Studien der Woche

Stiftung für Zukunftsfragen / Facit Research /  Innofact / OmniQuest / mafowerk / Nordlight Research

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Diesmal stehen die Studien der Wochen im Zeichen der Nachhaltigkeit: Wie wichtig ist das Thema beim Kauf von Bekleidung und wie sparen die Deutschen Energie? Soviel vorweg: Auch bei der Frage nach den wichtigsten Zukunftsthemen spielt Umweltschutz eine Rolle. Außerdem geht es um das Shoppingverhalten in Deutschland und die Bedeutung von Digitalmarken.

Shoppingverhalten. 58 Prozent der Befragten unter 35 shoppen wenigstens einmal im Monat online. Bei den über 55-Jährigen sind das nur 19 Prozent. Hauptgrund, warum die Befragten online einkaufen, ist dabei die Bequemlichkeit (88 Prozent). 70 Prozent geben an, dass Online-Shopping oft günstiger ist. Aber auch der stationäre Handel hat seine Vorzüge: Dazu zählt laut den Befragten vor allem, dass sich Produkte anfassen und testen lassen (85 Prozent). 70 Prozent möchten die gekauften Artikel gleich mit nachhause nehmen und 56 Prozent legen Wert auf eine persönliche Beratung.

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Nachhaltigkeit in der Modeindustrie. Für knapp 70 Prozent der befragten Verbraucher ist Nachhaltigkeit beim Kauf von Bekleidung relevant. Dabei ist es 19 Prozent der Befragten wichtig, dass sich Marken bei sozialen Projekten engagieren, während sich 29 Prozent wünschen, dass die Marken sich für faire Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern aussprechen. An erster Stelle steht bei den Befragten die Vermeidung von Bekleidungsverpackungen (53 Prozent); aber auch der Verzicht auf schädliche Chemikalien (52 Prozent) und die Verwendung natürlicher Fasern (43 Prozent) liegt ihnen am Herzen.

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Energiesparen. Wenn es darum geht, Energie zu sparen, fangen knapp 30 Prozent der befragten Deutschen beim Herunterdrehen der Heizung an. 23 Prozent schalten lieber das Licht aus, während 18 Prozent unter anderem durch Standby-Schaltung versuchen, Strom zu sparen. Wäschewaschen ist nur für 13 Prozent der Befragten die beste Energiesparmöglichkeit – darunter 18 Prozent Frauen und acht Prozent Männer. Nur acht Prozent der Befragten kochen effizienter und nur vier Prozent würden weniger duschen oder baden. Ebenfalls vier Prozent der Befragten unternehmen nichts, um ihren Stromverbrauch zu senken.
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So kocht Deutschland. 36 Prozent der Befragten kochen täglich, 27 Prozent fünf bis sechsmal die Woche. Auf den Teller kommt meist traditionelles deutsches Essen (79 Prozent), gefolgt von italienischer (75 Prozent) und asiatischer Küche (40 Prozent). Getrocknete und tiefgefrorene Kräuter werden dabei in der Regel unabhängig von der Jahreszeit verwendet. Lediglich frische Kräuter haben ihren Saisonhöhepunkt im Sommer – diese werden zu dieser Jahreszeit von 63 Prozent der Befragten verwendet. 46 Prozent sehen bei Gewürzen und Kräutern keine Unterschiede bei Premium- und Standard-Produkten.

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Digitalmarken. Die Marke Apple erreicht bei den befragten deutschen Verbrauchern einen Bekanntheitsgrad von 97 Prozent, eine regelmäßige Nutzerquote von 30 Prozent sowie einen Fan-Anteil von 48 Prozent. Die Marke Google nutzen 79 Prozent der Befragten regelmäßig, während der Anteil der Fans hier nur bei 19 Prozent liegt. Unter den deutschen Marken kann Siemens 34 Prozent regelmäßige Nutzer verzeichnen, allerdings nur 16 Prozent Fans. Bei VW zeigen sich die Befragten gespalten: 17 Prozent geben an, kein Vertrauen in die Marke zu haben, während sich 43 Prozent der regelmäßigen Nutzer (18 Prozent) als Fans bezeichnen. 81 Prozent der befragten Verbraucher achten beim Kauf von Produkten generell auf die Marke – besonders im Bereich Smartphones (60 Prozent) und Computer (59 Prozent), aber auch bei Bankprodukten (50 Prozent).

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