Studien der Woche

Splendid Research / Ears and Eyes / Best Research / Quantilope / Spiegel Institut / Produkt+Markt

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Der Brexit ist auch in dieser Woche Thema. Internetnutzer wünschen sich WLAN- und Mobilfunkausbau, Sprachassistenten werden doch nicht so genutzt und digitale Arbeitnehmer sind zwar unzufrieden aber loyal. Weitere Themen: Digitale Vermögensverwaltung und Shopper-Studie.

Splendid Research: Mehr als die Hälfte der Deutschen ist gegen den Brexit

Nahezu 60 Prozent Befragten in Deutschland befürworten die europäische Staatengemeinschaft. Nur ein Drittel hat eine negative Haltung gegenüber der EU. Überwiegend positiv werden auch die Möglichkeiten der EU bewertet. Hier werden das freie Reisen und Arbeiten in anderen EU-Ländern, sowie der freie Waren- und Dienstleistungsverkehr als besonders positiv angesehen. Zwei Drittel der Befragten sehen zudem die gemeinsame Währung als vorteilhaft an. Die Meinung der Befragten in Deutschland zum Brexit ist derweil deutlich: 64 Prozent bewerten den Austritt der Briten als negativ. Würde sich Großbritannien überraschend gegen den Brexit entscheiden, wären 85 Prozent der Befragten in Deutschland bereit, das Land wieder in die EU aufzunehmen.
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EarsandEyes: Mehrheit wünscht sich offenes WLAN und Mobilfunkausbau

Für gut die Hälfte der befragten Internetnutzer in Deutschland ist der Ausbau der Versorgung mit freiem WLAN und eine bessere Internet-Abdeckung gleich wichtig. Auffällig ist, dass die Zahl der Befürworter beider Varianten steigt, je öfter die Befragten öffentliche WLAN-Hotspots nutzen. Häufige Nutzer von öffentlichem WLAN beurteilen zu fast 62 Prozent WLAN und Mobilfunknetz als gleich wichtig. Diejenigen, die freie WLAN-Zugänge weniger oft nutzen, sind in ihrer Meinung eher gespalten: Lediglich zwölf Prozent geben hier dem WLAN-Ausbau Vorrang, ganze 32 Prozent befürworten den Ausbau des Mobilfunknetzes.
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Best Research: Nutzungsintensität von Sprachassistenten ist eher gering

Nur knapp jeder zweite der Befragten zwischen 16 und 59 Jahren, die digitale Themen nicht grundsätzlich ablehnen, nutzt digitale Sprachassistenten. Davon nutzt nur jeder Vierte bis Fünfte diese auch regelmäßig. Ebenso gibt es keine bestimmte Anwendung, die von allen Befragten gleichermaßen bevorzugt wird, sondern User wählen die Anwendungen gemäß ihrer Vorlieben aus. Dazu gehören unter anderem die Auswahl von Musik oder Videotiteln sowie Wissens- und Informationsabfragen. Bei der Bewertung der Sprachassistenten wie Alexa und Co. unterscheiden sich die Meinungen, je nachdem wie häufig diese genutzt werden. 52 Prozent derjenigen, die digitale Sprachassistenten häufiger nutzen, bewerten diese als praktisch, 39 Prozent von ihnen sehen sie als einfache und unkomplizierte Anwendung. Nutzer, die Sprachassistenten maximal monatlich nutzen, sehen keinen Bedarf in der Verwendung (37 Prozent) oder beurteilen sie gar als „nervig“ (22 Prozent).
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quantilope: So ticken digitale Arbeitnehmer

Nur jeder fünfte befragte Arbeitnehmer aus digitalen Berufen zieht derzeit einen Jobwechsel in Betracht. Trotzdem würde nicht einmal die Hälfte den eigenen Arbeitgeber auch Freunden und Bekannte empfehlen. Hauptkritikpunkte an der derzeitigen Firma sind demnach das Gehalt, gefolgt von Stress, Überstunden und den Arbeitszeiten. Als positive Aspekte werden hingegen primär soziale Faktoren wie Kollegen und das Arbeitsklima sowie Flexibilität und freie Zeiteinteilung genannt. Digitale Arbeitnehmer verbinden mit ihrem Beruf zu 92,3 Prozent Erfolg, gefolgt von Disziplin (89,5 Prozent) und Effizienz (88,9 Prozent). Erst auf dem 13. Platz folgen Spaß (78,2 Prozent) und Stolz (73 Prozent).
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Spiegel Institut: Gute Chancen für digitale Vermögensverwaltung

Das Konzept der digitalen Vermögensverwaltung hat sich noch nicht durchgesetzt: Gerade mal 40 Prozent der befragten Männer und Frauen geben an, oft oder immer Online-Bankung über das Smartphone zu nutzen. Demgegenüber haben jedoch 43 Prozent noch nie eine App zur Abfrage des eigenen Kontostands bemüht.  ZUdem geben lediglich sieben Prozent an, sich bereits via App über Finanzanlagen informiert zu haben. Ähnlich sieht es bei Versicherungen aus. Hier haben sich sechs Prozent der Befragten digital informiert oder Versicherungen verwaltet. Trotzdem gewinnt die digitale Versicherungs- und Vermögensverwaltung an Bedeutung. So können sich 36 Prozent vorstellen, Finanzanlagen über eine App zu erwerben oder zu verwalten. Bei den Versicherungen sind es sogar 43 Prozent der Befragten.
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Produkt+Markt: SCAN-Studie mit Shopper-Typen

Ermittelt wurden folgende idealtypischen Shopper-Profile: „Schnäppchen-Shopper“, „Entspannte“, „Nachhaltige“, „Qualitätskäufer“, „Familienversorger“ und „Einkaufsmuffel“. Jeder Shopper-Typ hat seine individuellen Ansprüche und Bedürfnisse, was sich auch im Kaufverhalten widerspiegelt: Während die Schäppchen-Shopper beispielsweise gezielt nach Angeboten im Handzettel suchen, ist Werbung für Nachhaltige kaum interessant: Sie legen vielmehr Wert auf die Herkunft – die Höhe des Kassenbons ist dabei letztlich eher nebensächlich.
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