemie zu starten. Doch welche Führungseigenschaften sind dabei Corona wichtig? Die untersuchten Marken wurden in drei Typen eingeteilt, die sich in ihrer Reaktion auf die Pandemie und der Herangehensweise an die digitale Transformation und Technologieinvestitionen während der Pandemie unterscheiden: die erfolgreichen „Thriver“ (25 Prozent), die sparsamen „Hider“(40 Prozent) und die extrem vorsichtigen „Survivor“ (35 Prozent).
Über die Studie
Der aktuelle „New Era In Experience Report“ wurde durch die London School of Economics (LSE) im Auftrag von Adobe durchgeführt. Im Rahmen der Studie wurden 300 CIOs in Großbritannien, Frankreich und Deutschland befragt. Außerdem flossen Erkenntnisse aus über 20.000 Interviews mit europäischen Geschäftsführern und weltweiten KMU-Managern in die Studie ein.
Zu den Ergebnissen >>
Kommentare

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

    Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.
    stats