Studien der Woche

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Diese Woche wird die Vielfalt der Befragungsthemen wieder mal deutlich: Von Beziehungskisten über die Digitalisierung zur Wegwerfmentalität, Wohlstand und Anlageberatung bis hin zu glücklichen Reiseerinnerungen.
Digitalisierung

Drei von vier Deutschen sind sich einig: Die Digitalisierung erleichtert den Zugang zu Wissen und Bildung. 60 Prozent beurteilen sie gar als unabdingbare Voraussetzung für wirtschaftlichen Aufschwung, und fast genauso viele (58 Prozent) stimmen der These zu: „Die Digitalisierung macht das Leben einfacher“. Zu den größten Sorgen der Befragten in Bezug auf die digitale Transformation gehört die Gefahr einer totalen Überwachung – entsprechend äußert sich jeder zweite Befragte. Im Segment 50+ stimmen ganze 57 Prozent dieser These zu.
Zur Studie von EarsandEyes in Kooperation mit der International School of Management (ISM) >>

Lebensmittel

Zwölf Prozent der Lebensmittel in deutschen Haushalten werden entsorgt  ohne vorher gebraucht worden zu sein. Fragt man die Bundesbürger selbst, vermuten sie, dass nur sechs Prozent der gekauften Lebensmittel werden weggeworfen. In den nordamerikanischen Länder USA mit 24 Prozent und Kanada mit 21 Prozent wird am meisten weggeworfen, am wenigsten in Japan (vier Prozent).
Zur Studie von Movinga und Statista >>

Gesichertes Einkommen

75 Prozent der Hamburger stufen die Sicherheit ihrer Einkommen als hoch ein. Deutlich niedriger liegt der Wert in Sachsen mit 42,7 Prozent. Generell ist es aber nicht so, dass die Einkommenssicherheit in den Großstädten höher ist als auf dem Land. So bezeichnen 60,8 Prozent der Bewohner in Orten unter 20.000 Einwohnern diese als hoch, während es bei den Großstädtern (ab 500.000 Einwohner) 52,9 Prozent sind.
Zum WohlstandsIndex von Ipsos in Zusammenarbeit mit Zukunftsforscher Opaschowski >>

Bankfiliale lebt

80 Prozent der 18- bis 34-Jährigen würden eine Bankberatung in Anspruch nehmen, wenn sie sich demnächst über ein Bankprodukt ausführlicher informieren wollen. In der Altersgruppe 35 plus sind dies 76 Prozent. Dabei ist nicht etwa mangelndes Wissen über Anlageprodukte der Grund. Sowohl junge als auch ältere Deutsche bescheinigen sich jeweils zu etwa 40 Prozent ein gutes oder sogar sehr gutes Wissen über Anlagethemen.
Zur Postbank Digitalstudie 2018 >>

Reisen

Fast 85 Prozent der befragten Deutschen wünschen sich, einen besonders glücklichen Reisemoment noch einmal erleben zu können. Und die Erinnerungen an ihre Reisen sind den Deutschen besonders teuer: 44,5 Prozent der Befragten würden ihre Urlaubsfotos für kein Geld der Welt unwiederbringlich löschen. Dabei ist die Hauptmotivation für die Aufnahme vieler Fotos auf Reisen erstaunlich: 56,5 Prozent der Deutschen halten ihre Reiseerinnerungen per Handy oder Kamera fest, da sie Angst haben, sie andernfalls wieder zu vergessen – und vertrauen damit ihrem Smartphone mehr als ihrem Gedächtnis.
Zur Umfrage der GfK im Auftrag von Swiss International Air Lines >>

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