Studien der Woche

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Bei Fertigsuppen hat sich der Umsatz laut einer aktuellen Erhebung der <a href="https://www.lebensmittelzeitung.net/handel/Hamsterkaeufe-wegen-Coronavirus-Umsatz-mit-Fertigsuppen-mehr-als-verdoppelt-145110?crefresh=1" taget=_blank><b>Lebensmittel Zeitung (LZ)</b></a> innerhalb einer Woche mehr als verdoppelt. Auch Gemüsekonserven sind stärker gefragt als sonst. Der Umsatz mit Nudeln und Teigwaren stieg innerhalb einer Woche um 73 Prozent.
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Bei Fertigsuppen hat sich der Umsatz laut einer aktuellen Erhebung der Lebensmittel Zeitung (LZ) innerhalb einer Woche mehr als verdoppelt. Auch Gemüsekonserven sind stärker gefragt als sonst. Der Umsatz mit Nudeln und Teigwaren stieg innerhalb einer Woche um 73 Prozent.
Corona bestimmt auch die Studienwelt: Wie groß ist die Sorge, wie ist die Stimmung beim Pflegepersonal, was macht das Krisenmanagement, jetzt lieber Autofahren, wer ist im Home Office und was macht man zu Hause? Außerdem: Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz.

Corona

YouGov Corona-Tracker: Anfang März 2020 gaben 21 Prozent der deutschen Befragten an, große Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu haben. Mitte März sagen das schon 37 Prozent. Das Vertrauen der Deutschen in das deutsche Gesundheitssystem in Bezug auf das Corona-Virus hat sich von Anfang zu Mitte März leicht aber nicht signifikant verschlechtert: In den ersten März-Tagen sagte mehr als die Hälfte (56 Prozent), dass sie Vertrauen in das deutsche Gesundheitssystem habe, 37 Prozent gaben an, nicht sehr viel oder kein Vertrauen zu haben. Einige Wochen später sagen noch 53 Prozent, dass sie Vertrauen haben, 40 Prozent, dass sie keins haben >>


Psyma: Zwei Wochen nach der ersten Befragung sehen sich Kliniken und stationäre Pflegeeinrichtungen noch gut auf das Virus vorbereitet. Unter Berücksichtigung der sehr geringen Befragtenzahlen in der ambulanten Pflege zeigen sich dort jedoch erste Anzeichen für zunehmende Schwierigkeiten (der Mittelwert sinkt von 5,0 auf 3,8). Auf die Frage, was aus Sicht der Pflegekräfte die dringlichsten Probleme sind, nennt jeder zweite Befragte fehlendes Personal, das teilweise auch unzureichend qualifiziert ist. 41 Prozent geben eine unzureichende Versorgung mit Schutzmaterialien wie Mundschutz an, 19 Prozent einen Mangel an Desinfektionsmitteln und 15 Prozent erwähnen eine inkompetente Leitung in der eigenen Einrichtung >>

infratest dimap: Die Bundesregierung kann mit ihrem Krisenmanagement bei der Mehrheit der Bundesbürger punkten. 65 Prozent der Wahlberechtigten zeigen sich mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung aktuell zufrieden, 33 Prozent sind unzufrieden. Die Anhänger der Regierungsparteien bewerten das Krisenmanagement mit großer Mehrheit positiv (CDU/CSU 81 Prozent, SPD 82 Prozent). Aber auch die Anhänger der Oppositionsparteien zeigen sich mehrheitlich zufrieden mit der Art und Weise, wie das Bundeskabinett in der aktuellen Krise agiert (Grüne 80 Prozent, FDP 73 Prozent, Linke 59 Prozent). Allein die AfD-Anhänger sind in ihrem Urteil gespalten: 47 Prozent sind zufrieden und 47 Prozent unzufrieden >>


puls: 55 Prozent der Befragten in Deutschland meinen, dass die Corona-Krise bei ihnen dazu führt, dass sie von öffentlichen Verkehrsmitteln auf Autos umsteigen, weil sie dort vor Ansteckung besser geschützt sind. Was die Anschaffung von Autos betrifft, so stellen einerseits 29 Prozent aufgrund der von Corona ausgehenden Verunsicherung ihre geplante Autoanschaffung zurück. Andererseits geben immerhin acht Prozent an, dass sie die Corona-Krise in der Autoanschaffung bestärken wird. Unter den bislang besonders „autokritischen“ Jüngeren beträgt dieser Anteil sogar 18 Prozent >>

