Studien der Woche

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Heute schon Gold vergraben?
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Heute schon Gold vergraben?
Beim Arbeiten geht es künftigt weniger ums Gehalt. Außerdem wollen junge Leute frei bleiben und dabei vielleicht ein bißchen Gamern per Streaming zuschauen. Des Weiteren geht es um KI, E-Mails und Gold.

Spaß am Arbeitsplatz

84 Prozent der Bevölkerung sehen in der Weiterentwicklung der Technologien für Information, Kommunikation und Automatisierung ein sehr großes Potential für das zukünftige wirtschaftliche Wachstum, und 59 Prozent gehen von einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen durch die Digitalisierung aus. Bei der Bewertung der Arbeitsplatzqualität steht im Gegensatz zur Vergangenheit nicht mehr ein überdurchschnittlich hohes Gehalt im Vordergrund. Ein gutes Arbeitsklima, Spaß, Wertschätzung durch den Arbeitgeber sowie eine erfüllende, sinnvolle Tätigkeit werden dafür immer wichtiger.
Zur Studie der Stiftung für Zukunftsfragen >>



Unabhängig und frei

Teilen, mieten, unabhängig bleiben - immer mehr junge Menschen zwischen 18 und 34 Jahren suchen neue Wege des Konsums und wollen sich nicht durch Käufe binden oder einschränken lassen. Sie wenden sich daher Dienstleistungen zu, die ihnen den Zugang zu Produkten ohne die Last des Eigentums ermöglichen. So meinen 69 Prozent, dass sie neue, flexible Geschäftsmodelle ohne Bindung präferierten, weil es ihr Gefühl von Freiheit erhöhe. Und 55 Prozent der Befragten antworteten, dass es ihnen beim Thema Sharing oder Mieten weniger um das gesparte Geld, als um ein bewussteres und leichteres Leben gehe.
Zur Umfrage der Markenberatung Prophet >>

Gaming weiter auf Erfolgskurs

31 Prozent der 16- bis 39-Jährigen in Deutschland schauen regelmäßig anderen Gamern per Online-Stream dabei zu, wie sie eSport-Spiele zocken und das Geschehen live kommentieren. Zwei Drittel der jungen, spielebegeisterten Deutschen wünschen sich demnach Live-Übertragungen von eSport-Events im TV. Bislang verfolgen sie die Online-Spiele in erster Linie via Stream auf dem PC (82 Prozent), dem Smartphone bzw. Tablet (62 Prozent) oder der Konsole (59 Prozent). Als beliebteste Plattform für eSport-Streaming greifen sie dabei vor allem auf YouTube (71 Prozent) zurück, gefolgt von Twitch (42 Prozent) und Facebook (41 Prozent). Als einzigen TV-Sender haben die Gamer allein Sport1 auf dem Schirm (15 Prozent).
Zum eSport Report 2018, der [m]Science für Wavemaker durchgeführt wurde >>



Wünsche an Künstliche Intelligenz

Systeme mit Künstlicher Intelligenz sollen vor bevorstehenden Ausfällen von Maschinen warnen (85 Prozent), Sprache erkennen können (78 Prozent), zur Analyse komplexer Daten eingesetzt werden – zum Beispiel, um Krebstumore auf Röntgenaufnahmen zu erkennen (73 Prozent). Weniger gewünscht ist, mit KI Kundenverhalten oder Kundennachfrage zu vorhersagen (47 Prozent). Nur 42 Prozent wollen (einfache) Gespräche mit ihrem Roboter führen und auch der Einsatz in der Pflege, wie etwa das Umbetten von Patienten, kommt nur bei 31 Prozent gut an.
Zur IMWF-Studie „Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz 2018“ >>

E-Mail lebendiger denn je

Drei von zehn Berufstätigen, die dienstlich E-Mails nutzen (30 Prozent), erhalten mehr als 30 E-Mails pro Tag. Bei acht Prozent sind es sogar 50 und mehr. Je älter die Berufstätigen sind, umso mehr Mails gehen ein. Während unter 30-jährige Berufstätige durchschnittlich 15 E-Mails pro Tag erhalten, liegen die 30- bis 49- Jährigen bei 21 Mails und die 50- bis 64-Jährigen bei 25 beruflichen Mails pro Tag.
Zur Bitkom-Umfrage >>

Gold im Garten

37 Prozent der Befragten in Deutschland können es sich aufgrund der aktuellen Lage vorstellen, in Gold zu investieren. Dabei würden 53 Prozent ihr Gold in einem Bankschließfach lagern. 22 Prozent zu Hause in einem gesicherten Safe oder Tresor und die restlichen Befragten ziehen auch Schubladen und Schränke in Erwägung oder vergraben es im Garten.
Zur Umfrage von Kantar-Emnid im Auftrag der Deutschen Börse Commodities >>

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