Studien der Woche

GIM / Gallup / Bitkom / Kantar TNS / Stiftung für Zukunftsfragen

© Pixabay
Noch nie verreisten mehr Deutsche als im Jahr 2018, Jeder Dritte sucht die Liebe im Netz und die Generation Z zeigt sich bei den sozialen Netzwerken gerne einheitlich. Weitere Themen: Die Customer Journey der Beauty-Konsumentin und Ethikgefühl im Unternehmen.

Digital Self versus Real Self 
16- bis 23-Jährige legen keinen Wert darauf, aus der Masse hervorzustechen. In dem Wunsch soziale Anerkennung zu erhalten, versuchen sie in ihren Posts möglichst gestylt und erfahren auszusehen. Auch beruflich ist der Wunsch nach einem Influencer-Dasein weit verbreitet. Ein Drittel der Befragten in der GIM-Studie „Digital Self versus Real Self „ wünscht sich, mit seinen Posts Geld zu verdienen. In Sachen Konsum lassen sich tendenziell jüngere Nutzer besonders von Instagram beeinflussen: 68 Prozent haben schon einmal etwas gekauft, nachdem sie einen Post gesehen haben.

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The Real Future of Work 
In Sachen Ethik und Moral stellen Arbeitnehmer ihren Unternehmen kein gutes Zeugnis aus. Nur gut jeder Dritte Beschäftigte in Deutschland stimmte der Aussage zu, dass Unternehmen Kunden niemals belügen oder ihnen relevante Informationen vorenthalten. Nur 25 Prozent der Befragten in ganz Europa glauben, dass das eigene Unternehmen nicht lediglich den eigenen Profit oder Vorteil im Blick hat.  Auch das Vertrauen in die Kollegen ist deutlich geringer als bei früheren Befragungen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie des Beratungsunternehmen Gallup, das jeweils 1000 Arbeitnehmer in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Spanien befragt hat.

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Online-Suche nach der Liebe 
30 Prozent der Befragten haben schon einmal einen Online-Dating-Dienst genutzt. Dies ergab eine Studie von Bitkom. Vier von zehn Befragte zwischen 16 und 29 Jahren sind bereits bei Online-Dating-Diensten aktiv. Bei den 30 bis 49-Jährigen und 50- bis 64-Jährigen ist es gut jeder Dritte. In der Generation 65 Plus hat mehr als jeder Zehnte schon einmal online nach der Liebe im Netz gesucht. Am bekanntesten sind die Online-Dating-Dienste Parship, LoveScout24 und ElitePartner. Diese werden zunehmend auf dem Smartphone genutzt. Sechs von zehn Nutzern daten demnach online auf ihrem Smartphone. Aber auch das Tablet ist beliebt: Von 39 auf 47 Prozent stieg die Anzahl der Nutzer, die auf dem Tablet auf Online-Dating-Diensten unterwegs sind.

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Customer-Journey im Beauty-Segment 
Über 80 Prozent der Beauty-Käufe finden offine statt. 54 Prozent interagieren mehr als einmal pro Monat mit Online-Content aus dem Beauty-Bereich. Dies ergab eine Studie von Kantar in Zusammenarbeit mit Google. Mehr als in anderen Branchen spielen bei Schönheitsprodukten zudem Blogger und Influencer eine große Rolle. 53 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich von Bloggern und Influencern beim Kauf eines Produkts beeinflussen lassen. 67 Prozent fänden noch mehr Informationen nützlich. 22 Prozent haben Probleme sich für ein Produkt zu entscheiden, mit dem sie noch keine Erfahrungen gemacht haben. Dabei ist allerdings auch Markenloyalität keine Selbstverständlichkeit: 78 Prozent sind demnach nicht loyal zu einer einzelnen Marke.

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Stiftung für Zukunftsfragen 
Fast zwei Drittel der Deutschen ist im Jahr 2018 verreist. Besonders aktiv ist die Altersgruppe der 65- bis 74-Jährigen. Dabei war Deutschland das mit Abstand beliebteste Reiseziel. Mehr als jeder Dritte verbrachte den längsten Urlaub des Jahres im Inland. Allerdings verlor der Inlandstourismus insgesamt 0,5 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Mehr als die Hälfte der Deutschen verbrachte ihren Urlaub in Europa. Dabei blieb die Popularität Spaniens, trotz leichtem Rückgang gegenüber dem Vorjahr, ungebrochen. Auf Platz zwei und drei lagen Italien und Österreich. Im Schnitt wurde in der Reisesaison 2018 ungefähr 13 Tage verreist – damit ging die Reisedauer erstmals seit fünf Jahren leicht zurück. Auch für das Jahr 2019 ist sich jeder zweite Deutsche schon sicher, in diesem Jahr zu verreisen. Lediglich 17 Prozent sagen, dass sie 2019 nicht in den Urlaub fahren werden.

Zur Studie der Stiftung für Zukunftsfragen >>


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