Bitkom: 65 Prozent der Befragten in Deutschland sind der Ansicht, dass digitale Technologien dabei helfen können, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, etwa durch Home Office. Viele der berufstätigen Befragten arbeiten mittlerweile im Home Office. Für einige ist das völlig neu: 18 Prozent durften zuvor gar nicht im Home Office arbeiten und machen das jetzt zeitweise (15 Prozent) oder ganz (drei Prozent). Weitere 31 Prozent konnten bereits vorher im Home Office arbeiten und tun das jetzt häufiger (17 Prozent) oder ganz (14 Prozent). Dagegen geben 41 Prozent an, ihre Tätigkeit sei grundsätzlich nicht für Home Office geeignet >>

Appinio: Von #wirbleibenzuhause profitieren vor allem Unterhaltungsangebote, Medien und die Telekommunikation. 45 Prozent der Befragten zwischen 16 und 65 Jahren geben an, in ihrer Freizeit mehr TV zu sehen, beim Streaming sind es 35 Prozent. 44 Prozent surfen mehr im Internet. Neben der vermehrten Nutzung von Social Media (33 Prozent), telefoniert knapp ein Drittel (32 Prozent) häufiger. 29 Prozent geben an, häufiger als sonst selbst zu kochen, oder Bücher zu lesen (26 Prozent). Auch Gaming (25 Prozent), Brettspiele (20 Prozent), das Sportmachen von zu Hause (23 Prozent) und das Lesen von Magazinen/Zeitungen (19 Prozent) nehmen zu >>

Wahrnehmung von Künstlicher Intelligenz

38 Prozent der Befragten in Deutschland gehen davon aus, dass Künstliche Intelligenz das eigene Leben verbessern wird oder sogar die Welt (35 Prozent). Ein Drittel empfindet KI als gefährlich (33 Prozent), fast ebenso vielen macht sie Angst (30 Prozent). 60 Prozent der Deutschen glauben, dass die KI ihnen lästige Aufgaben abnehmen wird. 51 Prozent erwarten, dass sie ihnen das Leben vereinfachen wird. Die absolute Mehrheit der Deutschen fände es sinnvoll, in Zukunft dank KI verbesserte Service-Hotlines zu haben (74 Prozent), den Produkt-Versand zu verbessern (71 Prozent), die Energiekosten zu senken (71 Prozent), Versicherungsbetrug zu verringern (63 Prozent), einfacher Reisebuchungen durchzuführen (60 Prozent), ihr Auto per Sprachsteuerung zu bedienen (58 Prozent), oder einen 24-h-Service bei Banken und Versicherungen nutzen zu können (56 Prozent).
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Nachhaltigkeits-Barometer

70 Prozent der Befragten in Deutschland zeigen sich um den Klimawandel besorgt oder sehr besorgt. 53 Prozent meinen zudem, dass die Auswirkungen des Klimawandels bereits jetzt sichtbar sind. 55 Prozent geben zudem an, grundsätzlich mehr nachhaltige Entscheidungen treffen zu wollen, sie wissen aber nicht immer wie. 61 Prozent stimmen der Aussage zu, dass es viele widersprüchliche Informationen zum Thema Nachhaltigkeit gibt. 41 Prozent der Deutschen sehen darin ein zentrales Hemmnis für ihre eigenen nachhaltigen Entscheidungen, 43 Prozent sehen zusätzliche Kosten beim Kauf nachhaltiger Produkte als hinderlich an. 38 Prozent stimmen der Aussage zu, dass die Bekundungen der Unternehmen zur Ethik ihres Verhaltens oder der Produkte kaum glaubwürdig sind.
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