Studien der Woche

System 1 Research / Nielsen / Splendid Research / YouGov / EarsandEyes

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Einkaufen bei Aldi - ja, aber ohne besondere Emotionen. Zu Edeka geht man dagegen positiv gestimmt. Bleibt nach dem Einkauf noch Geld übrig - Urlaub gefällig? Außerdem: Altersvorsorge, Paketzustellung, Digitalisierung, KI.

Die stärkste deutsche Supermarkt-Marke

bleibt Aldi mit 4 von 5 Sternen, doch der Vorsprung gegenüber Rewe, Lidl und Edeka (alle ebenfalls 4 von 5 Sternen) ist deutlich knapper geworden. Allerdings ist die Gleichgültigkeit gegenüber Aldi Süd gestiegen – von 33 Prozent im letzten Jahr auf 40 Prozent. Edeka hingegen wird immer noch mit der Nähe, sauberen Geschäften, freundlichen Mitarbeitern und Kunden sowie einer breiten Palette an Qualitätsprodukten verbunden. Dies führt zu mehr positiven Emotionen als im Vorjahr. 55 Prozent der Befragten empfinden bei dieser Marke „Überraschung“ und „Freude“.
Zur Studie von System 1 Research >>

Ab in den Urlaub

heißt es für 46 Prozent der Befragten in Deutschland, wenn am Montagsende nach Deckung der Lebenshaltungskosten noch Geld übrig ist. 45 Prozent stecken ihr Geld in Kleidung. Während bisher Technik an dritter Stelle folgte, belegt nun der Sparstrumpf diesen Platz. 28 Prozent geben im dritten Quartal 2018 für die kommenden zwölf Monate an, Geld beiseitelegen zu wollen, wenn sie die Lebenshaltungskosten gedeckt haben. Schaut man hier auf ganz Europa so sparen 38 Prozent der Verbraucher, bevor sie Geld für Kleidung (38 Prozent) und Urlaub (36 Prozent) ausgeben.
Zur Studie zum Verbrauchervertrauen von The Conference Board und Nielsen >>

Hohe finanzielle Einschränkungen

erwarten zwei von fünf Bundesbürgern im Alter und ganze 18 Prozent gehen davon aus, sich im Rentenalter überhaupt nichts mehr leisten zu können. Aber: Auch einkommensstarke Personen sorgen nicht immer vor. Insgesamt sparen nämlich lediglich 31 Prozent der Befragten für ihre Altersvorsorge. Die Studie zeigt zudem, dass nicht das Einkommen oder andere soziodemografische Faktoren den größten Einfluss auf das Sparverhalten haben, sondern die die Wertorientierung. So haben konservative Milieus auch bei deutlich geringerem Einkommen häufiger Geld zurückgelegt als besser verdienende Milieus, die sich stärker über Konsum und Status definieren.
Zur Studie von Splendid-Research >>

Paket beim Nachbarn

abholen, obwohl man eigentlich zu Hause war, ist für 30 Prozent der Befragten eines der drei größten Ärgernisse rund um die Paketzustellung. 27 Prozent ärgern sich besonders darüber, wenn der Paketzusteller bei einem erfolglosen Zustellversuch keine Benachrichtigungskarte hinterlässt. Für jeden Fünften (22 Prozent) zählen Beschädigungen des Paketinhalts zu den drei größten Ärgernissen. Konsumenten, die auf dem Land wohnen, ärgern sich häufiger darüber, dass Pakete mit hochwertigem Inhalt einfach vor der Türe abgestellt werden (23 Prozent) als Städter (17 Prozent) und Vorstädter (20 Prozent).
Zur Studie von YouGov >>

In Sachen Digitalisierung

sehen lediglich 15 Prozent der Befragten in Deutschland das Land aktuell gut aufgestellt; jeder Zweite sieht hingegen deutlichen Nachholbedarf. Die Arbeit der für die Digitalisierung verantwortlichen Politiker und Unternehmen beurteilen die Befragten weiterhin kritisch: Lediglich zehn bzw. 18 Prozent der Befragten sprechen ihnen aktuell ihr Vertrauen aus. Sogar noch gesunken ist im Vergleich zum Frühjahr der Glaube der Bevölkerung an die Bundesregierung: Nur mehr 16 Prozent der Befragten sind zuversichtlich, dass sie die Herausforderungen der Digitalisierung meistern wird.
Zur Studie „DigitalBarometer Deutschland“, die EarsandEyes gemeinsam mit der International School of Management (ISM) durchgeführt hat >>

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