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Bildschirmzeiten verlängern sich durch Corona
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Bildschirmzeiten verlängern sich durch Corona
Wie haben sich die Bildschirmzeiten der Deutschen während Social-Distancing-Zeiten verändert? Gemütlich von der Couch bestellen oder eine angenehme Shopping-Tour durch die Stadt? Vielleicht auch schon die Weihnachtsgeschenke besorgen? Außerdem: Wasserstoffautos – eine sinnvolle Investition?

Brillenträger vor dem Bildschirm

5 Prozent der befragten Brillenträger verbringen in Zeiten von Corona täglich eine halbe Stunde mehr mit digitalen Geräten. Bei knapp 14 Prozent sind es täglich zwischen zwei und drei Stunden mehr, bei 10,8 Prozent zwischen drei und fünf Stunden mehr und bei 13,5 Prozent waren es sogar mehr als 5 zusätzliche Stunden, in denen Smartphone, Tablet oder Computer genutzt werden. Schon vor Corona gab die Hälfte der Befragten an, mindestens 5 Stunden am Tag vor einem Bildschirm zu sitzen. Zudem vermuten 41,5 Prozent, dass es einen weiteren Anstieg der Nutzungszeit in den kommenden 12 Monaten geben könnte.
Innofact-Umfrage im Auftrag des Brillenglasherstellers ZEISS Vision Care.Online-Handel zu Corona-Zeiten

Online-Handel zu Corona-Zeiten

Der Online-Handel konnte durch die Corona-Pandemie noch mehr wachsen als zuvor. Eine Umfrage im Auftrag von Hermes hat nun ergeben, dass jeder zweite Deutsche seit Mitte März häufiger als vor Corona Online-Bestellungen erhält. Jeder Zehnte in Deutschland entdeckt Online-Shopping neu für sich. Und diese Zahlen fallen, trotz Lockerungen, Ladenöffnungen und sinkenden Fallzahlen, nicht. 83 Prozent der Deutschen sind für den täglichen Einsatz der Paketzusteller dankbar, sie gewinnen Vertrauen und fühlen trotz Social Distancing eine Nähe zu den Versendern.
Zur Studie vom Marktforschungsinstitut Heute und Morgen im Auftrag von Hermes

Kundenerlebnis im stationären Handel

Mehr als jeder zehnte Befragte ist unzufrieden mit dem Verkaufspersonal im stationären Handel. Servicemaßnahmen, Kundenbindungsprogramme, Kundenerlebnis, Mitarbeiterschulungen im Verkauf: Beim Endkunden kommt kaum etwas an, so die Schlussfolgerung der Studienmacher von Sickel und Team, die sich mit Vertriebsweiterbildung beschäftigen. Grund für diese Unzufriedenheit seien fehlende konkrete Verkaufsziele und fehlendes Feedback für die Mitarbeiter. Das Ergebnis: Nur vier von zehn Kunden würden das jeweilige Geschäft nach dem Besuch weiterempfehlen. Händler und Endkunden nehmen Kundenmanagement und -bindung sehr unterschiedlich wahr. Kunden sehen den Vorteil von stationärem Handel in der sofortigen Mitnahme von Produkten und empfinden Gewinnspiele und die Versendung von Katalogen als eher ineffektiv. Händler dagegen stecken viel Hoffnung in diese und weitere Methoden zur Kundenbindung.
Hier geht es zur Sickel-Team-Studie

Weihnachtsgeschäft 2020

Jeder dritte Befragte in Deutschland hat vor, 2020 wesentlich früher mit der Weihnachtsplanung zu beginnen. 34 Prozent will noch vor Dezember alle Weihnachtseinkäufe erledigt haben und knapp jeder Fünfte hat jetzt sogar schon den ersten Einkauf getätigt. 28 Prozent empfindet Werbung hierbei als eine wichtige Inspiration. Um den Konsumenten einen Mehrwert zu bieten, erwarten die Befragten insbesondere realitätsnahe (36 Prozent), informative (36 Prozent) und humorvolle (29 Prozent) Werbebotschaften. Durch COVID-19 wird die Geschenkeauswahl bei 39 Prozent der Befragten durch die finanzielle Situation und bei 29 Prozent durch die wirtschaftliche Situation bestimmt. 30 Prozent der Deutschen planen in diesem Jahr weniger Geld für das Weihnachtsfest ein. 58 Prozent der Befragten planen, mit dem Wunsch zur Normalität, ein traditionelles Weihnachtsfest, so wie immer zu feiern. 64 Prozent der Befragten ist es dieses Jahr besonders wichtig, Zeit mit der Familie zu verbringen.
Hier geht es zur eBay-Studie

Wasserstoffautos

Die Bundesregierung und die Europäische Union investieren verstärkt in Wasserstoff als neue automobile Antriebstechnik. Dies empfinden 63 Prozent der deutschen Fahrer positiv. Dem gegen lehnen 24 Prozent diese Investitionen ab, 13 Prozent können das Potenzial dieser Technik nicht beurteilen. 30 Prozent können sich vorstellen, einmal ein brennstoffzellenbetriebenes Fahrzeug zu kaufen, solange der Preis bezahlbar bleibt. Gründe der Befürworter: 45 Prozent glauben, dass Wasserstoff ein Baustein für einen CO2-neutralen Verkehr bedeuten kann, 15 Prozent hingegen denken, dass Autofahrer in Zukunft ausschließlich mit Wasserstoff-Antrieben unterwegs sein werden. 10 Prozent der Kritiker hält die Technik für zu teuer und 9 Prozent halten die Investition zu voreilig, da der Bereich erst stärker erforscht werden sollte. Vier Prozent halten die Wasserstoff-Technik für zu gefährlich.
Hier zur aktuellen Umfrage von AutoScout24
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