Studien der Woche

VDM + IfD Allensbach / Interhyp + Rheingold Institut / EarsandEyes / Kantar / Score Media + Annalect

Für viele steht ein neues Sofa auf dem Wunschzettel
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Für viele steht ein neues Sofa auf dem Wunschzettel
Neue Möbel, neues Haus, neue Kalender? Aber bitte weiterhin mit den gewohnten Abo-Zeitschriften! Außerdem besteht auch in der Werbung Nachholbedarf in Sachen Gleichberechtigung.

Möbelkauf geplant

Für vier Fünftel der Menschen in Deutschland ist es sehr wichtig oder wichtig, sich in der eigenen Wohnung wohlzufühlen. Zwar ist die Mehrheit – nämlich 68 Prozent – grundsätzlich mit ihrer Einrichtung zufrieden, doch 27 Prozent der Bevölkerung würde ihr Interieur gerne ändern. 46 Prozent derjenigen, die unzufrieden mit ihrer Einrichtung sind, wünschen sich eine neue Couch. Aber auch 26 Prozent, die mit ihrer Einrichtung zufrieden sind, könnten sich hier was neues vorstellen. Eine neue Küche steht bei 43 Prozent der Unzufriedenen und 23 Prozent der Zufriedenen auf der Liste für Neuanschaffungen. Bei Möbel für den Garten sind die beiden Gruppen fast gleich auf – 27 Prozent der Unzufriedenen und 24 Prozent der Zufriedenen wollen sich hier verändern.
Studie: Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des VDM, Verband der Deutschen Möbelindustrie >>



Kriterien für die Wohnortwahl

Die Mehrheit der Deutschen hat eine klare Vorstellung davon, was das Zuhause zum Wohntraum macht. Die Lage und das Umfeld spielen dabei eine entscheidende Rolle: 96 Prozent der Befragten wünschen sich Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe. Diese finden 79 Prozent bereits vor. Ein schöner Blick aus dem Fenster und die Nähe zur Natur sind für 94 Prozent wichtig. 70 Prozent können sich in der aktuellen Wohnsituation über einen schönen Ausblick freuen. Für 91 Prozent der Befragten ist eine gute Nachbarschaft wichtig – ein Wunsch, der für 71 Prozent bereits in Erfüllung gegangen.
Studie: Interhyp-Wohntraumstudie zusammen mit dem Rheingold Institut >>


Kalender-Auswahl

Digitale Kalender, etwa auf Handy, Tablet oder PC, waren 2018 der am häufigsten genutzte Kalendertyp der Deutschen; gefolgt vom Wandkalender, den 44 Prozent verwendet haben. Auch der Taschenkalender findet weiterhin Verbreitung: 37 Prozent der Frauen und 19 Prozent der Männer geben an, 2018 einen solchen verwendet zu haben. Besonderer Beliebtheit erfreut sich der Taschen- bzw. Buchkalender dabei in der Altersgruppe unter 30 Jahren: Mit 32 Prozent liegt der Anteil hier über dem bei älteren Befragten. 43 Prozent der privaten Nutzer geben an, den Kalender am Ende des Jahres wegzuwerfen beziehungsweise zu löschen. 40 Prozent heben die Daten allerdings auf – und 22 Prozent benutzen den Kalender für eine persönliche Rückschau auf das vergangene Jahr.
Studie: EarsandEyes >>



Gleichberechtigung & Werbung

Unter den befragten Marketingentscheidern gaben 91 Prozent an, dass sie Frauen in ihren Werbekampagnen als positive Vorbilder darstellen. Die Konsumenten teilen diese Meinung nicht: In einer jüngeren Kantar Studie gaben 45 Prozent an, dass Frauen in der Werbung unangemessen dargestellt werden. In der Regel spielen Männer die Hauptrolle. Sind in einer Werbung beide Geschlechter vertreten, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass Männer eine zentrale Rolle spielen um 38 Prozent höher als bei Frauen. Werbung vertraut auf Geschlechter-Stereotypen: Frauen werden häufig als sympathisch oder fürsorglich darstellt. Lediglich sechs Prozent der untersuchten Werbeformate setzen auf weibliche Protagonisten, die eine gewisse Autorität darstellen.
Studie: AdReaction: Getting Gender Right von Kantar >>

Print punktet

Während TV, Internet und Radio vornehmlich parallel zu anderen Medien oder Aktivitäten wie arbeiten, Hausarbeiten erledigen, Auto fahren, telefonieren etc. genutzt werden, erhalten Printmedien überwiegend die ungeteilte Aufmerksamkeit. Die Spitzenposition im Wettbewerb der Aufmerksamkeitsökonomie nimmt klar die Abozeitung ein. So gaben 69 Prozent der Nutzer an, während des Zeitungskonsums nichts anderes zu tun (maximal dabei zu essen). Bei Zeitschriften liegt die Alleinnutzung bei 57 und bei Kaufzeitungen bei 53 Prozent.
Studie: Gattungsstudie „Der Faktor Print“ des Zeitungsvermarkters Score Media in Zusammenarbeit mit Annalect >>

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